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20515 Rezensionen zu 13949 Alben von 5342 Bands.
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Asia

Then & Now

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1990
Besonderheiten/Stil: Melodic Rock / AOR
Label: Geffen
Durchschnittswertung: 2/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

John Wetton vocals, bass
Carl Palmer drums
Geoff Downes keyboards

Gastmusiker

Steve Howe guitar (1-5)
Steve Lukather guitar (6)
Ron Komie guitar (7)
Mandy Meyer guitar (8,10)
Scott Gorham guitar (9)

Tracklist

Disc 1
1. Only Time Will Tell 04:46
2. Heat Of The Moment 03:52
3. Wildest Dreams 05:10
4. Don't Cry 03:40
5. The Smile Has Left Your Eyes 03:14
6. Days Like These 04:05
7. Prayin' 4 A Miracle 04:22
8. Am I In Love? 04:24
9. Summer   (Can't Last Too Long) 04:16
10. Voice Of America 04:18
Gesamtlaufzeit42:07


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß @ (Rezension 1 von 3)


Vermutlich hat jeder so seine geheimen Obsessionen, die er ungern zugibt, aber eben auch nicht los wird. So pflegen manche Proggies eine inzestuöse Beziehung zu Marillion, andere frönen der Leidenschaft für gänzlich unproggigen Stadionrock... Ich bin bekennender Asia-Junkie, vor allem der "klassischen" Phase mit John Wetton.

Auf der "Asia"-Homepage werden die verschiedenen Band-Inkarnationen nach den Sängern eingeteilt, so gibt es also eine Wetton- und eine Payne-Ära. In der "Live-Alben"-Diskographie gibt's dann sogar noch eine "Ära" Lake...

Nun 1990, zum Ende der Ära "Wetton", waren die klassischen Asia eigentlich schon lange Geschichte. Aber man wollte das wohl nicht wahrhaben und so unternahm die zum Trio geschrumpfte Band einen Versuch zum Comeback. Wenn ich mich recht erinnere, waren die Drei zusammen mit Pat Thrall an der Gitarre damals auch auf Tour und ich erlebte eines meiner besten Konzerte ever (vom Drum-Solo von Carl Palmer träume ich heute noch manchmal)...

Nur solchen Erlebnissen und Stimmungslagen ist es zu verdanken, dass man sich ein Album wie "Now & Then" anschafft. Wie der Titel schon sagt, hier gibt es Altes und Neues zu hören. Wahrscheinlich hat die kreative Kraft einfach nurmehr für 4 neue Songs gereicht... Nein, leider eigentlich für gar nichts mehr. Schade!

Es gibt von den ersten drei Alben sozusagen die Smash-Hits, von denen mindestens Sachen wie "Only Time Will Tell" und "Heat Of The Moment" bekannt wie bunte Hunde sein dürften. Dazu gibt es vier neue Songs:

- "Days Like These", eine Fremdkomposition von Steve Jones, von der ich schwören könnte, dass ich schon mal von jemand anderem gehört habe. Netter AOR-Song, der beste der vier "neuen".

- "Prayin' 4 A Miracle", oweia, es wird noch seichter, noch AOR-mässiger, Asia goes Survivor...

- "Am I In Love?", die schnulzigste Wetton-Kitsch-Ballade, die ich jemals gehört habe

- "Summer", wenigstens wieder gutes AOR-Niveau, aber eigentlich auch belanglos. Ich bedaure den armen Scott Gorham (immerhin zu "Thin Lizzy"-Zeiten ein Art Gitarrengott), dass er diese Gitarren-Parts spielen musste...

Das endgültige Ende der "Wetton"-Ära.

Fazit: Fans kaufen halt alles, aber das Teil muss man echt nicht haben. Für mich hat das Ganze zumindest den Nutzwert, dass ich die ersten drei Asia-Alben "nur" auf LP habe und daher diese CD wunderbar als Auto-Fahr-CD verwenden kann.

2. Fazit: Da hört man mal, wie gut die ersten Asia-Alben eigentlich wirklich waren ;-)

Anspieltipp(s): Ein Song aus der "Then"-Gruppe
Vergleichbar mit: Asia, Survivor, Foreigner...
Veröffentlicht am: 14.2.2004
Letzte Änderung: 14.2.2004
Wertung: 2/15
Bewertung nur für die vier neuen Songs!

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 2 von 3)


Mein Vorredner hat bereits alles gesagt und ich kann dem nur zustimmen und schliesse das Kapitel "then & now" mit den Worten: ein Ärgernis und daher Finger weg. Man kaufe sich lieber das Debutalbum.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 29.10.2004
Letzte Änderung: 28.9.2011
Wertung: 1/15

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Von: Nik Brückner @ (Rezension 3 von 3)


Sooo neu, wie sie tun ("now"), sind die angeblich neuen Songs gar nicht...

