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Pageant

La Mosaïque De La Rêverie

(Archiv-Tipp 4/2007)
Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1986
Besonderheiten/Stil: Klassischer Prog
Label: Musea
Durchschnittswertung: 9.33/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Ikkou Nakajima vocals, electric and acoustic guitar
Hiroko Nagai vocals, keyboards
Kazuhiro Miyatake flute, acoustic guitar
Noboyuki Nagashima electric bass (tracks 1-3, 5-7)
Kazuhiko Yamada electric bass (track 4)
Hideaki Indou drums

Tracklist

Disc 1
1. La Mosaïque De La Rêverie 7:51
2. Vexation 8:14
3. Echo 5:56
4. L'Enfer Des Poupées 4:28
5. Rires Dans La Nuit 9:08
6. Un Ciel De Celluloïde 5:17
7. Epilogue 6:41
Gesamtlaufzeit47:35


Rezensionen


Von: Dennis Egbers @ (Rezension 1 von 3)


Pageant sind wieder mal eins der zu Unrecht in Europa kaum beachteten Juwele des japanischen Prog. Denn an dem, was die aus Osaka stammende Band hier auf ihrem ersten Album abliefert, beißen sich einige illustre Namen aus unserem Kulturkreis sicher ihr Leben lang die Zähne aus. Man sollte sich im übrigen nicht von französischen Songtiteln verwirren lassen, das ist wohl auf dem Mist von Musea gewachsen, wie üblich ist der Gesang japanisch, so wie es die Originaltitel auch waren.

Am ehesten lässt sich die Musik auf La Mosaïque De La Rêverie wohl mit Renaissance vergleichen, denn auch hier weht durch die Lieder ein oft sehr romantischer und melancholischer Wind. Eine weitere Gemeinsamkeit ist im sehr guten weiblichen Gesang (denn Gitarrist Nakajima singt nur auf dem sechsten Stück, aber durchaus passabel) zu finden - obwohl Annie Haslam natürlich nie japanisch gesungen hat. Aber auch Vergleiche mit anderen Grössen des Prog kommen einem von Zeit zu Zeit in den Sinn, wobei Pageant aber doch ganz klar einen eigenen Stil haben. Das Album beginnt mit den Klängen einer Gute-Nacht-Spieluhr, was aber keineswegs Rückschlüsse auf die folgende Musik zuläßt. Vielmehr vermute ich, daß es den Texten entspricht, was ich aber wegen mangelnder Japanisch-Kenntnisse nicht verifizieren kann. Jedenfalls beginnt das Album mit dem Titeltrack gleich mit einem Paradestück - gemäß der Einleitung eher auf der ruhigen Seite anzuordnen, aber doch sehr abwechslungsreich, weiß die Band sowohl instrumental als auch kompositorisch gleich zu überzeugen. Mit dem zweiten Track geht es dann stimmungsmäßig und qualitativ ähnlich weiter, bevor dann die nächsten beiden Stücke in eine etwas andere Kerbe hauen. Etwas rockiger und straighter, genau die richtige Abwechslung nach der Ruhe zum Anfang und auch für sich betrachtet sehr gut. Rires Dans La Nuit ist dann wieder ruhiger, wobei sich aber innerhalb des Songs rockigere und lyrischere Phasen geschickt abwechseln. Klasse! Un Ciel De Celluloïde ist dann meines Erachtens der einzige "Schwachpunkt" des Albums - immer noch guter Durchschnitt, aber der Gesang von Ikkou Nakajima fällt gegenüber Hiroko Nagai genauso ab wie die Komposition gegenüber dem Rest des Albums. Aber dieser Eindruck wird durch das abschließende Epilogue sofort wieder verwischt, das noch einmal (fast) alle Stärken des Albums vorführt - tollen Gesang von Hiroko Nagai (Japanisch kann gesungen wirklich toll klingen!), ein feines Gitarrensolo von Nakajima und geschickt gesetzte Akzente mit der Flöte - und somit einen perfekten Abschluß bildet.

Fazit: Ein hervorragendes Album zum Träumen und in-der-Musik-versinken aus dem Land der aufgehenden Sonne, das sicher im Progbereich auch in Europa viele Freunde finden könnte, wenn man denn zu solch einer Erweiterung des eigenen Horizontes gewillt ist. V.a. Freunden des klassischen Progs und teilweise auch des Neo-Prog kann ich dieses Album nur wärmstens ans Herz legen.

Anspieltipp(s): Rires Dans La Nuit, Epilogue
Vergleichbar mit: Renaissance, Camel, Marillion, Genesis
Veröffentlicht am: 11.3.2003
Letzte Änderung: 2.9.2003
Wertung: 13/15

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Von: Sal Pichireddu @ (Rezension 2 von 3)


Ach Du meine Güte! Es kann ja sein, dass man als ausgewiesener Nippon-Prog Fan (und sogar als unbestrittener Fachmann) dieses Album für einen Meilenstein hält, für mich, einen ... sagen wir mal "Nippon- und Neoprog-Skeptiker", gibt das Album doch deutlich weniger her.

