The Quiet Room
|
|
Informationen
Allgemeine Angaben
|
|
| Label: |
Cuneiform |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
|
Besetzung
| Alec K. Redfearn |
Akkordeon, Gesang, Orgel, Maultrommel, Klavier |
| Margie Wink |
Streichbass, Gesang |
| Alec Thibodeau |
Gitarre |
| Ann Schattle |
Horn |
| Olivia Geiger |
Violine |
|
| Matt McLaren |
Schlagzeug |
| Chris Saraullo |
Percussion |
| Jason McGill |
Altsaxofon, Percussion |
| Frank Difficult |
Elektronik |
|
Gastmusiker
| Matt Everett |
Viola ("Walking Sticks") |
|
| Sara Stalnaker |
Cello ("Walking Sticks", "Somnambulance") |
|
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Simian Fanfare
|
0:15
|
| 2. |
The Night It Rained Glass On Union Street
|
4:04
|
| 3. |
The Bible Lite
|
2:25
|
| 4. |
Walking Sticks
|
0:16
|
| 5. |
Punjabi / Watery Grave
|
7:48
|
| 6. |
Morphine Drip
|
1:10
|
| 7. |
Bonaparte Crossing The Blood-Brain Barrier
|
0:34
|
| 8. |
The Smoking Shoes ('04)
|
6:19
|
| 9. |
Slo-mo
|
3:14
|
| 10. |
Coke Bugs
|
2:57
|
| 11. |
That Which Connects Your Flesh To The Floor
|
0:08
|
| 12. |
Portuguese Man O'War
|
3:11
|
| 13. |
The Quiet Room
|
4:26
|
| 14. |
Bulgarian Skin Mechanic
|
5:57
|
| 15. |
Somnambulance
|
1:49
|
| Gesamtlaufzeit | 44:33 |
|
|
Rezensionen

"The Quiet Room" ist die vierte CD der 1997 gegründeten Band um den Komponisten und Akkordeonspieler Alec K. Redfearn. Ja, genau, es handelt sich hier um eine Band, die von einem Akkordeonspieler geleitet wird, und demzufolge steht dieses prog-untypische (und auch rock-untypische) Instrument im Mittelpunkt der Musik.
Auch sonst sind nicht gerade alltägliche Instrumente im Einsatz: neben Horn, Violine und einem umfangreichen Arsenal von Schlaginstrumenten werden noch so kuriose Dinge wie "paper cutter" oder "alarm clock" verwendet.
Gesungen wird insgesamt nur wenig, bis auf drei sind alle Stücke instrumental. Die Musik auf "The Quiet Room" weist fast durchgehend einen starken Einfluss osteuropäischer Folklore auf, dazu kommt eine gehörige Portion Avantgarde. Für letztere sorgen vor allem Gitarrist Alec Thibodeau und Saxofonist Jason McGill mit wilden Ausbrüchen.
Manches, wie "The Night it Rained Glass on Union Street" oder "Bulgarian Skin Mechanic", klingt, als würde eine schräge Kapelle zum Tanz aufspielen, nachdem die Musiker sich bereits ordentlich Sliwowitz hinter die Binde gekippt haben. Auch Einflüsse der Zigeunermusik sind vereinzelt hörbar, so im wilden "Punjabi/Watery Grave".
Während die genannten Stücke alle von flotter, ausgelassener Natur sind, wirkt das im Rhythmus eines langsamen Walzers gehaltene "The Smoking Shoes", eines der drei Stücke mit Gesang, eher wie ein Trauermarsch.
Daneben gibt es freie Klangexperimente, die manchmal nur wenige Sekunden dauern und nahtlos ins nächste Stück übergehen: "Walking Sticks" mit Gekratze von Viola und Cello, "Bonaparte Crossing..." ist praktisch ein langgezogener elektronischer Ton, "Coke Bugs" besteht aus seltsam flirrenden Geräuschen über einem scheppernden Rhythmus. Auch das Titelstück gehört in diese Kategorie, Redfearn entlockt seinem Akkordeon hier die eigenartigsten Töne, von dröhnend bis brummend, und erzeugt damit eine Art abstrakte Klangstruktur. Bizarres Stück!
Insgesamt ist diese ein schönes, mitreißendes Album. Wer eine Vorliebe für osteuropäische Klänge mit einer Prise Schrägheit hat, sollte zugreifen. Ein guter Auftakt für das Progjahr 2005!
| Anspieltipp(s): |
The Smoking Shoes, Bulgarian Skin Mechanic |
| Vergleichbar mit: |
Samla Mammas Manna |
|
| Veröffentlicht am: |
30.1.2005 |
| Letzte Änderung: |
1.1.2006 |
|
|
|
Zum Seitenanfang
Zum Seitenanfang
|