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COS

Viva Boma

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1976 (CD-Reissue 2001, Musea)
Besonderheiten/Stil: Canterbury; Jazzrock / Fusion
Label: IBC - EMI
Durchschnittswertung: 10.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Pascale Son Vocals
Daniel Schell Guitars, Flute
Marc Hollander Keyboards, Bass Clarinet
Alain Goutier Bass
Guy Lonneux Drums

Gastmusiker

Pipou, Pitou & J.L. Haesevoets Percussion (Track 2)
Jacky Mauer Drums (Track 12)
Bob Dartsch Drums, Percussion (Tracks 2,3,6)
Denis van Hecke Cello (Track 8)
Marc Moulin Mini-Moog (Track 8)
Roger Wollaert Drums (Track 10)
Willy Masy Drums (Track 12)

Tracklist

Disc 1
1. Perhaps next Record 1:28
2. Viva Boma 2:37
3. Nog Verder 4:38
4. Boehme 3:23
5. Flamboya 7:45
6. In Lulu 4:15
7. L'Idiot Leon 10:58
8. Ixelles 5:03
9. Mon rebis   (Bonustrack CD-Reissue) 6:04
10. Reine de la vallee   (Bonustrack CD-Reissue) 4:17
11. Nog Verder   (Bonustrack CD-Reissue) 7:22
12. Fanfan la Tulipe   (Bonustrack CD-Reissue) 2:38
Gesamtlaufzeit60:28


Rezensionen


Von: Achim Breiling @ (Rezension 1 von 2)


Auch auf ihrer zweiten LP setzen uns COS einen sehr abwechslungsreichen, jazzlastigen Rock vor, der noch deutlicher als das Debut Canterbury-beeinflusst ist. Der warm-blubbernde, mitunter auch heftiger knurrende Bass, das perlende E-Piano und die flinke, doch gleichzeitig zurückhaltende E-Gitarre erinnern stellenweise so stark an die Musik des eben genannten Stils, dass man meinen könnte, bisher unbekannten Demo-Aufnahmen von Hatfield and the North, National Health oder einem Studioprojekt diverser Mitglieder dieser beiden Gruppen zu lauschen.

Dass die Musik auf "Viva Boma" doch eine sehr eigene Note erhält, dafür sorgt, wie schon auf "Postaeolian Train Robbery ", Pascale Son mit ihrem charakteristischen Gesang. Dieser ist sehr variabel, meist textlos und lautmalerisch, obwohl es diesmal mit "Ixelles" auch ein richtiges, enspannt-jazziges Lied gibt. Für weitere klangliche Frabtupfer sorgt der neue Keyboarder Marc Hollander, der für einige eher Canterbury-untypische, damals moderne Keyboardklänge sorgt (flächige Streicherklänge, brummige Basssounds oder schwebende Klangteppiche) und dazu auch einmal einen Synthesizer einsetzt. Zudem gibt es vereinzelte Einlagen an Bassklarinette (Hollander) und Flöte (Schell), insbesondere im langen "L'idiot Leon". Eher ruhig ist die Musik auf "Viva Boma" geraten. Es herrscht eine sehr entspannte, lockere Atmosphäre, wenn auch die einzelnen Stücke mitunter recht vertrackte und komplexe Klanggewebe darstellen. Zu den Bonus-Stücken kann ich als LP-Besitzer leider nichts sagen. Schöne Platte!

Anspieltipp(s): L'idiot Leon
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 2.11.2004
Letzte Änderung: 5.11.2004
Wertung: 11/15

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Von: Nik Brückner @ (Rezension 2 von 2)


Ich höre hier auch ein paar Zeuhl-Einflüsse, kann das sein? Gerade auf "Nog Verder", wo es doch ziemlich monoton-repetitiv zugeht, oder an anderen Stellen, an denen ein dröhnender Bass im Vordergrund rumort, allerdings ist die Soundgestalt doch recht anders als bei Magma, die Funkeinflüsse sind dominanter und die Melodien spielen hier gegenüber den Rhythmen die Hauptrolle. Ich mag auch die Stellen, an denen das Album seltsam wird, wenn die Sängerin "oh oh ah ah" über eine lässig-kiffige Begleitung singt, das ist so richtig was für Parties mit wenigen guten langhaarigen Freunden gegen Nachts um 3 ("Flamboya"). Die Sängerin (nicht die Sprache) ist sowieso recht seltsam, klingt in meinen Ohren eher japanisch als französisch. Hat Achim was zu den blubbernden Spacekeys gesagt, die hie und da zu hören sind? Oder zu dem tribalen Weltgetrommel am Anfang? Das Album macht Spaß!

Anspieltipp(s): Nog Verder, Flamboya
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 4.9.2007
Letzte Änderung: 5.9.2007
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von COS

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1974 Postaeolian Train Robbery 12.00 1
1978 Babel 8.00 1
1983 Pasiones 12.00 1

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