Iskander
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Polydor |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Robert Jan Stips |
Keyboards, Lead Vocals, Vibraphon |
| Ron van Eck |
Bass |
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| Charlie Mariano |
Sax, Flute |
| Herman van Boeyen |
Drums, Percussion |
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Gastmusiker
| Pierre Moerlen |
Vibraphone, Percussion |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Introduction
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0:41
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| 2. |
Dareios the Emperor
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4:51
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| 3. |
Alexander
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7:02
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| 4. |
Confrontation of the Armies
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2:47
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| 5. |
The Battle
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7:59
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| 6. |
Bagoas
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2:54
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| 7. |
Roxane
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3:22
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| 8. |
Babylon
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7:57
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| 9. |
Looking Back
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4:31
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| Gesamtlaufzeit | 42:04 |
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Rezensionen

Die vierte und eigentlich letzte LP von Supersister (wenn man das nachfolgende "Spiral Staircase" als Solo-Werk von van Geest betrachtet) hat eine leicht veränderte Band eingespielt. Da Flötist Sacha van Geest und Schlagzeuger Marco Vrolijk keine Lust mehr auf Jazzrock hatten, mußten die beiden verbliebenen Bandmitglieder neue Mitmusiker suchen. Mit Charlie Mariano fand man einen renommierten Saxophonisten, und Herman van Boeyen übernahm den vakanten Schlagzeugerposten. Vom Klang her hat sich allerdings nicht furchtbar viel verändert. Eigentlich wurde nur die vorher dominierende Flöte gegen ein Sax ausgetauscht (obwohl auch Mariano hier des öfteren in die Flöte bläst). Außerdem ist die Musik etwas kraftvoller, moderner und härter geworden. Gesungen wird kaum noch.
Weniger nach Canterbury klingen Supersister auf "Iskander", einem Konzepwerk über Alexander (iskander) den Großen. Vielmehr gibt es hier einen recht eigenständigen Jazzrock zu hören, obwohl Orgel- und Bassarbeit doch noch ein wenig an Soft Machine erinnern. Dafür ist Marianos Sax-Spiel recht einzigartig, ist mal wild, hypnotisch, mal bedrohlich geheimisvoll oder klingt exotisch-arabisch (man höre zur Veranschaulichung seines abwechslungsreichen Spiels z.B. in "Dareios the Emperor"). Daß Supersister immer noch einen ganz eigenen Stil entwickeln, liegt aber vor allem an der beeindruckenden Keyboardarbeit von Stips. Aber auch das abwechslungsreiche Bassspiel von Eck und das vielseitige Getrommel des neuen Schlagzeugers Herman van Boeye tragen dazu bei.
"Iskander" ist eine sehr abwechslungsreiche Scheibe mit hervorragendem, druckvoll produziertem Jazzrock, die verglichen mit den zeitgleichen Hervorbringungen der Inspiratoren ("Six" und "Seven" von Soft Machine und "For Girls Who Grow Plump in the Night" von Caravan) eigentlich fast die Nase vorn hat. Schade, daß sich die Band bald danach bald aufgelöst hat.
| Anspieltipp(s): |
Dareios the Emperor |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
8.2.2004 |
| Letzte Änderung: |
16.7.2008 |
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