Sicher - die Band spielt sauber und für eine Produktion der 80er Jahre klingt das Album gar nicht so schlimm, aber selbstredend hat "La Mosaïque De La Rêverie" schon etwas (oder etwas mehr) von Marillion mit japanischen Schlager-Vocals (um es polemisch zu formulieren), ganz deutlich sogar beim Titelstück oder bei "Rires Dans La Nuit" wo ganz schamlos eine Rothery-Gitarre imitiert wird; oder, in manchen Momenten (um bei der fiesen Polemik zu bleiben), wie Doro auf japanisch (bei "Echo" oder bei "Lenfer Des Poupees") und dann ist es nur garstig. Den Tiefpunkt des Album setzt, da gebe ich Dennis gerne recht, Ikkou Nakajimas Gesangsleistung auf "Un Ciel De Celluloide" (Soll ich wieder gemein werden? Das klingt wie Steve Hackett, der japanische Weihnachtslieder zu Rick Wakemans Käseboards-Gedudel leiert).

Alles bleibt das Album brav in den Grenzen seines Genres (dafür mag es ja durchaus ordentlich sein) und dem nationalen (japanischen) goût entsprechend (zuckersüß), deswegen kann ich auch leider nicht nachvollziehen, warum das Album "Freunden des klassischen Progs wärmstens ans Herz zu legen ist" - bekennende Neoprogger sollten hier allerdings ein Ohr riskieren.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 10.12.2003
Letzte Änderung: 10.12.2003
Wertung: 4/15
Wer keinen Neoprog mag, der wird das Album auch nicht mögen

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Von: Horst Straske @ (Rezension 3 von 3)


Pageant bieten auf „La Mosaique De La Rêverie“ Nippon-Bombast in seiner reinsten Form. Hierzu gehören breitflächig-majestätische Keyboardflächen, signifikantes Gitarrenspiel und fernöstlich geprägter Frauengesang. Rein stilistisch sind natürlich die 80er Jahre erkennbar, was sich insbesondere in einem klinischen Tastenklang bemerkbar macht, der sehr auf vordergründigen Fanfarensound setzt. Letztendlich ist dies aber wiederum auch ein typisches Stilmerkmal des japanischen Neoprogsounds. Sängerin und Keyboarderin Hiroko Nagai wechselt stimmgewaltig zwischen opernhafter Dramatik, Power-Gesang und säuselndem Mädchengesang. Dieser Kontrast prägt das gesamte Album und verleiht dem musikalischen Inhalt eine exotische Note, die zugegebenermaßen nicht jedermanns Sache ist. Stimmlich ist die Frontfrau von Pageant trotz der für europäische Ohren ungewohnten Gesangslinien aber über jeden Zweifel erhaben und prägt das gesamte Album. Im Song „Un Ciel De Celluloide“ kommt auch mal Gitarrist Ikkou Nakajima zu einem Gesangeinsatz, der aber nicht an Frau Nagai herankommt.

Mit dem kürzesten Titel „ L´Enfer Des Poupées“ liegt der typische Pageant-Sound in komprimierter Form vor. Nach dem von exaltierter Gesangsharmonie geprägten Anfangspart mündet diese Nummer im majestätischen Bombastsound, der von pompösen Keyboardfanfaren und kraftvoller Saitenbearbeitung auf die Spitze getrieben wird. Neben diesem Nippon-Prunk lassen sorgsam eingestreute pastorale Momente den Hörer aber auch mal verschnaufen und warten mit romantischen Flöteneinlagen auf.

Im Grunde kann man den voller Leidenschaft und fernöstlichem Pathos vorgetragenen Japan-Pomp nur lieben oder hassen. Kaum ein Subgenre der progressiven Rockmusik spaltet die Hörerschaft derart. Sicherlich liegt für die Freunde dieser Spielart ein absoluter Höhepunkt vor. Den Schreiber dieser Zeilen berührt diese typische asiatische Spielart des Symphonic Rocks auf angenehme Weise. Sehr schön ist, am Ende noch einmal mit dem Titel „Epilogue“ in das Geflecht aus der europäischen Progrocktradition und einer fernöstlich-exotischen Note einzutauchen. Nach dem verklärten Gesangsvortrag kulminiert das Album „La Mosaique De La Rêverie“ hier im unverhohlenen Pathos, der kaum schwelgerischer dargeboten werden kann.

Anspieltipp(s): Epilogue
Vergleichbar mit: typ. Nippon-Prunk
Veröffentlicht am: 10.11.2004
Letzte Änderung: 10.11.2004
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Pageant

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1989 The Pay For Dreamer's Sin 11.00 2
1994 Abysmal masquerade 8.50 2

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