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24547 Rezensionen zu 16782 Alben von 6536 Bands.
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Art Zoyd

Faust

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1995
Besonderheiten/Stil: Elektronische Musik; RIO / Avant
Label: Atonal
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Patricia Dallio Keyboards, Samplers
Daniel Denis Percussion, Keyboards, Samplers
Gerard Hourbette Percussion, Keyboards, Samplers
Thierry Zaboitzeff Percussion, Keyboards, Samplers, Bass, Cello, Gesang

Tracklist

Disc 1
1. Down 5:23
2. Gates of Darkness 1 8:10
3. Flask 2:44
4. Plague 1:49
5. Faust 3:31
6. Marais 2:10
7. Parole 1:36
8. Pact 3:25
9. Bruissement 3:21
10. Essaim 1:40
11. Irruption 0:31
12. Gates of Darkness 2 4:01
13. Pavan 4:02
14. Dies Irae 3:57
15. Procession 2:09
16. Easter 2:26
17. Marthe 1:44
18. Games 3:46
19. Intrigues 3:38
20. Accelerando 11:51
Gesamtlaufzeit71:54


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


"Faust" enthält Musik zu dem gleichnamigen Stummfilm, der 1926 unter der Regie von Friedrich Wilhelm Murnau entstand. Die Instrumentation hat sich stark verändert: es werden überwiegend Keyboards und Schlaginstrumente ("Univers Zero"-Schlagzeuger Daniel Denis ist mit dabei) benutzt. Entsprechend herrschen elektronische Klangflächen, meist düsterer Art, vor, immer wieder durchbrochen von wilden Schlagwerkorgien.

Aber es gibt auch immer noch die für die früheren Werke der Band typischen, an moderne Kammermusik erinnernden Stücke im Stil von Univers Zero. Vor allem das abschließende Stück "Accelerando", das für mich den Höhepunkt dieses Albums darstellt. Von monotonen, immer schneller werdenden Paukenschlägen und mächtigen Synthiefanfaren eingeleitet, die schon fast ein bisschen Magma-Atmosphäre verbreiten, geht es über in freie elektronische Klänge, bis sich gegen Ende des Stücks wieder die heftigen Paukenschläge ins Gehör einhämmern.

Die meisten Stücke sind instrumental, nur "Gates of Darkness 1" enthält Gesang. Dabei wird zunächst eine Passage aus Shakespeares "Macbeth" intoniert (in grauenhaftem Englisch), danach geht es in unverständlichen Sprechgesang über. Dieser Titel zeigt auch die ganze stilistische Bandbreite des Albums, er vereinigt neoklassiche Passagen mit rein elektronischen Klängen und enthält sogar einige Dark-Wave-Elemente.

Insgesamt beweist "Faust" wieder die herasuragende Stellung von Art Zoyd. Ein Faible für elektronische Klänge sollte man aber schon haben.

Anspieltipp(s): Gates of Darkness 1, Accelerando
Vergleichbar mit: Univers Zero, aber elektronischer; Heldon
Veröffentlicht am: 27.4.2002
Letzte Änderung: 1.12.2017
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Art Zoyd

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1976 Symphonie pour le Jour où Brûleront les Cités (Originalfassung) 12.00 1
1979 Musique pour l'Odyssee 13.00 1
1980 Génération Sans Futur 13.00 1
1981 Symphonie pour le Jour où Brûleront les Cités (Neueinspielung) 14.00 2
1982 Phase IV 14.00 1
1983 Les Espaces Inquiets 14.00 1
1985 Le Marriage du Ciel et de l'Enfer 14.00 1
1987 Berlin 13.00 1
1989 Nosferatu 14.00 2
1993 Marathonnerre I & II 12.00 1
1997 Häxan 13.00 1
2001 u.B.I.Q.U.e 11.00 2
2002 Metropolis 14.00 1
2006 Le champ des larmes 13.00 1
2008 La Chute de la Maison Usher 14.00 1
2011 Eyecatcher 13.00 1
2013 Armageddon 12.00 1
2018 Phase V 13.00 1

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