Nur wenige wissen, dass es 1987, zwei Jahre nach dem ersten Zusammenbruch von Asia, zu einem ersten Wiedervereinigungsversuch kam: Nach dem Ende von Asia waren John Wetton und GTR-Sänger Max Bacon als Gastsänger an Tom und Mel Galleys Phenomena-Projekt beteiligt. Dort lernte Wetton den Schlagzeuger Michael Sturgis und den Gitarristen Scott Gorham (ex-Thin Lizzy) kennen. Kurze Zeit später hatten Geoffrey Downes und John Wetton einige Stücke zusammen geschrieben und als sie versuchten, mit einem neuen Lineup an einen Plattenvertrag zu kommen, waren Sturgis und Gorham mit dabei. Als aber nur JVC Japan die Band unter Vertrag nehmen wollte, verließ Wetton frustriert die Band. Aus dieser Zeit stammen die Songs "Summer (can't last too long)", "Kari-Anne", dessen Demo später als Bonustrack auf Asias "Live Mockba 09-XI-90" erschienen ist, und "Boys from Diamond City", das später in einer von John Payne eingesungenen Version auf dem Asia-Raritäten-Album "Archiva 1" veröffentlicht wurde.

Im Sommer 1990 wollte dann die Plattenfirma Geffen einen Asia-Sampler auf den Markt bringen und fragte bei Wetton an, ob er Interesse hätte, neues Material zu diesem Sampler beizusteuern, um die Kauflust frustrierter Asia-Fans anzuregen. Wetton kramte aber zunächst in der Klamottenkiste: "Am I in Love" ist ein Überbleibsel der Astra-Sessions und "Summer (can't last too long)" stammt von den gescheiterten Wiedervereinigungssessions 1987. Die anderen beiden Songs dagegen wurden 1990 von Wetton, Downes und Palmer eingespielt: "Days Like these" ist eine Coverversion (das Original stammt von dem Amerikaner Steve Jones) und "Prayin' 4 a Miracle" ist ein Gemeinschaftswerk von Wetton und niemand geringerem als, man halte sich fest, David Cassidy... Da kein regulärer Gitarrist verfügbar war (Howe war immer noch nicht gut auf Wetton zu sprechen), engagierte man namhafte Studiomusiker, darunter Steve Lukather von Toto. Erst später kam, mal wieder auf Anregung des A&R-Repräsentanten John Kalodner (der schon bei der Gründung der Band ordentlich seine Finger im Spiel hatte), Pat Thrall als ständiger Gitarrist dazu - Wetton hatte auch ihn bei seiner Mitarbeit am Phenomena-Projekt kennengelernt.

Wenn das Material auch nicht mit den Songs des ersten Asia-Albums mithalten kann, so ist es in meinen Ohren doch auf - äh - Ohrenhöhe mit den Songs von Alpha oder Astra: pathetischer Pop-Rock mit ordentlich Allüren, aber ohne jegliche Prog-Reminiszenzen. Sicherlich genau wie "Aurora" ein Scheibchen nur für Asia-Sammler.

Wer sich für die weitere Geschichte Asias und die der Progmusiker in den 80ern interessiert, kann hier weiterlesen.

Anspieltipp(s): Die Angesprochenen
Vergleichbar mit: Asias "Alpha", GTR
Veröffentlicht am: 23.2.2010
Letzte Änderung: 25.7.2013
Wertung: 3/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Asia

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1982 Asia 7.40 5
1983 Alpha 4.60 5
1985 Astra 4.33 3
1986 Aurora 2.00 2
1990 [Classic Rock Legends] (DVD) 5.00 2
1991 Live Mockba 09-XI-90 8.33 3
1992 Aqua 4.00 6
1994 Aria 4.75 4
1996 Arena 7.00 4
1997 Anthology 2.00 1
1999 Rare 4.00 1
1999 Axioms - 1
2001 Aura 5.75 4
2001 Enso Kai - Live At The Budokan Tokyo 1983 9.00 1
2002 Alive in Hallowed Halls 7.00 1
2003 Live in Buffalo 8.00 1
2004 Live in Massachussettes '83 7.00 1
2004 Silent Nation 6.00 4
2005 Archiva 1 & 2 5.50 2
2005 Long Way From Home (Single) 7.00 1
2005 Gold - 1
2007 Fantasia. Live in Tokyo 9.00 2
2007 Fantasia. Live in Tokyo (DVD) 9.00 1
2008 Phoenix 2.67 4
2010 Spirit of the Night - Live in Cambridge 09 9.00 1
2010 Omega 4.67 3
2012 XXX 5.33 3
2014 Gravitas 7.33 3

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