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Supersister

Iskander

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1973
Besonderheiten/Stil: Jazzrock / Fusion
Label: Polydor
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Robert Jan Stips Keyboards, Lead Vocals, Vibraphon
Ron van Eck Bass
Charlie Mariano Sax, Flute
Herman van Boeyen Drums, Percussion

Gastmusiker

Pierre Moerlen Vibraphone, Percussion

Tracklist

Disc 1
1. Introduction 0:41
2. Dareios the Emperor 4:51
3. Alexander 7:02
4. Confrontation of the Armies 2:47
5. The Battle 7:59
6. Bagoas 2:54
7. Roxane 3:22
8. Babylon 7:57
9. Looking Back 4:31
Gesamtlaufzeit42:04


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Die vierte und eigentlich letzte LP von Supersister (wenn man das nachfolgende "Spiral Staircase" als Solo-Werk von van Geest betrachtet) hat eine leicht veränderte Band eingespielt. Da Flötist Sacha van Geest und Schlagzeuger Marco Vrolijk keine Lust mehr auf Jazzrock hatten, mußten die beiden verbliebenen Bandmitglieder neue Mitmusiker suchen. Mit Charlie Mariano fand man einen renommierten Saxophonisten, und Herman van Boeyen übernahm den vakanten Schlagzeugerposten. Vom Klang her hat sich allerdings nicht furchtbar viel verändert. Eigentlich wurde nur die vorher dominierende Flöte gegen ein Sax ausgetauscht (obwohl auch Mariano hier des öfteren in die Flöte bläst). Außerdem ist die Musik etwas kraftvoller, moderner und härter geworden. Gesungen wird kaum noch.

Weniger nach Canterbury klingen Supersister auf "Iskander", einem Konzepwerk über Alexander (iskander) den Großen. Vielmehr gibt es hier einen recht eigenständigen Jazzrock zu hören, obwohl Orgel- und Bassarbeit doch noch ein wenig an Soft Machine erinnern. Dafür ist Marianos Sax-Spiel recht einzigartig, ist mal wild, hypnotisch, mal bedrohlich geheimisvoll oder klingt exotisch-arabisch (man höre zur Veranschaulichung seines abwechslungsreichen Spiels z.B. in "Dareios the Emperor"). Daß Supersister immer noch einen ganz eigenen Stil entwickeln, liegt aber vor allem an der beeindruckenden Keyboardarbeit von Stips. Aber auch das abwechslungsreiche Bassspiel von Eck und das vielseitige Getrommel des neuen Schlagzeugers Herman van Boeye tragen dazu bei.

"Iskander" ist eine sehr abwechslungsreiche Scheibe mit hervorragendem, druckvoll produziertem Jazzrock, die verglichen mit den zeitgleichen Hervorbringungen der Inspiratoren ("Six" und "Seven" von Soft Machine und "For Girls Who Grow Plump in the Night" von Caravan) eigentlich fast die Nase vorn hat. Schade, daß sich die Band bald danach bald aufgelöst hat.

Anspieltipp(s): Dareios the Emperor
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 8.2.2004
Letzte Änderung: 16.7.2008
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Supersister

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1970 Present From Nancy 11.00 1
1971 to the highe$t bidder 12.33 3
1972 Pudding and Yesterday 10.00 1
1974 Spiral Staircase 9.00 1
2001 Supersisterious 11.00 1
2013 Long Live Supersister! 11.00 1

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