SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
2.9.2010
Atrox - Terrestrials
It Bites - The Big Lad In The Windmill
Deformica - Paramo
1.9.2010
Collapse Under The Empire - The Sirens Sound
Demians - Mute
30.8.2010
Frogg Café - Bateless Edge
Kevin Hufnagel - Songs for the Disappeared
Emerson, Lake & Palmer - High Voltage
29.8.2010
OHO - Bricolage (CD+DVD)
Anubis - 230503
28.8.2010
Lye By Mistake - Fea Jur
OHO - Okinawa
The Inner Space - Agilok & Blubbo
27.8.2010
Klaus Schulze - La Vie Electronique 8
Lye By Mistake - Arrangements For Fulminating Vective Details
My Brother The Wind - Twilight In The Crystal Cabinet
CANO - Eclipse
26.8.2010
Weather Report - Night Passage
ARCHIV
STATISTIK
16768 Rezensionen zu 10702 Alben von 4015 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Thule

Ultima Thule

(Archiv-Tipp 7/2008)
Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1987
Besonderheiten/Stil: Klassischer Prog
Label:
Durchschnittswertung: 11.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Peer-Einar Pedersen Vocals, Bass
Steve R. Jensen Guitar, B-Vocals
Pall Valle Keys, B-Vocals
Jens Frommholz Drums

Tracklist

Disc 1
1. Det nye kontinent 3:10
2. Over de iskledte fjell 5:20
3. Vinteren 3:41
4. Jakta 2:49
5. Tia 3:56
6. Shaman 6:24
7. De første norske 3:33
8. Kolonisasjon 11:53
Gesamtlaufzeit40:46


Rezensionen


Von: Heiko Westhagen @ (Rezension 1 von 2)


Uff.. ganz schön schwierig beim hören dieser Platte nicht depressiv zu werden!

Recht düster proggen sich die Nordmannen durch dieses Album. Die meist langen Tracks warten mit Moll-lastigen, bedeutungsschwangeren Keyboards und gelegentlich etwas härteren psychedelic Gitarren, sowie norwegischen Gesang auf.

Bei der Vocalakrobatik muß man ein paar Abstriche in Kauf nehmen, was weniger an der norwegischen Sprache als beim nicht gerade begnadeten Sänger liegt.

Ich denke von diesem kleinen Manko sollte man sich nicht abschrecken lassen, denn Ultima Thule ist auf jedenfall eine beeindruckende Platte. Allerdings ist es schon eher schwer verdauliche, nicht gerade fröhliche Kost die hier geboten wird.

Die Komplexität dieser Scheibe ergibt sich weniger aus vertrackten Arrangements, als aus der sehr dichten finsteren Atmosphäre die hier verbreitet wird.

Insgesamt recht ungewöhnliche und interresante Sache. Wird für NeoProgger nur auf Rezept verordnet ;-).

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 2.7.2003
Letzte Änderung: 2.7.2003
Wertung: 11/15

Zum Seitenanfang

Von: Kristian Selm @ (Rezension 2 von 2)


Da freuen sich alle Grufties und Depressiven: endlich mal wieder etwas Düsteres von den Wikingern aus dem hohen Norden, dieses Mal in Form der ersten Scheibe von Thule aus dem Jahre 1987.

Melancholische Grundstimmungen liegen über dem ganzen Album, auch gewisse Ähnlichkeiten zum Gothic Rock sind vorhanden. Auf mich wirkt das aber nicht unbedingt deprimierend, sondern dieses Album verbreitet gerade nach mehrmaligem Hören Wärme und Faszination. Nicht schöne Melodieführungen werden hier geboten, sondern treibende düstere Bassläufe, teilweise kreischende Gitarren und ein ziemlich dunkler Gesang, der durch die norwegische Sprache nicht gerade fröhlicher wird. Hier ergänzen sich Musik und Sprache einfach bestens.

"Ultima Thule" ist ein rund 40-minütiges Konzeptalbum. Inhaltlich geht es um einen neuen Kontinent ("Det nye kontinent") und dessen Besiedlung ("Kolonisasjon"). Laut Booklet gibt es 9 Stücke, über den CD Player erhält man aber nur die Auswahl über zwei: Seite 1 und 2 der ehemaligen LP. Fast nahtlose Übergänge lassen das Gesamtwerk in sich geschlossen wirken, und auch die einzelnen Stücke ergänzen sich hervorragend und bauen Stimmungen auf.

Trotz aller Euphorie fällt zumindest "Shaman" insgesamt etwas ab, da es doch auf rund 6:30 Minuten zu wenig Abwechslung bietet und damit etwas einschläfernd wirkt. Dagegen überzeugt der Rest um so mehr. Ist der Anfang der CD eher basslastig ("Vinteren"), so kommt in der Mitte vor allem die Gitarre zum Tragen ("De forste Norske"), um dann letztendlich in einem schönen Akustikgitarrenteil ("Kolonisasjon") zu enden. Eingerahmt wird das Ganze von Windrauschen und Sprechgesang ("Det nye Kontinent"), mit welchem das Album anfängt und auch wieder endet.

Ein insgesamt dunkel-düsteres, aber auch schönes Album, von dem man zwar inhaltlich, solange man kein norwegisch kann, nicht sehr viel versteht, das aber doch hauptsächlich durch seine Atmosphäre beeindruckt.

Anspieltipp(s): Det nye Kontinent, Vinteren
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 10.11.2004
Letzte Änderung: 11.11.2004
Wertung: 12/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Thule

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1993 Frostbrent 7.00 1
1997 Graks 11.00 1
2005 Liquid 11.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2009; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
Design: Ralf Damaschke - Webmaster: Udo Gerhards
RSS 2.0 - Klip - Sidebar
Impressum