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The Flower Kings
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24783 Rezensionen zu 16966 Alben von 6608 Bands.
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The Flower Kings

Retropolis

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Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1996
Besonderheiten/Stil: RetroProg
Label: InsideOut
Durchschnittswertung: 11.4/15 (5 Rezensionen)

Besetzung

Hans Bruniusson percussion
Jaime Salazar percussion, drums
Tomas Bodin synthesizers, piano, organ, Mellotron, effects
Roine Stolt guitar, keyboards, vocals, voices
Hans Fröberg Voices
Michael Stolt Bass

Gastmusiker

Ulf Artan Wallander soprano sax

Tracklist

Disc 1
1. Rhythm Of Life 0:32
2. Retropolis 11:10
3. Rhythm Of The Sea 6:12
4. There Is More To This World 10:15
5. Romancing The City 0:57
6. The Melting Pot 5:45
7. Silent Sorrow 7:42
8. The Judas Kiss 7:43
9. Retropolis By Night 3:18
10. Flora Majora 6:50
11. The Road Back Home 8:55
Gesamtlaufzeit69:19


Rezensionen


Von: Udo Gerhards (Rezension 1 von 5)


Wenn eine Platte schon ironischerweise so getauft wird, kann man ihr wohl kaum vorhalten, daß sie retro klingt, denn genau das tut "Retropolis" von den "Flower Kings".

Die goldenen Jahre des Prog, die Siebziger, stehen eindeutig Pate für die zwischen bombastischen symphonischem, mellotron-getränktem Prog und - tatsächlich - leichtem Jazzrock schwebenden Stücke. Dabei zelebrieren die "Flower Kings" nicht wie viele ihrer schwedischen Kollegen ("Änglagård","Anekdoten","Sinkadus" etc.) die schwermütige, sondern eine fluffigere, hippieskere Variante: "Happy Prog" bei dem viel Wert auf schöne Melodien und weniger auf schräge Abgedrehtheit gelegt wird. Aber das können die "Flower Kings" dafür wirklich gut.

Roine Stolts Gitarrenspiel ist schon virtuos aber überaus melodisch und immer der Musik angemessen und ein wahrer Ohrenschmaus dieser Platte. Aber auch alle anderen Bandmitglieder beherrschen ihre Instrumente, insbesondere Keyboarder Thomas Bodin fällt durch geschmackvolle, vielseitige Sounds positiv auf. Soundmässig ist "Retropolis" eine rechte Breitwand-Attacke. Die "Flowerkings" haben einfach einen wahnsinnig dichten, vollen und dabei sehr abwechslungreichen Sound, bei dem jedes Instrument gut hörbar bleibt und sich Keyboards-Arsenal und Stolts Gitarre im Mix vollkommen die Waage halten.

Highlights: das abwechslungsreiche, bewegte Titelstück, außerdem "There Is More To This World" - für mich der beste "Yes"-Song, den "Yes" nicht geschrieben haben: schwärmerischer, aber berührender Bombast mit Mitsingqualitäten auf höchstem Niveau. Ausserdem das hymnische, vielschichtige "The Judas Kiss". Die kurzen Einleitungs-/Zwischenstücke "Rhythm Of Life", "Romancing The City" und "Retropolis By Night" (Sequenzer-Geblubber à la Floyds "On The Run") stören vielleicht den ein oder anderen; ich finde, sie lockern die Platte etwas auf.

Einziges eher schwaches Stück ist ausgerecht das letzte ("The Road Back Home"): hier haben sie es mit der Melodienseligkeit doch etwas übertrieben. Ansonsten eine tolle Platte auf durchgängig hohem Niveau: ein sehr empfehlenswertes Album einer tollen Band mit grossartigem Sound.

