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Hugh Hopper

Hopper Tunity Box

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1977
Besonderheiten/Stil: instrumental; Canterbury; Jazzrock / Fusion
Label: Compendium Records
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Hugh Hopper Bass, Guitar, Recorders, Soprano Sax, Percussion

Gastmusiker

Elton Dean Alto Sax, Saxello
Mark Charig Cornet, Tenor Horn
Frank Roberts E-Piano
Dave Stewart Organ, Pianet, Oscillators
Mike Travis Drums
Richard Brunton Guitar
Gary Windo Bass Clarinet, Saxes
Nigel Morris Drums

Tracklist

Disc 1
1. Hopper Tunity Box 3:34
2. Miniluv 3:32
3. Gnat Prong 7:56
4. The Lonely Sea And The Sky 6:32
5. Crumble 3:55
6. Lonely Woman 3:20
7. Mobile Mobile 5:01
8. Spanish Knee 3:48
9. Oyster Perpetual 3:10
Gesamtlaufzeit40:48


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Im Frühsommer 1976, nach seinem Engagement bei Isotope, nahm Hugh Hopper zusammen mit einigen Freunden und Kollegen aus dem Canterbury-Umfeld seine zweite Solo-LP auf. Auf "Hopper Tunity Box" sind - allerdings nie alle zusammen - neben dem Ex-Soft Machine Kollegen Elton Dean, Dave Stewart (damals gerade bei National Health tätig), Mike Travis (Gilgamesh), Frank Roberst und Nigel Morris (Isotope) und die Dauer-Canterbury-Sessionmusiker Mark Charig und Gary Windo zu hören. Nur der Gitarrist Richard Brunten ist, im Zusammenhang mit der Canterbury-Szene, ein etwas unbeschriebenes Blatt. Doch war er ein durchaus gefragter Sessionmusiker, der z.B. auf Peter Sinfields Solo-LP "Still" in die Saiten gegriffen hat. Sonderlich in Szene setzt er sich in seinen beiden Auftritten allerdings nicht unbedingt ("Miniluv", "Crumble").

Im Mittelpunkt von "Hopper Tunity Box" steht natürlich der Bass. Mit seinem charakteristischen, genauso abwechslungsreichen wie virtuosen Stil bewegt sich Hopper (der aber gelegentlich auch noch Gitarre, Blockflöten und Sopransax bedient) im Zentrum der Musik, lässt sein Instrument warm grollen, verspielt tänzeln, hektisch blubbern oder hart knarzen, ohne aber seinen Mitspielern durch allzu dominantes Auftreten das Wasser abzugraben. Im Gegenteil, bis auf die filigrane Solo-Nummer "Oyster Perpetual", gibt es auf "Hopper Tunity Box" ausgesprochen abwechslungsreich instrumentierten Jazzrock in typischer Canterbury-Tradition zu hören, bei dem sich vor allem die drei Bläser solistisch in den Vordergrund spielen. Sehr intensiv, treibend-rockig, stellenweise aber auch ungewohnt düster und getragen ist die Stimmung der Musik, die mitunter auch recht schräg (free), fast wüst geraten ist (im Titelstück z.B.). Stewart und Roberts vervollständigen mit verschiedenen Tasteninstrumenten, meist klangfüllend, das Soundspektrum, während Mike Travis bzw. Nigel Morris mit ihrem versierten Schlagzeugspiel für die Rhythmusarbeit zuständig sind.

"Hopper Tunity Box" ist eine ausgezeichnete Platte, die nicht nur allen Soft Machine- und Canterbury-Liebhabern als wichtige Sammlungsergänzung, sondern auch als Einführung in die etwas komplizierteren Spielarten des Canterbury-Stils empfohlen sei.

Anspieltipp(s): Hopper Tunity Box
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 29.1.2005
Letzte Änderung: 29.1.2005
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Hugh Hopper

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1973 1984 12.00 1
1978 Monster Band 9.00 1
2010 The Gift of Purpose 11.00 1

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