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Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1999
Besonderheiten/Stil: ArtPop; Moderne Electronica
Label: Headphone Dust
Durchschnittswertung: 10/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Steven Wilson all instruments
Tim Bowness vocals

Tracklist

Disc 1
1. Speak 1:26
2. Pink Moon 3:03
3. Iris Murdoch cut me down 4:33
4. Curtain dream 3:01
5. Heaven's break 3:09
6. French tree terror suspect 2:58
7. River song 2:02
8. Riverrun 4:45
9. Ballet beast 1:28
10. Night sky, sweet eart 6:40
11. Live with Picasso 3.29
12. Death and Dodgon's dreamchild 2:19
13. The Hidden Art of Man Ray   (Bonustrack der Neuausgabe) 11:00
Gesamtlaufzeit49:53


Rezensionen


Von: Andreas Pläschke @ (Rezension 1 von 2)


1999 erschien diese CD, die wenn ich es richtig verstanden habe, "rerecorded & remixed Tracks" von sehr frühen Tapes der Band enthält, die zwischen 1988-1989 entstanden.

Für die Besprechung dieser CD kann ich es mir sehr kurz machen: wunderschön, vergleichbar mit den neuesten Aufnahmen der Gruppe, nur dass hier die Sounds etwas elektronischer sind.

Es herrscht eine Stimmung zwischen Melancholie und Zerbrechlichkeit vor, langsame Songs schweben durch den Raum, Bowness klingt hervorragend und macht David Sylvian, der ein ähnliches Konzept hatte, große Konkurrenz. In "Live with Picasso" gibt es fragile Pianoeinwürfe, im letzten Stück einen kurzen Saxophoneinwurf. Gelungen und mit Nick Drakes Version gleichzusetzen, dessen schöner Song "Pink Moon" (genau der von der VW-Werbung).

Fazit: Freunde herbstlicher Musik, die Sylvian oder auch TALK TALK (von der Stimmung her!) mögen, können sich diese CD unbeschwert kaufen. Auf dem Rerelease gibt es noch einen 11 minütigen Hiddentrack (ich habe aber die alte Version).

Anspieltipp(s): Pink Moon
Vergleichbar mit: David Sylvian
Veröffentlicht am: 26.1.2005
Letzte Änderung: 26.1.2005
Wertung: 12/15

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Von: Marc Colling @ (Rezension 2 von 2)


Als Steven Wilson und Tim Bowness diese Songs aufnahmen hatten sie weder einen Plattenvertrag, noch Zuhörer, noch irgendeine Idee wohin das Ganze führen sollte. So schreibt Wilson im Booklet. Und wenn man die Musik hört, glaubt man ihm jedes Wort. Was die beiden hier zelebrieren ist sicher nicht massenkompatibel oder in irgendeiner Weise „normal“. Es sind oft Songfragmente, die lose zusammen hängen und irgendwie auch nicht zu Ende gespielt werden.

Vieles ist experimentell, elektronisch und improvisiert was aber nicht heißt, dass nicht doch Strukturen vorhanden wären. Einige Songs sind zwar sehr kurz und laden förmlich zum Experiment ein, doch dazwischen erklingen immer wieder ruhige und sphärische Melodien. Filigran und luftig gespielt, dazu teils ungewöhnliche Instrumentierung mit etlichen exotischen Klängen, sowie selten gehörte Sounds. Wilson war 1988 noch voller Mut und Vision, wobei aber 1999 noch Änderungen an den Aufnahmen vorgenommen wurden.

Da ich die Neuausgabe besitze möchte ich noch erwähnen, dass der nur auf dieser Ausgabe enthaltene 11-Minutensong THE HIDDEN ART OF MAN RAY in meinem Plattenschrank weit vorne auf der Liste der schrägsten Songs steht. Auch nach Jahren bin ich mir noch nicht sicher, was Wilson uns mit diesem Song sagen wollte. Endzeit-Track?

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: Talk Talk in der Spätphase, David Sylvian
Veröffentlicht am: 27.1.2018
Letzte Änderung: 27.1.2018
Wertung: 8/15
sicher interessant, doch ist es trotz allem „nur“ ein experimentelles Projekt das nicht zur Veröffentlichung vorgesehen war

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von no-man

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1993 Sweetheart Raw (Single) - 1
1993 Loveblows & Lovecries - A Confession 4.00 1
1994 Flowermouth 8.50 2
1995 Flowermix 3.00 1
1995 Heaven Taste 6.00 1
1996 Wild opera 10.00 1
1997 Dry cleaning Ray 10.00 1
1998 Carolina skeletons 11.00 1
2001 Returning Jesus 12.00 2
2001 Radio sessions 1992-96 12.00 1
2001 lost songs: volume one 11.00 1
2003 All that you are 11.00 1
2003 Together we're stranger 12.67 3
2008 Schoolyard Ghosts 12.00 2
2009 Mixtaped 11.00 1

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