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20892 Rezensionen zu 14215 Alben von 5458 Bands.
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Keith Emerson

Honky

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1981
Besonderheiten/Stil: Klassischer Prog; Rock / Pop / Mainstream; sonstiges
Label: Ariola
Durchschnittswertung: 3.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Keith Emerson keyboards, vocals
Kendal Stubbs bass
Neil Symonette drums
Mott guitar
Andrew Brennen sax
Frank Scully drums
Michael Hanna vocals
Shelley Lightbourn vocals
Dick Morrisey tenor sax
Pete King alto sax

Gastmusiker

Kayla Lockhart Singers on "Jesus loves me"

Tracklist

Disc 1
1. Hallo sailor (including Bach before the mast) 8.52
2. Salt Cay 4.59
3. Green Ice 6.15
4. Intro-juicing 0.23
5. Big Horn Breakdown 2.13
6. Yancey Special 4.30
7. Rum-a-Ting 5.15
8. Jesus loves me 5.01
Gesamtlaufzeit37:28


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @ (Rezension 1 von 2)


Aufgenommen unmittelbar nach ELP's "Love Beach" in den gleichen Studios auf den Bahamas, offenbart Emersons erste Soloplatte seine musikalische Unentschlossenheit nach der Trennung des Trios. Der Opener "Hello Sailor" zeigt Emerson in seinem akustischen Pianopart auf den Pfaden eines J.S.Bach wandernd. Dieses klassisch inspirierte Thema wird dann in einen Riff für eine Rockband umgewandelt, um darauf anschließend einige jammend-unverbindliche Solos (u.a. ein Hammond-Solo zu Bläser-Sektion) folgen zu lassen. Auf "Salt cay" wechseln sich tighte Instrumentalpassagen, die auf "Brain Salad Surgery" passen würden, mit an Wakeman erinnernden Elementen der Karibik-Folklore und mainstreamigen Jam-Parts ab. "Green Ice" zeigt mit seinem krummen Rhythmus und kompakten Themen den am meisten geschätzten Emerson. Diese charakteristischen Faktoren werden um Gesänge erweitert, die der südamerikanischen Musik entstammen. Nicht schlecht. "Intro-juicing" zeigt Emerson in bester Partystimmung, der sich, ebenso wie auf dem Backcover, unter Einfluß hochprozentiger Getränke gibt. Das darauffolgende "Big Horn Breakdown" ist eine banale, an Ragtime angelehnte Tanznummer, die man nur als Scherz verstehen kann. "Yancey special" wurde, ähnlich wie beispielsweise "Honky Tonky Train Blues" ("Works Vol.2"), von Meade (Lux) Lewis geschrieben. Wer sowas mag... "Rum-a-ting" ist eine Art funkige, Fusion-angehauchte Jam-Nummer. Im Vergleich zu den beiden vorigen Tracks wirkt die sogar interessant. "Jesus Loves Me" ist noch ein überflüssig-lockerer Mainstream-Track, diesmal mit einem Gospelchor.

Auf dem LP-Innencover sieht man Keith Emerson zusammen mit einem Hai (hoffentlich war das Tier bereits tot - sorry an die Tierschützer, das Leben des Meisters stand vielleicht auf dem Spiel - oder nur aus Plastik) in der Badewanne plätschern, und auf dem Backcover, wie schon angedeutet, liegt Mr.Emerson besoffen auf dem Gehsteig. (Ich hätte es auch nicht geglaubt, wenn ich mir diese LP nicht gekauft hätte). Mit diesen beiden Fotos im Hinterkopf, könnte man "Honky" als ein Statement an die interessierte Welt deuten : "Nun ist der ganze enorme Erwartungsdruck von mir abgefallen, jetzt mache ich erst einmal Party". Also nur etwas für Sammler und humorvolle Emerson-Anhänger. Die Platte finde ich insgesamt ziemlich bescheiden, daher hatte ich bisher keine Lust, mir noch eine CD davon zu kaufen, auch wenn da offenbar noch ein extra Track drauf ist.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 27.9.2003
Letzte Änderung: 9.1.2005
Wertung: 4/15

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Von: Kristian Selm (Rezension 2 von 2)


Eigentlich repräsentieren die Bilder auf Vorder- und Rückseite dieses Albums sehr gut, was einen auf diesem Album erwartet: Keith Emerson in Urlaubslaune bzw. besoffen auf dem Randstein. Dementsprechend locker der Welt entrückt, ist "Honky" ein zusammenhangloses Sammelsurium von Fragmenten und Ideen, die die damalige Orientierungslosigkeit von Keith Emerson auf dramatische Weise dokumentieren.

Siggy hat eigentlich bereits alles Wissenswerte über den musikalischen Gehalt dieses Albums geschrieben, leider kann ich an dieser Stelle keine positiven Ergänzungen hinzufügen. Ein, bis auf wenige gute Momente, über weite Strecken einfach komplett überflüssiges Album.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 9.1.2005
Letzte Änderung: 18.4.2012
Wertung: 3/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Keith Emerson

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1980 Inferno 13.00 2
1981 Nighthawks 8.00 2
1983 Harmagedon 5.00 2
1984 Murderock 3.00 2
1985 Best Revenge 8.00 2
1988 The Christmas Album 6.00 2
1989 La Chiesa 9.00 1
1995 Changing States 9.00 3
2002 Iron Man Vol.1 11.50 2
2002 Emerson plays Emerson - 1
2004 Godzilla - Final wars (Soundtrack) 4.00 1
2005 At The Movies 9.50 2
2005 Hammer it out - The Anthology - 1
2006 Off the Shelf 4.00 1
2008 Keith Emerson Band featuring Marc Bonilla 10.00 2
2009 Boys Club - Live From California 12.00 1
2010 Moscow 11.00 1
2012 Three Fates 6.00 1

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