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Art Zoyd

Häxan

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1997
Besonderheiten/Stil: Elektronische Musik; RIO / Avant
Label: Atonal
Durchschnittswertung: 13/15 (1 Rezension)

Besetzung

Patricia Dallio Keyboards, Samplers
Daniel Denis Percussion, Keyboards, Samplers
Gerard Hourbette Percussion, Keyboards, Samplers
Thierry Zaboitzeff Percussion, Keyboards, Samplers, Bass, Cello, Gesang

Tracklist

Disc 1
1. Glissements Progressifs du Plaisir (extraits) 30:42
2. Nuits 7:26
3. Häxan Phi 5:37
4. Häxan Xi 2:10
5. Häxan Psi 4:25
6. Epreuves d'Acier 17:57
7. Marche 3:45
Gesamtlaufzeit72:02


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Eine weitere Stummfilmmusik, diesmal zu einem schwedischen Streifen von 1921. Im Beiheft erfährt man nicht viel über den Film, in einer entsprechenden Datenbank (us.imdb.com) findet man allerdings einiges. Dort wird "Häxan" als "one of the weirdest and most bizarre of all time" beschrieben. Der Film handelt von schwarzer Magie und den dazugehörigen Praktiken, deren Darstellung, darunter das Verwenden von Leichenteilen für die Zubereitung eines Zaubertranks, für die damalige Zeit sicher schockierend war - entsprechend war der Film für viele Jahre verboten.

Ein solches Thema wird natürlich mit eher düsteren Klängen umgesetzt. Die Musik ist dabei noch elektronischer als auf "Faust". Das lange "Glissements Progressifs du Plaisir" wirkt durchgehend kalt und bedrohlich, die elektronischen Klänge werden ab und zu von sakral klingender Kirchenorgel unterbrochen. Ruhige Passagen wechseln dabei mit hektisch-nervösen Ausbrüchen. Für den Elektronik-Freak macht alleine dieses Stück das Album zum Pflichtkauf!

"Nuits" und "Epreuves d'Acier" zeigen dann die neoklassische Seite von Art Zoyd. Heftige Paukenschläge. kraftvolle Synthiebläser und ein (wohl gesampelter) Chorgesang bestimmen hier die Szene. Bei "Epreuves..." stören mich allerdings die immer wieder mal eingestreuten Klänge eines Kamerauslösers (das Stück wurde ursprünglich für eine Photoausstellung konzipiert). Auch "Häxan Psi" ist in neoklassischem Stil gehalten, allerdings geht es hier wesentlich getragener zu. Es handelt sich um ein langsames Klavierstück, das von (synthetischen oder gesampelten) Orchesterklängen begleitet wird. "Häxan Phi" und "Häxan Xi" sind dagegen wieder rein elektronische Kompositionen.

Fazit: Hier zeigt sich mal wieder, wer die Bezeichnung "progressiv" verdient.

Anspieltipp(s): Glissements Progressifs du Plaisir, Nuits
Vergleichbar mit: Heldon, Univers Zero
Veröffentlicht am: 27.4.2002
Letzte Änderung: 27.4.2002
Wertung: 13/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Art Zoyd

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1976 Symphonie pour le Jour où Brûleront les Cités (Originalfassung) 12.00 1
1979 Musique pour l'Odyssee 13.00 1
1980 Génération Sans Futur 13.00 1
1981 Symphonie pour le Jour où Brûleront les Cités (Neueinspielung) 14.00 2
1982 Phase IV 14.00 1
1983 Les Espaces Inquiets 14.00 1
1985 Le Marriage du Ciel et de l'Enfer 14.00 1
1987 Berlin 13.00 1
1989 Nosferatu 14.00 2
1993 Marathonnerre I & II 12.00 1
1995 Faust 12.00 1
2001 u.B.I.Q.U.e 11.00 2
2002 Metropolis 14.00 1
2006 Le champ des larmes 13.00 1
2008 La Chute de la Maison Usher 14.00 1
2011 Eyecatcher 13.00 1
2013 Armageddon 12.00 1
2018 Phase V 13.00 1

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