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Threshold

Wounded land

(Siehe auch: Leitfaden "ProgMetal")
Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1993 (Rerelease auf Inside Out 2001)
Besonderheiten/Stil: Progmetal
Label: GEP
Durchschnittswertung: 10.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Karl Groom Gitarre
Nick Midson Gitarre
Jon Jeary Bass, Akustische Gitarre
Tony Grinham Schlagzeug
Damian Wilson Gesang
Richard West Keyboards, Orchestration

Gastmusiker

Ian Salmon Akustische Gitarre (nur bei "Siege of Baghdad")

Tracklist

Disc 1
1. Consume to live 8:11
2. Days of dearth 5:26
3. Sanity's end 10:21
4. Paradox 7:15
5. Surface to air 10:14
6. Mother earth 5:52
7. Siege of Baghdad 7:44
8. Keep it with mine 2:27
Gesamtlaufzeit57:30


Rezensionen


Von: Georg Heep (Rezension 1 von 2)


Das 1993 erschienene Debut von Threshold feierte man damals als britische Antwort auf Dream Theater ab. Ziemlich weit am Ziel vorbeigeschossen, würde ich sagen. Threshold spielen recht bodenständigen melodischen Metal mit Ausflügen ins Progland, vielleicht auch "Neoprog mit Schmackes". So fallen Schlagzeug und Bass wenig auf, dagegen machen die zwei Gitarren ordentlich Krach und die Melodien sind meistens gelungen. Also eigentlich nichts besonderes. Mir gefällt allerdings Damian Wilsons Stimme auf diesem Album besonders gut, ebenso die Keyboard- und Girarrensoli (z.B. in "Consumed to live"), so daß das "Wounded Land" trotzdem mein Lieblingsalbum von Threshold ist. Dies liegt aber auch an "Paradox", der Threshold-Hymne, die wirklich gelungen ist und live nach eigener Erfahrung richtig gut abgeht.

Die beiden längeren Lieder, die "Paradox" einrahmen, "Sanity's end" und "Surface to air", fallen im positiven Sinne aus dem Rahmen, da Threshold hier die Stimmung öfters wechseln und sich ein paar traumhaft schöne Melodien ausgedacht haben. Das dreigeteilte "Surface to air" würde ich sogar als sehr guten Progmetal bezeichnen. In ruhigen Momenten fühlt man sich ein wenig an Pendragon erinnert, deren "The window of life" 1993 auch von Threshold-Gitarrist Karl Groom produziert wurden.

Mit "Keep it with mine" haben sie wie auch auf den späteren Platten eine zuckersüße Ballade dazugepackt, die aber im Vergleich zu "Under the sun" von "Psychedelicatessen " etwas abfällt. Andere Lieder wie "Days of dearth" oder " Mother earth" sind recht einfach gestrickt und langweilen auf die Dauer.

Die Texte sprechen gesellschaftliche Probleme (Naturzerstörung, Drogen) an, dazu paßt auch das Cover und eine recht trostlose Zeichnung im Booklet. Bezüge zum gleichnamigen Fantasy-Langweiler von Stephen R. Donaldson kann ich keine finden.

Insgesamt ein überzeugendes Debut mit 3 starken Stücken, das im Laufe der Zeit doch etwas von seinem Reiz eingebüßt hat.

Anspieltipp(s): Paradox, Surface to air
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 28.4.2002
Letzte Änderung: 29.4.2002
Wertung: 10/15

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Von: Thorsten Gürntke @ (Rezension 2 von 2)


Das Debut-Album dieser britischen Band wurde im Erscheinungsjahr 1993 als die Offenbarung schlechthin gefeiert. Vergleiche mit Dream Theater wurden gezogen, man sprach sogar von der britischen Antwort auf selbige. Gebracht hats ihnen nicht viel. Leider wurde das Album in Deutschland, wie überall sonst auch, eher unter der Rubrik "unter ferner liefen ..." verbucht.

Schade, denn dieses Werk ist ein Highlight - ganz sicher! Mit wuchtigem Sound und guten Musikern, einem guten Sänger und klasse Kompositionen hat man ein Album hingelegt, daß sich durchaus mit einigen Kompositionen oben gennater Musikerkollegen messen kann. Auf "Wounded Land" wird Vielfalt groß geschrieben. Das Album ist eher dem Metal-Bereich zuzuordnen und so beginnt man mit "Consume To Live" auch recht kernig. Besonderes Merkmal dieses Stückes ist der unverkennbare Groove, der dem Song Leben einhaucht. Dagegen kommt "Days Of Dearth" geradezu doomig daher. Zäh kriecht der Sound aus den Boxen und die Gitarren fräsen den Gehörgang frei. Progressiv wirds dann mit dem Überhammer "Sanity's End" (mal wieder das Längste Stück, das alles schlägt). Diese Keyboardteppiche sind geradezu genial, dazu das Wechselspiel zwischen Gut und Böse, sprich Hart und Soft und immer wieder dieser Bass-Groove. "Paradox" würde ich mal als eingängigsten Song des Albums vermerken. Sehr schöne Melodien laden zum mitsingen ein. "Surface To Air" beginnt mit einer saugeilen Pianoeinleitung. Und später wieder dieser Bass ... wer John Jeary schonmal live gesehen hat, der weiß was ich meine - der Typ lebt sein Instrument (jawohl da steht l e b t - und nicht liebt). "Mother Earth" ist dann nicht die Mutter aller Songs, sondern für mich eher der schwächste Song des Albums. "Siege Of Baghdad" kommt wieder sehr schwergängig daher und der Song hat etwas mystisches an sich. Das kürzeste Stück bildet den Abschluß: "Keep It With Mine" ist eine wunderschöne Gitarrenballade welche durch den tollen Gesang von Damian Wilson unterstützt wird.

Toll - wer das Album in die Hand bekommt sollte ruhig zuschlagen. Ich halte es besser als sämtliche Threshold Nachfolger.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 3.7.2004
Letzte Änderung: 3.7.2004
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Threshold

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1994 Psychedelicatessen 6.50 2
1995 Livedelica 8.00 1
1997 Extinct instinct 6.50 2
1998 Clone 12.50 2
2001 Hypothetical 11.00 2
2002 Concert in Paris 11.00 1
2002 Critical Mass 9.50 2
2003 Wireless - Acoustic Sessions 10.00 1
2004 Replica 5.00 1
2004 Subsurface 11.33 3
2004 Critical Energy 11.00 1
2006 Surface to Stage 3.00 1
2007 Dead Reckoning 12.00 1
2012 March of Progress 10.33 3
2014 For the Journey 10.00 2
2017 Legends of the Shires 13.00 1

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