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Procol Harum

Live In Concert With The Edmonton Symphony Orchestra

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1972 (CD-Reissue 2002, Repertoire)
Besonderheiten/Stil: live; mit Orchester; ArtPop; Klassikrock / Adaptionen; Klassischer Prog
Label: Chrysalis
Durchschnittswertung: 11/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Gary Brooker Gesang, Klavier
B.J. Wilson Schlagzeug
Alan Cartwright Bass
Chris Copping Orgel, Cembalo
Dave Ball Gitarre

Tracklist

Disc 1
1. Conquistador 5:02
2. Whaling Stories 7:41
3. A Salty Dog 5:34
4. All This And More 4:22
5. In Held 'Twas In I

1. Glimpses Of Nirvana
2. 'Twas Teatime At The Circus
3. In The Autumn Of My Madness
4. I Know If I'd Been Wiser
5. Grand Finale

19:00
6. Luskus Delph   (Single B-Seite, 1972) 3:38
Gesamtlaufzeit45:17


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 1 von 2)


Dieser im August 1971 entstandene Konzertmitschnitt enthält einige der wichtigsten und besten Stücke aus der frühen (und besten) Phase von Procol Harum. Nur ihr erster Erfolgssong "A Whiter Shade of Pale" fehlt, aber den kennt ja wohl jeder.

Was ebenfalls fehlt, sind Vertreter der "bluesigen" Songs, vielleicht ließen die sich nicht so gut für Orchester umarrangieren. Außerdem war der für den Bluesanteil in Procol Harums Musik verantwortliche Gitarrist Robin Trower kurz vorher ausgestiegen.

Procol Harum werden vom Edmonton Symphony Orchestra sowie einem Chor, den Da Camera Singers, begleitet. Beide fügen sich harmonisch in den Sound der Gruppe ein, vor allem den Chor finde ich gelungen eingesetzt, denn anders als beispielsweise auf manchen Bombastwerken von Rick Wakeman wird die Musik nicht zugekleistert und zugesülzt.

Schon das grandiose "A Salty Dog" lohnt den Kauf. Gegenüber der Originalversion ist zwar nicht viel geändert, aber während der Rest des gleichnamigen Studioalbums reichlich durchwachsen ausgefallen ist, sind hier noch so feine Sachen wie das ebenfalls reichlich bombastische "Whaling Stories" mit grandiosem Chorfinale oder die lange Suite "In Held 'Twas In I" enthalten.

Der Bonustitel "Luskus Delph" stammt vom gleichen Konzert, wurde aber nicht auf dem Livealbum veröffentlicht, sondern als B-Seite des daraus ausgekoppelten "Conquistador". Das Remastering für die bei Repertoire erschienene Ausgabe besorgte übrigens kein geringerer als der frühere Grobschnitt-Schlagzeuger Eroc (Joachim Ehrig).

Insgesamt neben "Shine On Brightly" für mich der Höhepunkt im Schaffen dieser Band.

Anspieltipp(s): Whaling Stories, A Salty Dog
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 5.2.2003
Letzte Änderung: 21.11.2003
Wertung: 11/15

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Von: Thomas Schüßler @ (Rezension 2 von 2)


Zum Abschluß ihrer 1971er Tournee wurden Procol Harum eingeladen, ein Konzert mit dem Edmonton Symphony Orchestra zu spielen. Gary Brooker schrieb die Arrangements. Auf dem Flug nach Kanada fiel ihm auf, dass sie gar keine flotte Nummer im Programm hatten, so dass er noch während des Fluges die Orchestrierung für "Conquistador" schrieb. Es blieb dann auch keine Zeit mehr, das Stück mit Orchester zu proben. Daher ist es umso erstaunlicher, dass gerade diese Nummer es in die Hitparaden geschafft hat, die LP in ihrem Sog in die Top Ten ziehend. Der große Erfolg gerade dieser Platte, die Orchester-Arrangements und die ambitionierte Songauswahl führten dazu, dass Procol Harum für progessiver gehalten wurden, als sie eigentlich waren.

Das Orchester passt gut zur Musik von Procol Harum, die eh immer recht opulent daher kommt. Besonders gewinnen dabei die beiden Eröffnungsnummern "Conquistador" und "Whaling stories", vor allem ersterer mit großartigen Bläsersätzen incl. einer spanischen Trompete. "A salty dog" hingegen hatte schon in der Studiofassung ein Orchester, so dass sich hier kaum Änderungen ergeben. Auf "All this and more" und "In held 'twas in I" haben das Orchester und die Sänger eher begleitende Funktion und können relativ wenige Akzente setzen.

Während des Konzertes wurden außerdem noch die Songs "Shine on Brightly", "Simple Sister", "Repent Walpurgis" und "Luskus Delph" aufgeführt, von denen lediglich der letztgenannte als B-Seite der "Conquistador"-Single erschien. Die anderen Aufnahmen gingen wohl verloren.

Anspieltipp(s): Conquistador, A salty dog
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 5.5.2006
Letzte Änderung: 5.5.2006
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Procol Harum

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1967 Procol Harum 10.00 2
1968 Shine On Brightly 10.33 3
1969 A Salty Dog 6.00 1
1970 Home 8.00 2
1971 Broken Barricades 8.00 2
1973 Grand Hotel 8.67 3
1974 Exotic Birds and Fruit 8.00 2
1975 Procol's Ninth 7.00 1
1977 Something Magic 9.50 2
1991 The Prodigal Stranger 4.50 2
1997 30th Anniversary Anthology 9.00 1
2004 Live At The Union Chapel (DVD) 8.00 1
2017 Novum 6.00 1

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