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20598 Rezensionen zu 14009 Alben von 5374 Bands.
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Pallas

Mythopoeia

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2002
Besonderheiten/Stil: Neoprog
Label: Pallas
Durchschnittswertung: 9.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Euan Lowson Vocals
Alan Reed Vocals
Graeme Murray Bass, Backing Vocals
Ronnie Brown Keyboards, Backing Vocals
Niall Mathewson Guitar
Derek Forman Drums
Colin Fraser Drums

Tracklist

Disc 1
1. Arrive Alive Period (1979-81)

1. 5 to 4 9:04
2. Crown of thorns 8:16
3. Radio silence 4:38
4. Playground / Interview 8:22
5. The ripper 20:41
6. Arrive alive 4:29
7. Stranger on the edge of time 4:13
8. The hammer falls 6:15
9. Paris / Cut and run 5:21
10. Arrive alive Interview 11:08

2. The Sentinel Period (1982-83)

1. Rise and fall 9:28
2. A new age dawns 5:25
3. Scrolls 3:30
4. The cell 4:26
5. Flashpoint 2 4:32
6. East West 8:16
7. The calm before the storm 7:16
8. March on Atlantis 8:17
9. Atlantis 12:40
10. Ark of infinity 7:25
11. Shock treatment 4:04
12. Cut and run 5:44

3. The missing album Period (1983-84)

1. Lighthouse 9:13
2. Logo 6:58
3. 12 string 5:30
4. Win or lose 3:02
5. Nightmare 5:48
6. Stranger in a strange land 3:32
7. Mad machine 4:02
8. Time wheels 4:12

4. The Wedge Period (1985)

1. Dance through the fire 5:34
2. The executioner 6:19
3. Imagination 5:51
4. Rat racing 8:58
5. Call to arms 5:03
6. The knightmoves on 4:02
7. Insideoutsidein 6:01
8. Win or lose 4:32
9. Dinosaur 3:40
10. Sound and vision 4:32
11. The Reddotron 0:10
12. The Wedge Interview 6:01

5. Voices in the dark Period (1986-93)

1. Falling apart at the seams 4:14
2. Voices in the dark 4:51
3. Refugee 6:54
4. War of words 5:55
5. Never too late 3:29
6. We all go to heaven 4:20
7. You'd better believe 4:09
8. Real world 7:40
9. Sketches 4:45

6. Beat the drum Period (1996-98)

1. Ghosts 8:51
2. Children of the bomb 4:56
3. Beat the drum (Demo) 7:03
4. Beat the drum 9:21
5. Blood and roses 4:51
6. Insomniac 4:12

7. The cross & the crucible Period (2000-01)

1. Dreamland 3:11
2. The cross & the crucible 4:07
3. Who's to blame 3.26
4. The blinding darkness 7:17
5. Generations 2:23
6. Midas touch 8:22
7. The cross & the crucible (Karaoke) 4:42
8. Gregorian Choir 0:50
9. Laura 0:24
10. Live die 0:09
11. We live Choir 0:28
12. Whisperloop 0:26

Gesamtlaufzeit387:46


Rezensionen


Von: Kristian Selm (Rezension 1 von 2)


Etwas ganz Besonderes haben sich Pallas für ihre Fans einfallen lassen. Aufgrund wiederholter reger Nachfrage nach unveröffentlichtem und heutzutage nur sehr schwer zu bekommenden Material, haben sie sich einfach die moderne Technik zu Nutze gemacht und auf eine CD ROM jede Menge Demos, Frühversionen diverser Titel, Jams und bisher nicht erhältliches Material von den Anfängen der Band bis heute raufgepackt. Und der Clou bei der Sache: da es sich ausschließlich um MP3-Files handelt, bekommt man über 5(!) Stunden Musik aus den Archiven von Pallas. Die Band stellt es jedem frei, sich daraus eigene Audio CDs brennen, das Artwork kann man sich ganz einfach von der bandeigenen Homepage herunterladen.

Und so wurden auf wundersame Weise z.B. bei mir aus einer CD mit MP3-Dateien, auf einmal 6 CDs mit einem ausgiebigen Pallas Archiv. Zudem bekommt man noch Interviews, Videos und ergänzende Infos zu den einzelnen Aufnahmen, wodurch sich diese CD ROM als eine wahre Fundgrube für den begeisternden Fan entpuppt. Die Schotten entschlossen sich für diesen recht ungewöhnlichen Weg mit MP3-Files, da ihrer Ansicht nach, die Aufnahmen qualitativ nicht unbedingt ihren Qualitätsstandard entsprachen (besonders die frühen Aufnahmen klingen etwas verrauscht, von der Klangqualität nicht unbedingt prägnant, da sie von Audio Kassetten stammen) und sie somit von einer offiziellen Veröffentlichung als Archive Box lieber Abstand nehmen wollten. Dennoch wurden die Titel, so weit es möglich war, klangtechnisch nachbearbeitet. Zudem ist der Weg mit MP3-Files natürlich auch wesentlich kostengünstiger, denn wo sonst bekommt man auf einer CD mehr als 5 Stunden Musik?

