SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
24.5.2018
Sleeping Pandora - From Above
Datashock - Kräuter der Provinz
23.5.2018
Yuka & Chronoship - Ship
JPL - Rétrospections Volume III
22.5.2018
Pink Floyd - Wish You Were Here
Judge Smith - The Garden Of Fifi Chamoix
21.5.2018
Sairen - Neige Nuit
M.A.L. - My Sixteen Little Planets
Alan Simon - Big Bang
20.5.2018
cosmic ground - cosmic ground IV
Tyndall - Durch die Zeiten
19.5.2018
Senogul - III
Tyndall - Reflexionen
Cracked Machine - I, Cosmonaut
Eldberg - Eldberg
Frequency Drift - Letters To Maro
18.5.2018
Laura Meade - Remedium
art of illusion - Cold War Of Solipsism
ARCHIV
STATISTIK
24642 Rezensionen zu 16862 Alben von 6564 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Johannes Schmoelling

The Zoo of Tranquillity (Original version)

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1988 (deleted)
Besonderheiten/Stil: improvisiert; instrumental; Elektronische Musik
Label: Theta-Records
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Johannes Schmoelling electronics

Gastmusiker

Anne Haennen voice

Tracklist

Disc 1
1. The Anteater 2:45
2. The Woodpecker 5:11
3. The Wedding Cake 7:01
4. The Rise Of The Smooth Automaton 4:32
5. The Zoo Of Tranquillity (Dedicated To Antje) 9:08
6. The Lawnmower 5:46
7. The Zoo And Jonas 7:02
Gesamtlaufzeit41:25


Rezensionen


Von: Andreas Pläschke @


Dies ist die zweite Soloaufnahme des Ex-Tangerine Dream-Musikers. Angeregt wurde er laut Covertext von beweglichen Figuren für ein Kinderbuch, die der britische Künstler Paul Spooner schuf.

Von den drei mir bekannten Platten ist diese für meinen Geschmack die Schönste und Verspielteste. Dabei ist das Grundprinzip recht einfach - oft verpielte, luftig und leicht klingende Grundrhythmen, über die er eine einfache Melodien legt, ohne all zu laut und hektisch zu werden.

"Seite 1 wird mit The Anteater" eingeleitet, das in der rhythmischen Struktur stark VANGELIS "3+3" ähnelt mit einem achtziger-Jahre-Quitschesynthie als Leadinstrument. Der Specht hat dem Titel entsprechend hölzern klingende Rhythmen und sphärische Synthieflächen. Experimenteller wird es mit dem Hochzeitskuchen, der mit völlig zerhackten Sounds beginnt, die direkt aus Kubricks 2001 stammen könnten. Dazu gibt es einen Schuss monotoner Schlagzeug- und Bassrhythmen und ein Gitarrensound-Solo, das einem jede Hoffnung auf eine glückliche Ehe austreibt. Die darauffolgenden Stimmenfetzen geben auch keinerlei Anlaß für Optimismus. Beendet wird Seite 1 mit einem Gewoge diverser Synthiesounds, in dem verschiedene Tierstimmen, Atemgeräusche u.a. eingebettet werden.

Seite 2 beginnt wesentlich beschwingter mit dem Titelstück, das mich an eine Kreuzung zwischen Laurie Anderson-Grundstruktur + Froese-Gitarrensolo erinnert. Darauf folgt das dezente, langsam dahinfließende "The Lawnmover", während die asiatisch angehauchte Midtemponummer "The Zoo and Jonas" die Platte beendet. Überhaupt ist die zweite Seite (ich habe "nur" die Kaufkassettenversion") ruhiger, rhytmischer und hynotischer als die erste, fast schon intim in ihrer Ruhe und Gelassenheit, und sehr unterschiedlich zu den Werken, die er mit TD aufgenommen hat (zumindest, die die ich kenne).

Es gibt von dieser vergriffenen LP/CD eine erweiterte Neuaufnahme (The Zoo of Tranquillity), die mein ehrenwerter Kollege Siggy besprochen hat.

Anspieltipp(s): The Anteater, The Zoo of Tranquillity
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 4.8.2003
Letzte Änderung: 5.8.2003
Wertung: 11/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Johannes Schmoelling

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1987 Wuivend Riet 11.00 1
1990 White out (Original version) 11.00 1
1995 Songs no words (Lieder ohne Worte) 9.00 1
1998 The Zoo of Tranquillity 10.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2018; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Datenschutzerklärung - Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum