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Klaus Schulze

Picture Music

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Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1975 (Aufnahme 1973, Revisted Records Remaster 2005)
Besonderheiten/Stil: instrumental; Elektronische Musik
Label: Brain Metronome
Durchschnittswertung: 10/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Klaus Schulze Synthesizer, Orgel, Schlagzeug

Tracklist

Disc 1
1. Totem 23:53
2. Mental Door 23:02
3. C'est pas la même chose   (Bonus-Track 2005 Revisited Records Ausgabe) 33:00
Gesamtlaufzeit79:55


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 1 von 2)


Nach seinen ersten, eher "schweren" Werken zeit Klaus Schulze sich auf "Picture Music" von einer "leichteren" Seite. Das heißt, keineswegs seichtes New-Age-Gesäusel, aber die bedrohlichen, mächtigen Klangflächen, die Alben wie "Irrlicht" beherrschten, sind hier verschwunden.

Der erste Titel "Totem" wird von ständig leicht variierenden Klangtupfern bestimmt, die wie ein fein gewobenes Muster das ganze Stück durchziehen. Darunter kommen immer wieder sanfte Melodiebögen zum Vorschein, breiten sich kurzzeitig aus, um dann wieder zu verschwinden.

"Mental Door" erinnert in den ersten Minuten dann doch etwas an die ersten Schulze Werke. Zunächst baut sich eine dunkle Klangfläche auf, nach einiger Zeit tritt eine "hellere" Komponente dazu und beide umschlingen sich eine Zeit lang, während das Stück an Tempo zulegt. Schließlich setzt ein (echtes) Schlagzeug ein und treibt das Stück mit hektischen, ständig sich verändernden Rhythmen voran.

Anspieltipp(s): Totem
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 21.4.2002
Letzte Änderung: 22.4.2002
Wertung: 12/15

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Von: Udo Gerhards (Rezension 2 von 2)


Die von Jochen oben angesprochene Leichtigkeit verdankt sich wohl hauptsächlich den eben leichtfüssigen Sequenzer-Mustern, die fast die gesamte Eröffnungsnummer "Totem" durchziehen. Leider ist Leichtigkeit nicht gleichbedeutend mit Nicht-Langeweile: das - zwar modulierte, aber dennoch monotone, wenig abwechslungsreiche - Synthesizer-Geblubber zieht sich, zieht sich, zieht sich. Zwar webt Schulze darunter und darüber Flächen und sanft improvisierte Melodielinien, aber der Sequenzer-Klang ist im Mix so dominant, dass alles weitere zur bloßen Dreingabe mutiert. Etwas besser wird es zwar mit dem Wechsel des Sequencerpatters bei ca. 12 Minuten zu einem bestimmteren Rhythmus, trotzdem bleibt "Totem" zäh und langatmig.

Gottseidank schaut es im nachfolgenden "Mental Door" deutlich besser aus: das Stück wirkt engagierter und engagierender. Dies liegt zum einen daran, dass das von Schulze selbst gespielte Schlagzeug wesentlich lebendiger und abwechslungsreicher wirkt als programmierte Passagen es in der Regel können, zum anderen daran, dass der dazu solierende Synthesizer-Bass sich viel kräftiger, fordernder dem Hörer entgegenstellt als die vergleichbaren Säuselklänge in "Totem". So ergibt sich tatsächlich eine hypnotische Sogwirkung, die diese 23 Minuten recht schnell vergehen zu lassen scheint.

