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A Silver Mt. Zion

born into trouble as the sparks fly upward

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2001
Besonderheiten/Stil: Postrock
Label: Constellation
Durchschnittswertung: 9.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Efrim, Sophie, Thierry, Beckie, Ian, Jessica und ein paar Gäste.

Tracklist

Disc 1
1. sister! brother! small boats of fire are falling from the sky 9:07
2. this gentle heart's like shot birds fallen 5:47
3. built then burnt (hurrah! hurrah!) 5:41
4. take these hands and throw them in the river 6:58
5. could've moved mountains... 10:59
6. tho you are gone i still walk miles with you 4:48
7. c'mon come on (loose an endless longing) 8:06
8. the triumph of our tired eyes 6:54
Gesamtlaufzeit58:20


Rezensionen


Von: Achim Breiling @ (Rezension 1 von 2)


Zur Besetzung: Efrim, Sophie, Thierry, Beckie, Ian und Jessica sind auf dieser, ihrer zweiten CD die Silver Mount Zion Memorial Orchestra & Tralala Band - allerdings ist nicht ganz klar, wer hier welches Instrument spielt. Efrim ist vermutlich an Gitarre und Keyboards zu hören und singt, während Thierry aller Wahrscheinlichkeit nach einen E- bzw. Kontrabass bedient und Sophie eine Violine zum klingen bringt. Zudem ist noch Jonah an Trompete und Posaune auf einigen Tracks zu hören und Eric am Schlagzeug. Was der Beitrag der anderen Genannten ist, ist dem Booklet nicht zu entnehmen.

Zur Musik: Im Vergleich zu ihrem Debut hat sich die Band um ein paar Mitspieler erweitert und nähert sich damit klanglich der Mutterband (Godspeed You Black Emperor!) an. Elegisch, in typischer Post-Rock-Manier, wabern hier die Klänge dahin, erzeugt von E-Gitarren, E-Bass und diversen Streich- und Keyboardinstrumenten. Gelegentliche Stimm- und Geräuschsamples und brüchige Gesangseinlagen erweitern das Klangspektrumpektrum. Die Musik wälzt sich dahin und steuert wie gehabt dem ersten großen, dramatischen Klimax entgegen, der mit "Take These Hands And Throw Them In The River" erreicht wird. Danach ertönen erst einmal rund 6 Minuten lang Vogelgezwitscher und dezentes Hundegebell, vermutlich zur Erholung des Hörers. Die Musik kommt dann zurück und plätschert ruhig-melancholisch dahin, steigert sich gelegentlich oder kommt stellenweise fast ganz zum erliegen. In "C'mon Come On" ist erstmals auch ein Schlagzeug zu hören, was die Musik geringfügig flotter werden läßt und dann den zweiten, recht krachig-schrägen Klimax der Scheibe einleitet. Danach klingt die Scheibe mit "the triumph of our tired eyes" fast beschaulich aus, wenn nicht der etwas depressive Gesang wäre.

Die Intimität und Intensivität des Erstlings, die ergreifende Schlichtheit die mich dort sehr beeindruckt hat ist auf "born into trouble as the sparks fly upward" leider verlorengegangen. Die Musik hier unterscheidet sich nicht sonderlich von der von GY!BE. Trotzdem ist die Scheibe etwas direkter und abwechslungsreicher geraten, als die letzten Produktion von Efrims Stammband. Insbesondere der gelegentliche Gesang verleiht dem Ganzen doch eine recht eigene und interessante Note.Wer GY!BE und Mogwai liebt, der sollte auch an dieser Scheibe Gefallen finden.

Anspieltipp(s): could've moved mountains...
Vergleichbar mit: GY!BE
Veröffentlicht am: 5.4.2004
Letzte Änderung: 29.7.2012
Wertung: 10/15

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 2 von 2)


Seeeeeehr getraaaaaagen geht es auf dem zweiten Album des GYBE-Ablegers zu. Wohlige Elegie in Zeitlupe herrscht vor, die sich in wenigen Tönen manifestiert. Manchmal wird es geradezu minimalistisch mit sporadischen Gitarrenakkorden und sanft mäandernden Streichern, oder die Musik verstummt komplett zugunsten eingespielter Umgebungsgeräusche. Richtige Ausbrüche gibt es nicht, nur gelegentlich schwillt die Musik zu einer mächtigen, immer noch träge sich dahin wälzenden Klangmasse an.

An sich recht schön zu hören, ist mir manches hier doch zu sehr ausgewalzt. Gelegentlich klingt die Musik doch etwas zäh. Etwas mehr von Efrims kaputtem Gesang als Kontrast zu vorherrschenden Wohlklang hätte dem ganzen gut getan. Da sind die späteren Alben der Kanadier doch um einiges interessanter. Liebhaber der sanft-elegischen Variante des Postrock kommen hier aber voll auf ihre Kosten.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 11.7.2010
Letzte Änderung: 11.7.2010
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von A Silver Mt. Zion

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2000 he has left us alone but shafts of light sometimes grace the corner of our rooms 11.50 2
2003 'this is our punk-rock,' thee rusted satellites gather+sing 11.50 2
2004 Pretty Little Lightning Paw 11.00 1
2005 Horses In The Sky 11.00 1
2008 13 Blues For Thirteen Moons 11.00 2
2010 Kollaps Tradixionales 11.00 1

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