Anspieltipp(s): There Is More To This World
Vergleichbar mit: teils Yes
Veröffentlicht am: 29.4.2002
Letzte Änderung: 29.4.2002
Wertung: 12/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 2 von 5)


Endlich!!! Die Flower Kings entwickeln sich weiter. Das Stück Retropolis, eingeleitet vom Sound eines Tischtennisballes, hat wahnsinnig viel Zug und Drive. Vor allem Jaime Salazar zeigt sich in Bestform, ein wunderbares Klanggewitter hält den Hörer gefangen. Es ist eine Freude, wie jedes einzelne Instrument eigenständige Melodien spielt und doch alles so perfekt zusammen passt. Ein stiller düster-bedrohlicher Mittelteil schickt einem eine leichte Gänsehaut über den Rücken, dann wird das Anfangsthema wieder aufgenommen, bevor das Stück, total unpassend, aber dadurch fast kultig mit Akustik-Gitarre endet.

"Rhythm of the sea" tönt irgendwie nach Pink Floyd der 90er Jahre. Könnte von Division Bell sein. Gefällt mir nicht besonders.

Dann ein grosses Stück: Track 4 beginnt bombastisch, erinnert bisweilen an die frühen Yes, ist nie langweilig und lässt in mir die Gewissheit aufsteigen, das bisher beste Album der FloKis zu hören. Das erste Stück der Platte gefällt mir persönlich zwar besser, denn es verzichtet vollends auf füllenden Ballast, welcher auch hier wieder vorkommt. Manche mögen die kanonischen Gesangspassagen im Mittelteil vielleicht toll finden. Mir sind sie zu banal; da höre man sich lieber Queens "A night at the opera" oder Spock`s Beard an. Das kommt zehnmal besser rüber. Trotzdem: ein wirklich guter Progsong. "The melting pot" mit mittelalterlichem Feeling (soprano sax) und Keyboard-Einschlägen, wie sie von Martin Orford (IQ) stammen könnten ist sehr gut gelungen. Dieses Stück ist mein stiller Favorit auf Retropolis. Endlich geht einmal die Post ab, löst sich Stolt von seinem zu oft verwendeten Weichspüler-Vokal-Schmalz. "Silent sorrow" ist mir anfänglich zu trivial, ein wenig zu Tralala...! Doch der Instrumentalpart ist dann ganz witzig (man beachte den Kuckuck bei 4:33). Ist mit Sicherheit ein Anspieltip. "The Judas Kiss" kann durch ein fetziges Keyboard-Bass Zwiespiel im Mittelteil glänzen, gefolgt von etwas freejazzigem Piano, schrill-schrägen Gitarrenläufen über das ganze Griffbrett, die man am liebsten live sehen wollte. Dieses Stück ist bisher das virtuoseste, was Stolt gespielt hat (Satriani oder Vai hätten das wohl kaum besser hingekriegt).

"Retropolis by night" befremdet irgendwie mit seinem Technogeblubber à la Yello. "Flora majora" bringt nichts wirklich Neues. Ist ein netter Abgesang und macht Appetit auf mehr. Das letzte Stück ist ein typischer ender: fliessend zieht die Melodie, mitunter als perlendes keyboard, dahin, schöne Vokalarrangements wechseln sich ab mit uptempo Passagen, gegen Ende etwas Bombast.

Für Einsteiger, die sich nicht gleich ein Doppelalbum zulegen wollen, empfehle ich diese Platte. Sie ist progressiver als die beiden Vorgänger, vielfältiger, aber dennoch gut zugänglich.

Anspieltipp(s): Melting pot, The Judas Kiss, Road back home
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 31.7.2002
Letzte Änderung: 18.10.2002
Wertung: 11/15

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Von: Thomas Kohlruß (Rezension 3 von 5)


Im Juli / August 2004 schlagen die Wellen der Fandiskussion um den aktuellen Output "Adam & Eve" der Flower Kings ziemlich hoch. Eigentlich eine gute Gelegenheit sich mal wieder mit dem älteren Output der Blumenkönige zu beschäftigen, der ja angeblich Pate für das aktuelle Album gestanden haben soll....

