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Leitfaden: Progverwandter Rock und Pop der 70er
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Barclay James Harvest

Live

(Siehe auch: Leitfaden "Progverwandter Rock und Pop der 70er")
Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1974
Besonderheiten/Stil: live; Klassischer Prog
Label: Polydor (Wiederveröffentlicht von Eclectic Discs 2005)
Durchschnittswertung: 12.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

John Lees Guitar, Recorder, Vocals
Les Holroyd Bass, Guitar (Bass), Guitar (Rhythm), Vocals
Mel Pritchard Drums
Stewart Wooly Wolstenholme Keyboards, Vocals

Tracklist

Disc 1
1. Summer Soldier 10:17
2. Medicine Man 10:25
3. Crazy City 4:58
4. After The Day 7:27
5. The Great 1974 Mining Disaster 6:30
6. Galadriel 3:18
7. Negative Earth 6:20
8. She Said 8:33
9. Paper Wings 4:19
10. For No One 5:53
11. Mockingbird 7:37
Gesamtlaufzeit75:37


Rezensionen


Von: Thomas Schüßler @ (Rezension 1 von 2)


Mit dieser Aufnahme wurde ein Schlußstrich unter das erste Kapitel BJH gezogen, genauer: die Zeit beim Harvest-Label. Es stellt quasi ein Best-of dieser Phase dar. Aufgenommen wurde die Platte bei zwei Konzerten in Liverpool bzw. London am 29./30.6.1974.

BJH agieren sehr druckvoll, dominiert wird das Spiel von Woolys Mellotronteppichen und John Lees Gitarre. Die Songs sind ihren Albenversionen mindestens ebenbürtig, "Mockingbird" hat durch das Weglassen des Orchesters sogar noch gewonnen. Insgesamt stellt dieses Album für meinen Geschmack die beste BJH-Live-Platte überhaupt, den idealen Einstieg in die Frühphase dieser Band dar.

Das Album wurde damals zum Niedrigpreis veröffentlicht und war BJH´s erster Charterfolg (Platz 40 in UK). Ich habe mein Exemplar für damals 10 DM bei Hertie im Wühltisch gefunden. Also:

KAUFBEFEHL!!!

Anspieltipp(s): She Said, Mockingbird
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 29.6.2003
Letzte Änderung: 29.6.2003
Wertung: 13/15

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Von: Kristian Selm (Rezension 2 von 2)


Hinter dem Titel "Live" verbirgt sich nicht nur das erste Livealbum von Barclay James Harvest, welches auch gleichzeitig als Abschluss der Zeit bei Harvest gesehen werden kann, sondern dieses Album brachte zudem der Band den ersten Einstieg in den britischen Longplayercharts.

1974 kurz nach der Veröffentlichung von "Everyone is everybody else" aufgenommen, unternimmt die Band eine geschmackvolle Reise durch ihre ersten vier Alben und präsentiert von diesen die besten Titel in wirklich begeisternden, ausschweifenden Versionen. Die ausufernden Kosten, vor allem bedingt durch die Orchesterbegleitung auf den ersten Alben, sowie zusätzlich leider wenig berauschende Verkaufszahlen, erwiesen sich zwar einerseits als finanzielle Belastung, aber andererseits auch als Chance für die Band. Ohne Orchesterbegleitung, nur in der klassischen 4er Besetzung aufgenommen, entfalten die aufs Wesentliche reduzierten Neueinspielungen auf der Bühne auf einmal ihre volle Pracht. Barclay James Harvest klingen wesentlich roher, energetischer, die schwelgerische, dramatische Kraft der Aufnahmen ist keinesfalls zu vergleichen mit dem wesentlich glattgebügelten Sound der 80er, mit der die Band vor allem in Deutschland satte Erfolge feierte.

Besonders für Mellotron-Fans ist "Live" ein wahres Freudenfest. Wolly Wolstenholme gelingt es auf raffinierte Weise, aus dem Instrument immer wieder neue klangliche Raffinessen herauszukitzeln, und gerade im Zusammenspiel mit Gitarrist John Lees geraten auch die Instrumentalteile zu einer klanglichen Wohlfühlorgie. Neben dem All-Time Favourite "Mockingbird" entfalten auch die 10 Minüter "Medicine man" oder "Summer soldier", sowie das traumhaft schöne "She said" ihre volle Wirkung. Aufbauend auf sinfonischen Panorama-Klang, bleiben Barclay James Harvest zwar immer im melodischen Bereich verhaftet, doch die abwechslungsreichen Arrangements eröffnen manch interessanten Höreindruck, der auch nach mehr als 30 Jahren nichts von seiner ursprünglichen Klasse eingebüßt hat.

Die 2005er Wiederveröffentlichung von Eclectic Discs kommt zwar ohne Bonustracks aus (die Spielzeit ist mit 75 Minuten sowieso bereits am Limit), dafür wurden die Mastertapes remastered und das Booklet mit interessanten Hintergrundinformationen ergänzt. Wenn ein Album von Barclay James Harvest, dann dieses!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 14.9.2007
Letzte Änderung: 2.3.2012
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Barclay James Harvest

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1970 Barclay James Harvest 6.67 3
1971 Once Again 10.50 2
1972 Barclay James Harvest & Other Short Stories 9.50 2
1972 Baby James Harvest 8.33 3
1974 Everyone Is Everybody Else 10.50 2
1975 Time honoured ghosts 11.50 2
1976 Octoberon 10.33 3
1977 Gone To Earth 9.00 2
1978 XII 8.75 4
1978 Live tapes 11.00 1
1979 Eyes of the Universe 6.67 3
1981 Turn of the Tide 5.00 1
1982 Berlin - A concert for the people 10.00 2
1983 Ring of Changes 6.50 2
1984 Victims of Circumstance 4.00 1
1991 Best of Barclay James Harvest - 1
1993 Caught In The Light 7.00 1
1997 River of Dreams 8.00 1
2000 Revival 9.00 1
2002 ...BBC Live in concert 1972 10.00 1
2002 Caught Live (DVD) 10.00 1
2005 All is safely gathered in - An anthology 1967-1997 11.50 2
2007 Legacy - Live at The Shepherd´s Bush Empire (DVD) 12.00 1
2007 Legacy - Live at The Shepherd´s Bush Empire 8.00 1
2008 After the day - The Radio Broadcasts 1974-1976 10.00 1
2009 Sea of Tranquility. The Polydor Years 1974-1997 11.00 1

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