"Mythopoeia" ist natürlich vor allem etwas für den Pallas Fan, der hier selbst als hartnäckiger Sammler einiges, bisher nie gehörtes Material zu Gehör bekommt. Auf alle Titel hier einzugehen macht keinen Sinn, nur so viel: jede Phase der Band wird umfassend abgedeckt, wobei die frühen 80er mit verhältnismäßig mehr Material vertreten sind. Um nur einige Highlights zu nennen: aus der Frühphase eine über 20-minütige Version von "The ripper", die ursprüngliche geplante, über 80-minütige Version des Konzeptalbums "The sentinel" mit der kompletten "Atlantis Suite", diverse, nie veröffentlichte Songs aus der Phase zwischen "The sentinel" und "The wedge", teils poppiges Material aus den Jahren zwischen 1986-1993, mit einigen Titeln vom "Sketches" Tape, sowie inzwischen nicht mehr erhältliche Beiträge von den zwei SI Music Compilations CDs und natürlich auch Demos von den beiden Studioalben "Beat the drum" und "The cross and the crucible".

Man sollte dieses Album nicht als offizielle Veröffentlichung, sondern mehr als ein wahres Schatzkästchen für den "echten" Pallas Fan betrachten. Dieser bekommt hier wirklich sehr viel Musik fürs Geld und wird dementsprechend begeistert zugreifen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 5.9.2004
Letzte Änderung: 29.10.2004
Wertung: 10/15
nur etwas für absolute Pallas Fans

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 2 von 2)


Mythopoeia - "The Making of Myths". "Long ago, in bygone days, the travellers left on their way, to find their goal, they could not know what would unfold!"

So ist die ultimative Fan-Collection der Schotten über- bzw. untertitelt. Nach einem begeisternden Konzertbesuch im Januar 2006 habe ich mir diese "Rundum-Bedienung" zugelegt. "Mythopoeia" ist das, was man sich eigentlich von jeder Band wünschen würde: mehr des geliebten Futters, ein Blick hinter die Kulissen, das Gefühl im Übungsraum dabeizusein, ein Blick auf die Entstehung der Stücke. Hier umspannen Pallas dabei ihre gesamte Schaffensperiode von den späten 70er Jahren bis zum damals aktuellstes Album The Cross And The Crucible.

Begonnen mit dem selbstfinanzierten ersten Demotape "Arrive alive", mit dem die Nachfrage ihrer treuen schottischen Fans nach einem Tonträger befriedigt wurde und das ihnen Aufmerksamkeit im eigenen Land und einen Managementvertrag zuteil werden liess.

Über die "Sentinel"-Phase, in welcher das Konzept der "Atlantis-Suite" in einem Bauernhof auf dem Land entwickelt wurde und die zu einem Plattenvertrag bei EMI führte. Den Plattenbossen war ein geplantes Doppelalbum allerdings zu ambitioniert und riskant, so dass Titel gestrichen und kommerziellere Stücke auf die endgültige Langrille genommen wurden. Auf "Mythopoeia" findet sich erstmals das gesamte "Atlantis"-Konzept, so wie es ursprünglich geplant war.

Weiter gehts mit der "Missing-Album" Periode, die in erster Linie instrumentale Titel beinhaltet, die zwischen The Sentinel und The Wedge aufgenommen wurden.

Nach den Aufnahmen der "Wedge" Periode und dem Verlust des Plattenvertrages bei EMI folgte eine lange Phase, in welcher zwar fleissig komponiert und aufgenommen wurde, es aber zu keiner Veröffentlichung des Material kam. Der Arbeitstitel der geplanten LP war "Voices in the Dark". Einige Titel aus dieser Phase wurden später als Compilation mit dem Titel "Sketches", allerdings nur als MC-Version, andere auf einem holländischen Prog-Sampler, veröffentlicht.

Nach langer Durststrecke folgte schliesslich die "Beat the Drum"-Periode, in welcher neu Colin Fraser an den Schlagwerkzeugen agierte. Älteres Archivmaterial und neue Titel wurden im Sommer 1998 eingespielt und im nächsten Jahr erblickte nach 13 langen Jahren ein neues Pallas-Album das Licht der Welt.

Den Abschluss machen unveröffentlichte Versionen und Titel aus der "Cross & Crucible"-Phase.

Die Soundqualität schwankt zwischen mässig bis gut. Teilweise sind die Aufnahmen recht satt und knackig und ohne grosse Nebengeräusche, teilweise haben sie nur Garagenqualität, was aber zu einem nicht unwichtigen Teil auch den Charme solcher Outputs ausmacht. Ich habe dann immer das Gefühl, noch näher an der ursprünglichen Form eines Titels dranzusein, den Musikern quasi über die Schulter zu schauen.

"Mythopoeia" ist eine umfassende Werkschau über das Schaffen einer der Urmütter des Neoprog. Viel Musik fürs Geld. Eine wahre Fundgrube für Fans dieser Band und für Neoprog-Enthusiasten.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 17.2.2012
Letzte Änderung: 26.2.2012
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Pallas

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1984 The Sentinel 10.60 5
1986 Knightmoves to Wedge 8.00 3
1998 Arrive Alive 8.67 3
1999 Beat the Drum 9.00 3
2000 Live our lives 10.00 2
2001 The Cross And The Crucible 10.00 3
2003 The Blinding Darkness (DVD) 13.00 1
2003 The Blinding Darkness 10.00 2
2005 The River Sessions 1 9.00 1
2005 The River Sessions 2 10.00 1
2005 The Dreams Of Men 11.00 3
2006 Official Bootleg 27.01.06 8.00 1
2011 XXV 10.00 3

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