Mit "Retropolis" legen die Flower Kings ihr zweites Album als Band vor und schaffen damit gleich einen besonderen Höhepunkt in ihrer Diskografie. Die Kollegen Udo und Jörg haben ja auch schon eifrig gelobt. Alles beginnt mit dem "Rhythm Of Life", der von einem Tischtennisball definiert wird (Wer sagt eigentlich immer Roine Stolt habe keinen Humor?). Fliessend erfolgt der Übergang zum Instrumentalhammer "Retropolis". Das Titelstück ist beeindruckend in seiner melodischen, instrumentalen und rhythmischen Vielfalt. Insbesondere Roine Stolt und Tomas Bodin holen alles aus ihren Instrumenten heraus, während die Bandkollegen eine solide Plattform dafür schaffen. Auch wenn die aktuelle Rhythmusgruppe Reingold / Czörsz kaum zu toppen ist, Michael Stolt und vor allem Jaime Salazar machen ihre Sache beileibe nicht schlecht.

Ein weiteres Highlight ist die Hymne "There Is More To This World" mit hier sehr schönem und passendem Lead-Gesang von Hans Fröberg. Wenn Udo schreibt, dass dies einer der besten "Yes"-Songs ist, den Yes nie geschrieben habe, dann kann ich das nur voll und ganz unterschreiben. So ein bisschen sind die Flower Kings sowieso die modernen Yes... Hier zeigt sich auch mal wieder das Talent von Roine Stolt für unwiderstehliche Melodien, die sich in die Gehörgänge fressen und dort festsetzen.

"The Judas Kiss": Auch ein besonderer Höhepunkt, schwebende Melodien treffen auf jazzig-groovige Sounds. Besonders der Kontrast der teilweise sakralen Keys mit den jazzig-rockigen Gitarren-Parts sorgt für stilvolle Unterhaltung.

Aber auch die anderen Titel stehen diesen Höhepunkten kaum nach und überzeugen durch tolle Melodien, Bombast aber mit Herz, tolle Gitarrenarbeit (Roine Stolt ist für mich einer der besten Gitarristen nicht nur des Prog, sondern überhaupt), allerlei witzige Gimmicks (das geht von orientalischen Klängen vom Saxophon über hektische Percussion, Ethno-Gesänge, Segelknarzen bis hin zum von Jörg schon erwähnten Kuckuck) und tollen Groove. Das ist perfekt gemachter, mitreissender "Happy-Prog" (wie Udo so schön schreibt). Hier zeigt sich vielleicht auch am ehesten der Unterschied zum aktuellen Opus "Adam & Eve", dem diese Lockerheit doch ein Stück weit abgeht. Die kurzen Zwischenspiele von Tomas Bodin (ansonsten wurde alles von Roine Stolt komponiert) lockern das Ganze zusätzlich noch etwas auf.

Fast 70 Minuten Musik ohne einen grösseren Ausfall, das gelingt selbst den Flower Kings nicht so oft. Besonders unter dem Kopfhörer gehört, offenbart sich die herausragende Spielfreude der Band, aber auch ein toller Sound, der sehr transparent jedes Instrument klar hören lässt.

Was verhindert hier nun die Höchstnote? Nun, auch der Flower Kings-Die-Hard-Fan muss anerkennen, dass hier auf den Soundkosmos der 70er aufgesetzt wird und so etwas der innovative Charakter verloren geht. Allerdings gibt es kaum jemanden der dies so perfekt umsetzt und in die Neuzeit befördert wie die Blumenkönige. Leichte Abzüge gibt es vielleicht auch für das zu Beginn allzu 'gewöhnliche' "Silent Sorrow" (dessen Instrumentalpart den Song allerdings wieder rettet) und das etwas belanglose "Flora Majora". Aber das ist schon Meckern auf hohem Niveau. Und für mich persönlich gibt es noch ein anderes Album der Flower Kings, welches mich noch mehr begeistern kann. Davon mehr an anderer Stelle...

Der Titel "Retropolis" ist übrigens, so habe ich das Mal in einem Interview von Roine Stolt gelesen, eine Anspielung auf die "Polizei der Ewiggestrigen", die immer darauf achtet, dass auch alles wie bei den "grossen Alten" klingt und kein Prog-Klischee ausgelassen wird... nun vor dieser Retropolis braucht Roine Stolt mit diesem Album sicherlich keine Angst zu haben. Daneben geht es aber auch noch um eine fiktive Stadt, die von Roine Stolt mit viel Fantasie im Booklet beschrieben wird.

