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Centrozoon

The Scent Of Crash And Burn

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Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2003 (5-Track-EP)
Besonderheiten/Stil: Ambient; ArtPop; Elektronische Musik
Label: Burning Shed
Durchschnittswertung: 12/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Tim Bowness Vocals
Markus Reuter Touch Guitar
Bernhard Wöstheinrich Synths & Programming

Tracklist

Disc 1
1. Ten Versions Of America   ((TRG Radio Edit)) 3:28
2. Make Me Forget You 5:07
3. The Me I Knew 8:13
4. The Scent Of Crash And Burn 7:11
5. Ten Versions Of America 5:08
Gesamtlaufzeit29:07


Rezensionen


Von: Sal Pichireddu @ (Rezension 1 von 2)


Begonnen haben Centrozoon, Markus Reuter (Touch Guitar) und Bernard Wöstheinrich (Synths), als avantgardistisches Elektronik-Duo; mit der Erweiterung zum Trio durch den englischen Sänger Tim Bowness (No-Man) öffnen sich Centrozoon konventionelleren, aber weiß Gott nicht schlechteren musikalischen Horizonten.

Im Gegenteil: Fast scheint es mir so, als ob Centrozoons musikalisches Potential schon immer auf solch einer Form der textlichen Umsetzung gewartet hat. Die vorliegende EP ist auf jeden Fall das reifste und eindruckvollste Werk der Band, vielleicht auch, weil das Avantgardistische nun nicht mehr im schwer zugänglichem Terrain der Neuen Elektronik daher kommt, sondern einen leichtere Entsprechung irgendwo zwischen Pop, Postrock und Elektronika gefunden hat: Tim Bowness und sein ausdrucksvoller Gesang, gefühlvoll und fast ein wenig dandyhaft, dazu die Centrozoon'schen Klangarchitekturen mit feinen Beats und schönen, elektronischen Sounds - all dies ergibt eine überzeugende Arbeit, die schon neugierig auf ein full-length-Album dieses Trios macht. Besonders hervorzuheben ist auch noch der exzellente Klang des Albums, für den sich ein alter Bekannter, nämlich Eroc (ja, der Eroc von Grobschnitt) verantwortlich zeichnet. Wer David Bowie, David Sylvian und Konsorten mag, sollte sich auf jeden Fall einmal näher mit dieser Band beschäftigen.

Anspieltipp(s): The Me I Knew, Ten Versions Of America
Vergleichbar mit: David Bowie, David Sylvian
Veröffentlicht am: 21.7.2003
Letzte Änderung: 21.7.2003
Wertung: 12/15
CD des Monats Mai 2003 auf der [progrock-dt] Website

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Von: Andreas Pläschke @ (Rezension 2 von 2)


Elegisch, wohlklingend, aber auch avantgardistisch frei kommen die zum Trio aufgestockten CENTROZOON daher, zusammengehalten von tollen Sounds und der Stimme Tim Bowness'.

Am 'sperrigsten' ist der Titelsong, der zu freien Klanggespinsten dessen markante Stimme bietet. Hier paaren sich schwebene Soundwellen mit markanten "frippschen" Gitarrensoli und verqueren Rhythmusspuren. "Ten Versions of America" gibt es gleich in zwei Versionen zu hören. Beide bieten beste Clubmusik zu später Stunde, wobei im Radioedit dem Synthiepop der 80er gehuldigt wird. Bei der längeren Version steht stärker das Tranceartige im Vordergrund. Am Ende gibt es hier ein schönes Gitarrensolo zu hören. Noch gitarrenlastiger ist nur die Version auf dem folgenden Never trust the way you are, wo sie einem wieder Fripp um die Ohren hauen. Ahnlich verfahren sie mit "Make me forget". Auch dieser Song ist in der hiesigen Version etwas elektronischer.

Aber wie Sal schon schrieb - das bis dahin ausgereifteste Werk der Band und auch im Vergleich zum Nachfolger ebenbürtig. Wächst mit jedem Hördurchgang.

Anspieltipp(s): The Scent Of Crash And Burn
Vergleichbar mit: David Sylvian, No-man
Veröffentlicht am: 19.1.2006
Letzte Änderung: 19.1.2006
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Centrozoon

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2000 Blast 8.50 2
2000 the cult of: bibbiboo 13.00 1
2004 Never trust the way you are 11.00 2
2004 Bigger space (DVD) 10.00 1
2006 Angel liquor 11.00 1
2008 Lovefield 10.00 1
2012 Boner (Adrian Benavides-Version) 11.00 1
2012 Boner (Marziano Fontana-Version) 12.00 1

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