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Johannes Schmoelling

The Zoo of Tranquillity (Original version)

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1988 (deleted)
Besonderheiten/Stil: improvisiert; instrumental; Elektronische Musik
Label: Theta-Records
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Johannes Schmoelling electronics

Gastmusiker

Anne Haennen voice

Tracklist

Disc 1
1. The Anteater 2:45
2. The Woodpecker 5:11
3. The Wedding Cake 7:01
4. The Rise Of The Smooth Automaton 4:32
5. The Zoo Of Tranquillity (Dedicated To Antje) 9:08
6. The Lawnmower 5:46
7. The Zoo And Jonas 7:02
Gesamtlaufzeit41:25


Rezensionen


Von: Andreas Pläschke @


Dies ist die zweite Soloaufnahme des Ex-Tangerine Dream-Musikers. Angeregt wurde er laut Covertext von beweglichen Figuren für ein Kinderbuch, die der britische Künstler Paul Spooner schuf.

Von den drei mir bekannten Platten ist diese für meinen Geschmack die Schönste und Verspielteste. Dabei ist das Grundprinzip recht einfach - oft verpielte, luftig und leicht klingende Grundrhythmen, über die er eine einfache Melodien legt, ohne all zu laut und hektisch zu werden.

"Seite 1 wird mit The Anteater" eingeleitet, das in der rhythmischen Struktur stark VANGELIS "3+3" ähnelt mit einem achtziger-Jahre-Quitschesynthie als Leadinstrument. Der Specht hat dem Titel entsprechend hölzern klingende Rhythmen und sphärische Synthieflächen. Experimenteller wird es mit dem Hochzeitskuchen, der mit völlig zerhackten Sounds beginnt, die direkt aus Kubricks 2001 stammen könnten. Dazu gibt es einen Schuss monotoner Schlagzeug- und Bassrhythmen und ein Gitarrensound-Solo, das einem jede Hoffnung auf eine glückliche Ehe austreibt. Die darauffolgenden Stimmenfetzen geben auch keinerlei Anlaß für Optimismus. Beendet wird Seite 1 mit einem Gewoge diverser Synthiesounds, in dem verschiedene Tierstimmen, Atemgeräusche u.a. eingebettet werden.

Seite 2 beginnt wesentlich beschwingter mit dem Titelstück, das mich an eine Kreuzung zwischen Laurie Anderson-Grundstruktur + Froese-Gitarrensolo erinnert. Darauf folgt das dezente, langsam dahinfließende "The Lawnmover", während die asiatisch angehauchte Midtemponummer "The Zoo and Jonas" die Platte beendet. Überhaupt ist die zweite Seite (ich habe "nur" die Kaufkassettenversion") ruhiger, rhytmischer und hynotischer als die erste, fast schon intim in ihrer Ruhe und Gelassenheit, und sehr unterschiedlich zu den Werken, die er mit TD aufgenommen hat (zumindest, die die ich kenne).

Es gibt von dieser vergriffenen LP/CD eine erweiterte Neuaufnahme (The Zoo of Tranquillity), die mein ehrenwerter Kollege Siggy besprochen hat.

Anspieltipp(s): The Anteater, The Zoo of Tranquillity
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 4.8.2003
Letzte Änderung: 5.8.2003
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Johannes Schmoelling

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1987 Wuivend Riet 11.00 1
1990 White out (Original version) 11.00 1
1995 Songs no words (Lieder ohne Worte) 9.00 1
1998 The Zoo of Tranquillity 10.00 1

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