Anspieltipp(s): Retropolis, The Judas Kiss
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 7.8.2004
Letzte Änderung: 7.8.2004
Wertung: 13/15

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Von: Andreas Pläschke @ (Rezension 4 von 5)


Ich kann Thomas nur folgen, das eher schwächere neue Album verleitet auch mich, mal wieder die alten Scheiben anzuhören.

Gut finde ich schon den Einstieg (nicht die Tischtennisbälle). Mit einem Instrumental eine CD zu eröffnen ist recht selten. Aber "Retropolis" ist ein irgendwie heiterer Progger, mit allen Qualitäten, die ich am Prog der 70er schätze: gelungene Keyboardpassagen, treibende Gitarren und hervorragendes Schlagzeug- und Percussionspiel. Auch "There is more to this world" ist gelungen, obwohl ich hier nur wenig YES, dafür mehr GENESIS erkenne, dafür ist die Melodielinie zu fluffig (wie Udo es anderso nannte). Beim "The Melting pot" verarbeiten sie gleich noch skandinavische Folklore (das Saxophon klingt verdächtig nach Jan Garbarek Anleihen) - auch ein wunderschönes Instrumental.

"Silent sorrow" fällt in seiner leichten Sperrigkeit im Instrumentalteil etwas aus dem melodieseeligen Rahmen. "The Judas kiss" ist dagegen wieder ein gelungenes Retro-Progstück mit guten Keyboardeinlagen, die Gitarre dagegen für mich zu sehr auf "Gitarrenhero" getrimmt. Das folgende Synthiegeblubber ist ein netter kleiner Gimmick. Die letzten beiden Stücke teilen sich wieder in gelungen (Flora majora) und etwas zu süss (The road back home), wobei bei letzterem das Saxophon nett ist.

Für mich auch aus Langzeitsicht eines der gelungenen Werke der Band, besonders der Titeltrack gefällt mir sehr.

Anspieltipp(s): Retropolis
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 8.1.2005
Letzte Änderung: 8.1.2005
Wertung: 11/15

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Von: Markus Peltner @ (Rezension 5 von 5)


Wie ein Kleinod wirkt diese CD von den „Flower Kings“, von der schwedischen Band mit dem komischen Namen. Warum wie ein Kleinod? Weil die Flower Kings es 1996 in einer Techno und HipHop verseuchten Welt schafften, ein Album zu veröffentlichen, welches nicht nur vom Namen her „retro“ war, sondern sich auch noch so anhört wie die perfekte Melange aus den frühen Yes und vor allem King Crimson, etwa Mitte der 70er Jahre. Und dies, ohne dabei wie eine Kopie dieser Bands zu klingen.

Der Sound ist dicht, manchmal schwebend und zum Teil richtig schön bombastisch. Der erste Track, „Rhythm Of Life“ dauert nicht mal eine halbe Minute und enthält nichts anderes als einen Tischtennissound, mit dem man sehr schön seine Stereoanlage auf deren Stereoeigenschaften überprüfen kann. Dann folgt bereits mit „Retropolis“ der Titelsong des Albums, der auch gleichzeitig das längste Stück der CD darstellt. „Retropolis“ ist ein Instrumentalstück, welches die ganze Bandbreite einer Nummer mit progressiver Rockmusik darbietet. Ruhige und treibende Parts, immer wieder Stimmungswechsel, Hintergrundgeräusche, Verschachtelungen, Mellotron geschwängerte Abschnitte und ganz viel Abwechslung. Und dabei wird jedem Instrument ein gleichberechtigter Part eingeräumt.

Weiter geht es mit „Rhythm Of The Sea“. Das Lied ist nun sehr viel melodiöser als sein Vorgänger - und der Gesang klingt wie der John Wettons, auf der King Crimson Scheibe „Starless And Bible Black“. Klasse bei diesem Stück auch die Steigerung innerhalb des Liedes. Sicherlich ein Highlight der ganzen CD.

