Hinaus EP
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Alexander Weyland |
Vocals, Keyboards |
| Michael Dorniak |
Drums |
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| Kuno Wagner |
Touch-Guitars |
| Tobias Hampel |
Guitars |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Hinaus
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9:47
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| 2. |
Die Fragen
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7:21
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| 3. |
Endzeit
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6:37
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| 4. |
Bleibe hier
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6:42
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| Gesamtlaufzeit | 30:27 |
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Rezensionen

Seit dem vielversprechenden Debut im Jahr 2001 ist eine lange Zeit ins Land gegangen. Mitte 2004 hat die halbe Band gewechselt. Weiterhin dabei sind Sänger und Keyboarder Alexander Weyland und Drummer Michael Dorniak. Der zweite Keyboarder wurde durch einen weiteren Gitarristen ersetzt. Dies wirkt sich auch auf den Sound der Band aus.
Dabei ist Traumhaus immer noch Traumhaus. Aber die zuvor stärkere Neoprog-Orientierung ist einer in sich konsistenten Mischung aus Neoprog, Retroprog und New Artrock gewichen. Die Keyboards gehen mittlerweile verstärkt in die mellotronig-crimsonige Richtung, was dem melancholisch-düsteren Sound der Band gut tut.
Eine EP von durchgängig hochwertiger Qualität, die wirklich sehr, sehr gespannt auf das kommende Album macht.
| Anspieltipp(s): |
Bleibe hier |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
3.3.2005 |
| Letzte Änderung: |
6.5.2007 |
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Langsam schwellen Mellotron- und Orgelklänge an, arbeitet sich ein sachter Rhythmus mit mächtigen Gitarrenriffs nach vorne. Eine neue Progressive Rock Band im typischen Melancholiesound aus Skandinavien? Mitnichten. Es handelt sich vielmehr um die ersten Eindrücke des Openers „Hinaus“, der deutschen Formation Traumhaus, die nach mehr als vier Jahren Plattenpause wieder zurückkehren und sich in neuem Licht präsentieren.
Bereits mit ihrem titellosen 2001er Debüt, welches sich stilistisch mehr im Sinfonic Rock / Neo Prog Bereich bewegte, bewies das hessische Quartett einiges an musikalischem Potenzial. Doch nach einigen Umbesetzungen und einer musikalischen Neuorientierung, die sich von Sound und Instrumentierung deutlich mehr Richtung Retro Prog bewegt, haben Traumhaus mittlerweile eine andere musikalische Heimat gefunden. Trotz stilistischer Neuausrichtung und einer stimmungsvollen Traurigkeit fühlt sich die Band in diesem neuen Terrain sichtlich und hörbar wohl.
Viel mehr als noch beim Debüt hat inzwischen die Gitarre die instrumentale Führungsrolle übernehmen ohne jedoch die Keyboards gänzlich in den Hintergrund zu drängen. Ob nun die haufenweise äußerst geschmackvoll eingesetzten Mellotronklänge, crimsoneske bzw. flirrend-fließende Gitarrenfiguren, die aber dennoch immer melodisch verhaftet bleiben oder interessante Rhythmen – trotz zeitlicher Rückorientierung wirkt die stimmungsvolle, atmosphärisch dichte Musik des Vierers keineswegs angetagt, sondern erschafft ein Gebilde zwischen Vergangenheit und Moderne. Ein weiterer Mosaikstein in diesem Werk sind die Texte, sowie zum Teil mehrstimmige Gesangsharmonien. Traumhaus beweisen den Mut, ihre Texte in Deutsch zu verfassen, und fernab von irgendwelchen Peinlichkeiten und reimenden Ausrutschern ist auch dieses Unterfangen als überaus gelungen zu bezeichnen. Die lyrischen Inhalte, die z.B. von der Überwindung unbewusster innerer Vorgänge, sowie den Stimmungen nach dem 11.September handeln, fügen sich harmonisch in ein stimmiges Gesamtkonzept ein.
Auch wenn „Hinaus“ nur 30 Minuten Musik bzw. 4 Stücke enthält, so gelingt es Traumhaus dennoch, hier ein faszinierendes, vielseitiges Kaleidoskop zu präsentieren.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
18.3.2007 |
| Letzte Änderung: |
18.3.2007 |
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Vier Jahre nach ihrem Debütalbum meldeten sich Traumhaus, die sich zwischenzeitlich sogar aufgelöst hatten, mit einer dreißigminütigen EP wieder zurück.
Vom ursprünglichen Quartett sind nur noch Trommler Michael Dorniak und Sänger/Keyboarder Alexander Weyland übrig geblieben. Neu eingezogen ins Traumhaus sind Tobias Hampl (Gitarre) sowie Kuno Wagner (Touch-Gitarre). Die künstlerische Schaffenspause und die neuen „Mitbewohner“ haben der Band sichtlich gut getan. Die Musik wirkt ausgereifter und intensiver. Markantestes Kennzeichen bleibt weiterhin der deutsche Gesang. Die melancholischen Texte bilden eine perfekte Symbiose mit den melodisch-düsteren Kompositionen. Hammond- und Mellotronsounds verpassen den Songs einen überzeugenden Retrosound. Alexander Weylands starker Gesang lässt Erinnerungen an die beste Zeit der ostdeutschen Formation Lift wach werden.
Diese EP soll ein Vorgeschmack auf den nächsten Longplayer sein, sie ist aber viel mehr. Hinaus ist ein Plädoyer für den deutschsprachigen (progressive) Rock. Meine Empfehlung!
| Anspieltipp(s): |
Hinaus, Bleibe hier |
| Vergleichbar mit: |
Lift, Anyone's Daughter |
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| Veröffentlicht am: |
27.11.2008 |
| Letzte Änderung: |
27.11.2008 |
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