Cluster II
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Brain |
| Durchschnittswertung: |
10.5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Plas
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6:00
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| 2. |
Im Süden
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12:50
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| 3. |
Für die Katz'
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3:00
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| 4. |
Live in der Fabrik
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14:50
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| 5. |
Georgel
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5:25
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| 6. |
Na Bitte
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2:40
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| Gesamtlaufzeit | 44:45 |
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Rezensionen

Cluster entstand 1971 aus der Vorgängerformation Kluster, zu der neben Moebius und Roedelius noch Konrad Schnitzler gehörte. Musikalisch knüpft man nahtlos an die schwer verdaulichen Klänge des Trios an. Während aber die Kluster Musik eher wie eine Abfolge wahlloser Geräusche klingt, ist auf dem rein instrumentalen Cluster II, vor allem in den längeren Stücken, doch eine gewisse Form erkennbar, ein träges, langsames Heranwälzen einer gewaltigen Geräuschkulisse, deren stetiges Auf und Abwallen sogar eine gewissen rhythmische Komponente birgt. Dennoch, diese Klänge sind nichts für Melodieverliebte. Nicht umsonst wurden Cluster von einer Zeitschrift als "Lärmsägen" bezeichnet.
| Anspieltipp(s): |
Im Süden |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
21.4.2002 |
| Letzte Änderung: |
22.4.2002 |
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Das zweite Album von Cluster (mit C) bietet nichts grundlegend Anderes als der Vorgänger. Auch auf "Cluster II" dröhnen, flirren, fiepen, zischen und wabern eine Vielzahl von schwer zu identifizierenden, elektronisch verfremdeten Klängen mächtig und zäh dahin. Das Ganze ist durchaus komplex "geschichtet" und verwoben und beeindruckt durch seinen hypnotischen Charakter. Im Gegensatz zu "Cluster 71" kristallisieren sich nun aber gelegentlich melodieartige Fragmente heraus, sind bei einigen der Sounds die klanglichen Erzeuger erkennbar (Piano, E-Gitarren, Orgel) und entwickeln sich so etwas wie rhythmusartige Strukturen. Kurz: Das Ganze ist um einiges spannender.
Zusammen mit "Cluster 71" ist "Cluster II" so etwas wie ein Vorläufer der Industrial Muisc, obwohl hier die rhythmisch-maschinelle Komponente noch nicht so heftig ausgebildet ist. Trotzdem könnte "Live in der Fabrik" als ein Prototyp für solche Produktionen gelten. Schräge "Drones" und heftiges Klangwabern, wie man es hier bei Cluster findet, sollten in den Produktionen der "Industriemusiker" ab Mitte des Jahrzehnts auch zu finden sein. Cluster nehmen mit ihrem zweiten Album auch die leicht aggresiven Soundscapes vorweg, die Robert Fripp und Brian Eno ein Jahr später auf "No Pussyfooting" vorstellen sollten. Zwar haben Moebius, Roedelius und Plank (es sollte hier erwähnt werden, dass der Toningenieur Conny Plank auf dem Cover neben Moebius und Roedelius als Autor und Produzent genannt ist) ihre Klänge anders kreiert, basiert die hier vorzufindende Musik nicht auf Loops, doch ist das klangliche Ergebnis stellenweise sehr ähnlich.
"Cluster II" ist eine beeindruckende Produktion mit elektronischer Musik, die sich eine gewisse kantige Rohheit bewahrt hat und die zusammen mit den ersten drei Produktionen von Kraftwerk zum Interessantesten und Abwechslungsreichsten gehört, was mir aus diesem Genre aus Deutschland bisher unter die Ohren gekommen ist.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
12.5.2006 |
| Letzte Änderung: |
6.11.2007 |
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