„There Is More To This World” stellt dann, wieder unterstützt durch den “John-Wetton-Gedächtisgesang“, ein Stück dar, dass so, auf der oben erwähnten King Crimson Platte, ohne groß aufzufallen, seinen Platz gefunden hätte. Zumindest im ersten Teil. Im zweiten Teil, der auch ziemlich in der Mitte des Stücks beginnt, fühlt man sich dann doch mehr auf ein Yes-Album zurückversetzt, welches in der ersten Hälfte der 70er Jahre veröffentlicht wurde. Mehrstimmiger und sehr melodiöser Gesang findet hier seinen Weg zum Ohr des Zuhörers.

Es folgt mit „Romancing The City” ein kurzes Pianosolo-Stück, das fließend in „The Melting Pot” übergeht. Zu Beginn ist dieses Stück sehr melodiös, wird in seinem Verlauf allerdings immer „schräger“, bis es wieder von der Pianospur eingefangen wird.

Bei „Silent Sorrow” fühle ich mich genauso auf dem Retro-Trip, wie bei dem nächsten Stück „The Judas Kiss“. Klar, das ist nichts Neues, so etwas haben King Crimson schon in den 70ern auf Platte gebracht, aber die Stücke sind klasse durchkomponiert und ergänzen irgendwie das schon Bekannte.

Etwas seltsam erscheint in diesem Zusammenhang dann das Stück „Retropolis By Night”. Denn das klingt viel eher nach Tangerine Dream oder Klaus Schulze, als nach King Crimson. Fast schon ein Stilbruch, wenn man diese Nummer mit den anderen vergleicht. Deutlich eigenständiger klingt es dann bei „Flora Majora”, einem Lied im klassischen ProgRock-Gewand. Und häufig kann man in Rezensionen nachlesen, dass die Flower Kings sich zu sehr an Genesis anlehnen. Das kann ich auf dieser Platte überhaupt nicht bestätigen – bis auf die letzte Nummer „The Road Back Home“, hier sind die Blumenkönige wirklich näher an Genesis, als an jeder anderen Band.

Fazit: Nach Genesis klingt „Retropolis“ für mich nur im letzten Stück. Dazu ist die Musik sonst zu frickelig und bei Weitem nicht melodiös genug, wie es etwa „Foxtrot“ oder „Selling England By The Pound“ sind. Die Platte heißt allerdings „Retropolis“ und „retro“ ist hier wirklich vieles. „Retro“ hauptsächlich in Reminiszenz an King Crimson. Und genau das macht auch den Charme dieses Albums aus. Denn es ist nie langweilig, vielmehr stellen die Stücke Lieder dar, die ein Robert Fripp mit King Crimson Anfang der 70er Jahre einfach vergessen hatte zu schreiben. Mir gefällt das, was ich hier zu hören bekomme.

Anspieltipp(s): Rhythm Of The Sea, There Is More To This World, The Melting Pot, The Judas Kiss
Vergleichbar mit: ganz oft mit den frühen King Crimson
Veröffentlicht am: 10.6.2012
Letzte Änderung: 10.6.2012
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von The Flower Kings

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1995 Back in the world of Adventures 10.67 3
1997 Stardust We Are 12.00 4
1998 Scanning The Greenhouse 11.00 2
1998 Edition limitée Québec 1998 7.00 2
1999 Flowerpower 8.20 6
2000 Fan Club CD 2000 7.00 2
2000 Alive on Planet Earth 12.00 2
2000 Space Revolver 10.17 6
2001 The Rainmaker 8.40 5
2002 Live in New York - official bootleg 10.00 2
2002 Fan Club CD 2002 10.00 2
2002 Unfold the Future 10.36 12
2003 Meet the Flower Kings: live recording 2003 11.25 4
2003 Meet the Flower Kings: live recording 2003 (DVD) 8.33 3
2004 Adam & Eve 8.25 8
2004 BetchaWannaDanceStoopid!! 10.50 3
2005 Fan Club CD 2005 (Harvest) 8.50 2
2006 Paradox Hotel 8.50 6
2006 Instant Delivery (DVD) 10.00 2
2007 The Sum of no Evil 9.20 5
2007 The Road Back Home 7.67 4
2008 Carpe Diem 10.33 3
2011 "Tour kaputt" Live 11.00 2
2012 Banks Of Eden 8.00 4
2013 Desolation Rose 7.20 5
2017 A Kingdom Of Colours 12.00 1

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