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Caravan

In the Land of Grey and Pink

(Siehe auch: Leitfaden "Canterbury")
Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1971 (2001 mit Bonustracks wiederveröffentlicht)
Besonderheiten/Stil: Canterbury
Label: Decca
Durchschnittswertung: 13/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Richard Sinclair Bass guitar, acoustic guitar, vocals
Pye Hastings Electric guitar, acoustic guitar, vocals
David Sinclair Organ, piano, mellotron, harmony vocals
Richard Coughlan Drums and percussion
Jimmy Hastings Flute, tenor sax, piccolo
Dave Grimstead Cannon, bell and wind

Tracklist

Disc 1
1. Golf Girl 5:05
2. Winter Wine 7:46
3. Love to Love You (And Tonight Pigs Will Fly) 3:06
4. In the Land of Grey & Pink 4:51
5. Nine Feet Underground

1. Nigel Blows A Tune
2. Love's A Friend
3. Make It 76
4. Dance Of The Seven Paper Hankies
5. Hold Grandad By The Nose
6. Honest I Did!
7. Dissassociation
8. 100 % Proof

22:40
6. I Don't Know Its Name (alias "The Word")   (Bonustitel) 6:12
7. Aristocracy   (Bonustitel) 3:42
8. It's Likely To Have A Name Next Week   (Bonustitel, "Winter Wine" instrumental) 7:48
9. Group Girl   (Bonustitel, Demoversion von "Golf Girl") 5:04
10. Dissassociation / 100 % Proof   (Bonustitel, New Mix) 8:35
Gesamtlaufzeit74:49


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 1 von 2)


"In the Land of Grey and Pink" gilt nicht nur als bestes Caravan-Album, es wurde sogar schon zum besten Album der gesamten Canterbury-Szene gewählt.

Das zentrale Stück dieses Albums ist "Nine Feet Underground", das die ganze zweite Seite (vinylmäßig) einnimmt, ein echtes Meisterwerk. Dabei ist es von seinem Aufbau her eigentlich gar nicht besonders komplex, es ist "nur" ein 23 Minuten dauerndes perfektes Zusammenspiel der vier Musiker, wobei vor allem David Sinclairs wilde Synthieausbrüche und Richard Sinclairs Gesang hervorstechen, während die Gitarre, wie bei allen frühen Caravan-Werken, keine große Rolle spielt.

Aber auch die vier kürzeren Songs sind nicht zu verachten. "Winter Wine" ist ein weiteres Meisterwerk, mit schönem Mellotroneinsatz über treibendem Schlagzeug.

Nur das etwas poppige "Love to love you" erweist sich als Störfaktor und vermasselt dem Album die Höchstwertung. Ansonsten ist "In the Land of Grey and Pink" ein echter Meilenstein nicht nur der Canterbury-Szene.

Anspieltipp(s): Winter Wine, Nine Feet Underground
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 29.4.2002
Letzte Änderung: 29.4.2002
Wertung: 14/15

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Von: Thomas Schüßler @ (Rezension 2 von 2)


Ich muß zugeben, dass ich mit der falschen Einstellung an diese Platte herangegangen bin. Meine ersten Gehversuche im Canterbury-Bereich unternahm ich mit Khans "Space Shanty". Dieses Album ist doch etwas heftiger ausgefallen als "Grey & Pink" - und so war ich anfangs von Caravan etwas enttäuscht, da sich nichts ähnliches abspielt. Mittlerweile hat bei mir aber ein Umdenken stattgefunden.

Die Musik wird sehr relaxt vorgetragen, die Melodien werden lässig aus dem Ärmel geschüttelt. Das wirkt im ersten Moment sehr unspektakulär - ist es weitestgehend auch. Erst am Ende von "Nine feet underground" wird es mal etwas heftiger mit rockender Gitarre. Trotzdem kann die Musik in ihren Bann ziehen, da sie fließt. Man muß sich einfach treiben lassen, dann kann man die Schönheit dieser Musik erleben. Dafür zeichnet in erster Linie David Sinclair mit seinem tollen Orgelspiel verantwortlich, der in langen Exkursionen den Hörer mit auf die Reise nimmt. Kurze, aber heftige Einsprengsel an Saxophon und Flöte lockern das Ganze etwas auf.

"Winter wine" und "Nine feet underground" sind die zeitlosen Highlights dieser Platte. Das poppige "Love to love you" hingegen wirkt schon etwas angestaubt. An "Golf Girl" stört mich etwas die spöttische Einleitung durch die Posaune, die sich über irgendwas köstlich amüsiert. Geschmackssache.

Von den Bonustracks ist vor allem "I don't know its name" interessant, das es aus Platzmangel nicht mehr auf die LP geschafft hat und bislang unveröffentlicht war. "Aristocracy" hingegen wurde teilweise beim Nachfolger "Waterloo Lily" verwendet. Die restlichen drei Stücke sind frühe Versionen von Songs auf dem Album, mit anderem oder ganz ohne Text.

Obwohl die Platte von den Kritikern gut aufgenommen wurde, war ihr ein Platz in den Charts verwehrt. Dies führte zum Ausstieg von David Sinclair (und damit zur Gründung von Matching Mole). Heute wird "In the land of grey and pink" als Klassiker angesehen, ein Attribut, das es sich redlich verdient hat.

Anspieltipp(s): Winter Wine, Nine Feet Underground
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 14.3.2006
Letzte Änderung: 14.3.2006
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Caravan

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1968 Caravan 10.50 2
1970 If I Could Do It All Over Again, I'd Do It All Over You 12.00 2
1972 Waterloo Lily 12.00 2
1973 For Girls Who Grow Plump in the Night 11.00 2
1974 Caravan and the New Symphonia 9.67 3
1975 Cunning Stunts 8.00 1
1976 Blind Dog at St. Dunstans 6.00 1
1977 Better By Far 4.00 1
1980 The Album 2.00 1
1982 Back To Front 6.00 1
1991 BBC Radio 1 Live in Concert 11.00 1
1993 Caravan Live 11.00 1
1994 Cool Water 2.00 1
1995 The Battle Of Hastings 6.00 1
1996 All Over You 9.00 1
1998 Travelling Man - 1
1998 Songs For Oblivion Fishermen 12.00 1
1998 Ether Way 7.00 1
1999 Surprise Supplies 8.00 1
2002 Green Bottles For Marjorie - The Lost BBC Sessions 9.00 1
2002 Live at the Fairfield Halls, 1974 11.00 1
2002 Travelling Ways - 1
2003 Live UK Tour 1975 11.00 1
2003 The Unauthorised Breakfast Item 11.00 1
2005 Here Am I - 1
2007 The Show Of Our Lives - live at the BBC 1968-1975 11.00 1
2014 Paradise Filter 8.00 2
2014 CARAVAN LIVE at RoSFEST GETTYSBURG USA (DVD) 10.00 1
2015 Access All Areas 12.00 1

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