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24912 Rezensionen zu 17079 Alben von 6654 Bands.
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Ruins

Tzomborgha

(Siehe auch: Leitfaden "Zeuhl")
Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2002 (Tzomvorgha? Tsomvorgha? Den Titel gibts selbst auf der CD in unterschiedlichen Schreibungen)
Besonderheiten/Stil: Punk; Zeuhl; sonstiges
Label: Magaibutsu
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Tatsuya Yoshida drums, vocals
Hisashi Sasaki bass

Tracklist

Disc 1
1. Komnigriss 1:59
2. Skhanddraviza 3:57
3. Mennevuogth 4:06
4. Messiaen 2:18
5. Wanzhemvergg 5:00
6. Djubatczegromm 2:09
7. Zajyu 2:19
8. Issighirudoh 3:42
9. Muoljimbog 2:27
10. Gurthemvhail 2:50
11. Pachtseills 2:13
12. Chittam Irangaayo 5:37
13. Tzomborgha 5:35
14. Black Sabbath Medley Reversible 2:16
15. Mahavishnu Orchestra Medley 2:05
Gesamtlaufzeit48:33


Rezensionen


Von: Ralf J. Günther @


Cindy & Bert haben Konkurrenz bekommen. Jahrzehntelang führten sie die Hitparade der beklopptesten Black-Sabbath-Coverversionen mit ihrer deutschen Fassung von "Paranoid" an: "Nebel zieht in dicken Schwaden/übers Moor von Forest Hill/grüngespenstisch grinst ein Irrlicht/es ist Nacht in Baskerville." (Der Hund von Baskerville, 1970; Melodie bitte selbst ausprobieren!) Doch dem deutschen Schlagerduett tritt nunmehr ein japanisches Prog-Duo mutig entgegen: Ruins. Ihr Album "Tzomborgha" aus dem Jahr 2002 bietet sogar ein komplettes Black-Sabbath-Medley. In zwo Minuten sechzehn werden die Finsterrocker dabei durch den japanischen Comic-Fleischwolf gedreht. Dem Mahavishnu-Orchestra geht es gleich darauf ebenso, und den französischen Komponisten Olivier Messiaen hat es bereits einige Tracks zuvor erwischt. Einfach ruinös!

Dieses Album habe ich voller Spannung aufgelegt. Welch irrwitzigen Musiktornado das Duo Yoshida Tatsuya/Sasaki Hisahi mittels Schlagzeug, Bassgitarre und Gesang zu erzeugen vermag, das wusste ich von früheren CDs. Aber trägt dieses Konzept - nachdem der erste Schock abgeklungen ist - auch auf Dauer? Der Mensch zweifelt ja gerne mal. Bei Ruins allerdings völlig unbegründet. Die Musik ist einfach famos. Mehr als Bass (mit Overdubs), Schlagzeug und Quietsche-Gesang gibts laut Credits auch diesmal nicht, obwohl man andauernd Gitarren- und Keyboardparts zu hören glaubt. Doch Nippon-Prog funktioniert auch im Minimalmodus - mit kurzen Stücken und unter Verzicht auf jeden "wall of sound". Punkig ist die Herangehensweise, solange man darunter die Kunst provokanter Beschränkung versteht. Das musikalische Material hingegen ist absolut progtypisch. Nicht selten meint man, es müsste sich aus verquerem Schlagzeug und nörgelig-vertracktem Bass (à la Squire auf Speed) binnen Sekunden ein hymnischer Symphonikklang herauslösen, wie es die Hörgewohnheit nahelegt. Aber dazu gibt es hier - wie auf "Stonehenge" - einfach keine Muße. Unaufhaltsam rappelt die Musik weiter, zappelig, zickig und mitreißend. Nur ganz selten schleichen sich etwas ruhigere Passagen ein.

Als Einstieg in die Duo-Version der Ruinenwelt scheint mir das Album vorzüglich geeignet, zumal es einen weit besseren Sound hat als das schon erwähnte "Stonehenge". Ruinsfans machen mit dem Kauf ebenfalls nichts falsch, denn obwohl die Band vorläufig in gewohnter Manier weiterarbeitet, tut sie das nach wie vor absolut überzeugend.

P.S.: Die Welt scheint sich darauf geeinigt zu haben, dass dieses Album "Tzomborgha" heißt. So steht es auch auf der Yoshida-Homepage. Auf meiner CD, die ich ganz regulär beim Händler erworben habe, lese ich aber im Booklet "Tzomvorgha", auf dem Silberling selbst "Tsomvorgha". Ich geb´s ohne Kommentar weiter.

Anspieltipp(s): Black Sabbath Medley
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 23.6.2003
Letzte Änderung: 23.6.2003
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Ruins

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1986 Ruins 10.00 1
1987 Ruins II 11.00 1
1987 First Gig 10.00 1
1990 Stonehenge 12.00 2
1991 Early Works: Live & Unreleased Tracks 10.00 1
1992 Burning Stone 11.00 1
1993 Graviyaunosch 12.00 1
1993 II & 19 Numbers 11.00 1
1995 Hyderomastgroningem 12.00 1
1997 Improvisations 12.00 1
1997 Mar-Oct '97 12.00 1
1997 Refusal Fossil 11.00 1
1998 Symphonica 11.00 1
1998 Vrresto 13.00 1
2000 Pallaschtom 12.50 2
2001 Mandala 2000 / Live at the Kichijoji Mandala II 11.00 1
2005 High on Fire/Ruins 7.00 1
2011 alone 12.00 1

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