Ultima Thule
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
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| Durchschnittswertung: |
11.5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Peer-Einar Pedersen |
Vocals, Bass |
| Steve R. Jensen |
Guitar, B-Vocals |
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| Pall Valle |
Keys, B-Vocals |
| Jens Frommholz |
Drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Det nye kontinent
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3:10
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| 2. |
Over de iskledte fjell
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5:20
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| 3. |
Vinteren
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3:41
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| 4. |
Jakta
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2:49
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| 5. |
Tia
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3:56
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| 6. |
Shaman
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6:24
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| 7. |
De første norske
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3:33
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| 8. |
Kolonisasjon
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11:53
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| Gesamtlaufzeit | 40:46 |
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Rezensionen

Uff.. ganz schön schwierig beim hören dieser Platte nicht depressiv zu werden!
Recht düster proggen sich die Nordmannen durch dieses Album. Die meist langen Tracks warten mit Moll-lastigen, bedeutungsschwangeren Keyboards und gelegentlich etwas härteren psychedelic Gitarren, sowie norwegischen Gesang auf.
Bei der Vocalakrobatik muß man ein paar Abstriche in Kauf nehmen, was weniger an der norwegischen Sprache als beim nicht gerade begnadeten Sänger liegt.
Ich denke von diesem kleinen Manko sollte man sich nicht abschrecken lassen, denn Ultima Thule ist auf jedenfall eine beeindruckende Platte. Allerdings ist es schon eher schwer verdauliche, nicht gerade fröhliche Kost die hier geboten wird.
Die Komplexität dieser Scheibe ergibt sich weniger aus vertrackten Arrangements, als aus der sehr dichten finsteren Atmosphäre die hier verbreitet wird.
Insgesamt recht ungewöhnliche und interresante Sache. Wird für NeoProgger nur auf Rezept verordnet ;-).
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
2.7.2003 |
| Letzte Änderung: |
2.7.2003 |
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Da freuen sich alle Grufties und Depressiven: endlich mal wieder etwas Düsteres von den Wikingern aus dem hohen Norden, dieses Mal in Form der ersten Scheibe von Thule aus dem Jahre 1987.
Melancholische Grundstimmungen liegen über dem ganzen Album, auch gewisse Ähnlichkeiten zum Gothic Rock sind vorhanden. Auf mich wirkt das aber nicht unbedingt deprimierend, sondern dieses Album verbreitet gerade nach mehrmaligem Hören Wärme und Faszination. Nicht schöne Melodieführungen werden hier geboten, sondern treibende düstere Bassläufe, teilweise kreischende Gitarren und ein ziemlich dunkler Gesang, der durch die norwegische Sprache nicht gerade fröhlicher wird. Hier ergänzen sich Musik und Sprache einfach bestens.
"Ultima Thule" ist ein rund 40-minütiges Konzeptalbum. Inhaltlich geht es um einen neuen Kontinent ("Det nye kontinent") und dessen Besiedlung ("Kolonisasjon"). Laut Booklet gibt es 9 Stücke, über den CD Player erhält man aber nur die Auswahl über zwei: Seite 1 und 2 der ehemaligen LP. Fast nahtlose Übergänge lassen das Gesamtwerk in sich geschlossen wirken, und auch die einzelnen Stücke ergänzen sich hervorragend und bauen Stimmungen auf.
Trotz aller Euphorie fällt zumindest "Shaman" insgesamt etwas ab, da es doch auf rund 6:30 Minuten zu wenig Abwechslung bietet und damit etwas einschläfernd wirkt. Dagegen überzeugt der Rest um so mehr. Ist der Anfang der CD eher basslastig ("Vinteren"), so kommt in der Mitte vor allem die Gitarre zum Tragen ("De forste Norske"), um dann letztendlich in einem schönen Akustikgitarrenteil ("Kolonisasjon") zu enden. Eingerahmt wird das Ganze von Windrauschen und Sprechgesang ("Det nye Kontinent"), mit welchem das Album anfängt und auch wieder endet.
Ein insgesamt dunkel-düsteres, aber auch schönes Album, von dem man zwar inhaltlich, solange man kein norwegisch kann, nicht sehr viel versteht, das aber doch hauptsächlich durch seine Atmosphäre beeindruckt.
| Anspieltipp(s): |
Det nye Kontinent, Vinteren |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
10.11.2004 |
| Letzte Änderung: |
11.11.2004 |
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