Im Bonusstück des Revisited Records Remasters beginnt das anlässlich der Mirage-Neuauflage schon angesprochene Verwirrspiel von neuem: der übersetzt zwischen "Es ist das Gleiche" und "Es ist nicht das Gleiche" anzusiedelnde Titel "C'est pas la même chose" spielt darauf an, dass es sich um eine alternative / erweiterte Version von "Totem" handelt, die mit dem Original alle der oben erwähnten Kritikpunkte teilt. Nur einer kommt vielleicht dazu: bemerkenswert finde ich, dass der Bonustrack erstaunliche 33 Minuten lang ist und damit die Laufzeit der Wiederveröffentlichung bis auf wenige Sekunden an die absolute CD-Obergrenze 80 Minuten gedrückt wird. Das wirkt so, als ob noch viel, viel mehr gleiches oder ähnliches Material vorhanden gewesen wäre, und halt nur aus Zeitgründen ein Schnitt eben da gemacht werden musste, wo die CD aufhört. Diese Vermutung trägt nicht eben zur Entkräftung meines heimlich immer wieder gehegten Verdachts musikalischer Beliebigkeit mancher Elektronikstücke bei. Andererseits ist ein Bonus eben nur ein Bonus, eine Dreingabe, und sowieso sollten meine Unkenrufe dem Fan der Richtung sowie nicht den Spaß vergällen können; außerdem könnte "Mental Door" auch dem ein oder anderen Nicht-Elektronik-Adepten Spaß machen. Vorbildlich aufgemacht in Sachen Verpackung und Liner Notes ist die neue "Picture Music" - wie alle bisherigen Revisited CDs - sowieso.

Anspieltipp(s): Mental Door
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 26.4.2005
Letzte Änderung: 21.5.2005
Wertung: 8/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Klaus Schulze

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1972 Irrlicht 10.00 5
1973 Cyborg 11.00 3
1974 Blackdance 8.00 3
1975 Timewind 12.33 3
1976 Moondawn 11.00 3
1977 Body Love 10.67 3
1977 Mirage 12.20 5
1977 Body Love Vol. 2 12.00 3
1978 X 13.00 5
1979 Dune 11.67 3
1980 Dig It 10.00 4
1980 ...Live... 10.67 3
1981 Trancefer 12.33 3
1983 Dziekuje Poland 11.50 2
1983 Audentity 11.33 3
1984 Angst 9.33 3
1985 Inter*face 9.50 3
1986 Dreams 10.00 3
1988 En=Trance 9.50 4
1990 Miditerranean Pads 8.50 2
1990 The Dresden Performance 12.00 1
1991 Beyond Recall 11.00 2
1991 2001 - 1
1992 Royal Festival Hall Volume 1 11.00 1
1992 Royal Festival Hall Volume 2 11.00 1
1993 The Dome Event 12.00 1
1994 Goes Classic - 1
1994 Das Wagner Desaster - Live 9.67 3
1994 Totentag 13.00 1
1994 Le Moulin De Daudet 11.00 2
1995 In Blue 8.50 2
1996 Are you sequenced? 7.33 3
1997 Dosburg Online 9.50 2
2000 The Ultimate Edition - 1
2000 Jubilee Edition Third Part 9.00 1
2000 Jubilee Edition Second Part 10.00 1
2000 Jubilee Edition First Part 10.00 1
2000 Historic Edition 12.00 1
2000 Silver Edition 13.00 1
2000 Contemporary Works 1 13.00 1
2001 Live @ Klangart 1 + 2 11.00 2
2002 Contemporary Works 2 12.00 1
2002 Virtual Outback 10.00 1
2005 Moonlake 9.50 2
2005 Vanity of Sounds 11.50 2
2006 Ballett 2 10.00 1
2006 Ballett 1 10.00 1
2006 The Crime of Suspense 10.50 2
2007 Kontinuum 7.67 3
2007 Ballett 4 9.00 1
2007 Ballett 3 8.00 1
2009 La Vie Electronique 2 11.00 1
2009 La Vie Electronique 4 11.00 1
2009 La Vie Electronique 1 11.00 1
2009 La Vie Electronique 3 11.00 1
2010 La Vie Electronique 6 11.00 1
2010 La Vie Electronique 7 11.00 1
2010 Big in Japan (Live in Tokyo 2010) 10.00 2
2010 La Vie Electronique 5 11.00 1
2010 La Vie Electronique 8 11.00 1
2011 La Vie Electronique 9 10.00 1
2013 Shadowlands 10.00 1
2016 Another Green Mile 7.00 2
2017 Ballett 3&4 6.00 1
2017 Androgyn 9.00 1
2017 Eternal. The 70th Birthday Edition 10.00 1
2018 Silhouettes 10.00 1

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