Watercourse way
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| G.E.Stinson |
guitars, sitar, vocals |
| Chuck Greenberg |
Lyricon, flute, recorders, bass clarinet |
| Phil Maggini |
bass, cowbell |
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| Stuart Nevitt |
drums, tabla, boobams, lujon, percussion |
| Doug Maluchnik |
pianos, synthesizers |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
The shape of a word
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7:27
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| 2. |
Linear dance
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5:44
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| 3. |
Petite Aubade
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5:56
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| 4. |
Book of hours
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6:29
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| 5. |
Watercourse way
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5:58
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| 6. |
Song for my brother
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9:38
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| Gesamtlaufzeit | 41:12 |
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Rezensionen

Dieses Album, welches ursprünglich im Jahre 1976 veröffentlicht wurde, noch lange bevor Shadowfax schliesslich beim New Age Label Windham Hill unterkamen, unterscheidet sich stilistisch deutlich von allen nachfolgenden. Wo später vor allem Greenberg und sein Flöten-/Lyriconspiel dominierend ist, die Stücke eher ruhig oder ethnomässig daherkommen, da ist Watercourse Way ein klassisches Progrockalbum mit Fusionjazz-Einschlag. Lediglich "petite aubade" tanzt aus der Reihe und ist ein fliessendes, mit klassischem Piano und Flöte glänzendes Werk. Erinnert teilweise an die frühen Genesis.
Die übrigen Kompositionen stammen meist von Gitarrist Stinson. "The shape of a word" erinnert sehr an Relayer, teilweise auch an Tales From Topographic Oceans und ist doch eigenständig und absolut packend. Howe`sche Gitarre, vertrackte Rhythmen und swingendes Bassspiel. Yezda Urfa? Watercourse way!
"Linear dance" ist etwas gradliniger und einfacher als der opener und hat eine rohe Kraft. Einziges Manko: der Gesang, der doch etwas schwach und weinerlich-nölend ist. Gott sei Dank bleibt es bei dieser einen Kostprobe.
"Book of hours" ist jazzrockiger und erinnert bisweilen sogar an Island mit Howe als Gastmusiker. Faszinierend.
Das Titelstück erfährt wieder einen etwas stärkeren Einschlag des Greenberg`schen Stils, ist besinnlicher und new ageiger, aber immer noch progressiv. Gibt`s das überhaupt? Begeistert mich auf alle Fälle auch.
Schliesslich folgt mit "song for my brother" das längste Stück der Platte; eine Gitarrenballade aus der Ecke "grosses Kino" mit viel Bombast und Atmosphäre. Im Mittelteil, zwischen den Gitarrensoli, zaubern Klavier und Mellotron ein klassisches Interludium aufs Parkett. Sie haben mich endgültig. Ich bin nahe dran, dieses Stück von seiner Wirkung her, die es auf mich hat, mit "Starless" (Red) zu vergleichen.
Ich schrieb bei The dreams of children, dass dies das beste Album der Band sei. Das trifft im Vergleich zu allen anderen Platten zu. Aber Watercourse way ist anders. Es steht ausserhalb des übrigen Shadowfax-Universums.
| Anspieltipp(s): |
The shape of a word, song for my brother |
| Vergleichbar mit: |
manchmal Yes, manchmal Genesis, manchmal KC |
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| Veröffentlicht am: |
30.7.2003 |
| Letzte Änderung: |
31.7.2003 |
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Es ist wirklich kaum zu glauben, was sich so alles aus den Tiefen der 70er Jahre zu Tage fördern lässt.
Hup, hup, tröööt, ring, klingel!
Haben alle den Kopf gehoben und die Lauscher gespitzt?
Gut, denn Watercourse Way verdient volle Aufmerksamkeit! So pausenlos überdreht wie bei Yezda Urfa - da Jörg diese Band zitiert - geht es hier zwar nicht zu, aber mein geschätzter Kollege hat der babyblauen Gemeinde mit seiner Rezi trotzdem einen Tipp gegeben, den man nicht überlesen sollte. Abgesehen vom dürftigen Gesang in Track 2 gibt es hier wirklich einige "klassische" Progperlen. Und weder Jazz- noch New-Age-Allergiker brauchen in Deckung zu gehen, wenn die Sache zwischendurch mal wilder bzw. ruhiger wird. Ich glaube vielmehr, dass besonders Yes-Fans bisweilen verzückt grinsen werden.
Watercourse Way: fette Beute für Progjäger!
| Anspieltipp(s): |
The Shape of a Word |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
19.8.2003 |
| Letzte Änderung: |
19.8.2003 |
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Durch die beiden Besprechungen neugierig geworden, suchte & fand ich diese LP (allerdings die WINDHILL-Ausgabe), welche zehn Jahre später (1985) stellenweise neu aufgenommen und produziert wurde. Als Charly die ursprüngliche Version als CD im Angebot hatte, war ich endlich restlos zufrieden:-)
Ursprünglich produzierte Larry Fast (SYNERGY) die Aufnahmen. Ich habe mir mal den Spaß gegönnt, beide Versionen parallel abzuspielen - nun ist es schwierig, LP und CD direkt zu vergleichen, die Lautstärken müssen angepaßt werden, aber nach einer gewissen Zeit klappte das ganz gut.
"Natürlich" gewinnt die CD, allein die Dynamik ist größer. Die LP klingt im Vergleich dazu dumpf und wie hinter Watte gepackt. Ansonsten sind die Unterschiede bei den ersten drei Tracks gar nicht so groß, die Gitarre dominiert etwas mehr im Mix beim ersten Titel, es scheint manchmal etwas vertrackter in den Rhythmusinstrumenten zuzugehen, aber dies kann auch am transparenteren Klangbild liegen - man hört einfach mehr.
Deutlicher werden die Unterschiede auf der zweiten Seite (den letzten drei Tracks der CD). Hier merkt man, das WINDHILL ein NewAge-Label ist - Hauptunterschied, das Saxophon (gespielt von Greenberg) der Orignalaufnahmen wird bei "Book of hours" durch Sitar ersetzt. Auch beim titelgebenden Stück taucht es nicht mehr auf. Beide Tracks klingen in der LP-Version "indischer" im Sound. Der letzte Titel ist dann wieder recht ähnlich, der LP-Mix klingt etwas weicher.
Fazit - diese Platte ist wirklich eine kleine Perle, besonders der erste und dritte Titel gefallen mir sehr gut. Leichte YES-Anklänge sind gegeben, aber auch King Crimson, besonders bei den letzten drei Titeln durch den Mellotronsound.
| Anspieltipp(s): |
Book of hours, The shape of a word |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
12.9.2004 |
| Letzte Änderung: |
19.1.2008 |
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