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Leitfaden: NeoProg der 90er Jahre
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Aragon

Don't Bring The Rain

(Siehe auch: Leitfaden "NeoProg der 80er Jahre")
(Archiv-Tipp 9/2009)
Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1987
Besonderheiten/Stil: Neoprog
Label:
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Tom Behrsing Keys, Bass-Programming
Les Dougan Vocals
Tony Italia Drums
John Poloyannis GTR, Mandolyn, Drum-Programming

Gastmusiker

Rob Bacon Bass

Tracklist

Disc 1
1. For Your Eyes 4.44
2. Company Of Wolves

1. Under the Hunter's Moon (Instr.) 3.29
2. In Company of Wolves 5.53

  (CD Bonus)
3. The Cradle 5.31
4. Solstice   (CD Bonus) 3.40
5. Cry Out   (CD Bonus) 5.33
6. Gabrielle 3.30
7. The Crucifixion 15.39
8. For Your Eyes (Reprise) 1.14
Gesamtlaufzeit49:13


Rezensionen


Von: Günter Schote @


„Don't Bring the Rain“ war im Jahre 1987 nicht nur eine kleine Bombe in der Prog-Szene, es war zudem das erste Album, das ich damals rezensierte. Zeit also, das Album nochmals unter die Lupe zu nehmen.

Das britische, dem Neo-Prog seinerzeit wohlwollend gegenüberstehende, Metal-Magazin Kerrang! bezeichnete Aragon als die „Sydney-Marillion“, die „Perth-Twelfth Night“ und die „Melbourne-Pendragon“ und damit ist klar, wohin die Reise auf ihrer Mini-LP ging...

Zunächst erschien „Don't Bring the Rain“ auf Vinyl mit einer Laufzeit von rund 31 Minuten. Das Cover bestand aus einem edlen Druck, jedoch auf recht merkwürdig dünnem Karton, während die Lyrics auf einem ebenfalls schmucken Blatt beigelegt waren. Zu finden gab's das gute Stück zu einem ordentlichen Preis (rund 30,-- DM) u.a. im „Import-Fach“ beim WOM (World of Music, da läutet bei dem einen oder anderen sicher noch ein Glöckchen). Und wie oben schon angedeutet katapultierten sich die Australier damit von 0 auf 100 in...15 Minuten, denn wie wollte man der Band 1987 schon widerstehen, nachdem man einmal den 15-Minüter „The Crucifixion“ gehört hat?

Das Stück besteht aus vier Parts: fettes Keyboard-Intro der in einen bedächtigen Teil übergeht, in dem Sänger selbstverständlich voll aufgeht: ein wahrer „Madhatter“! Anschließend wird’s gar richtig rockig, die Gitarre darf Ecken und Kanten im Neo-Prog-Sound zeigen und tut dies. Doch für Tränen in den Äuglein sorgt das rund 6-minütige Finale im Hackett-Sound. Größtmöglicher, an das Finale von „Forgotten Sons“ angelehnter Pathos. Das gefiel und das darf auch heute noch gefallen.

Aber zurück zu den zugezogenen „Australiern“: Europäer waren es, die den Neo-Prog in Australien etablierten! Keyboarder Tom Behrsing stammt aus Hamburg, John Poloyannis wanderte aus Griechenland ein, Sänger Les Dougan ist Schotte und Drummer Tony Italia ist... genau.

Um drei Stücke ergänzt erschien das Werk dann 1990 als „Full“-CD. Die Bonus-Songs wurden kurz nach dem Mini-Album aufgenommen und wirken entsprechend passend. Progressive Rock, diesen Stempel gebührt eigentlich nur dem Crucifixon-Epos. Und dieser klingt wie das Werk von fanatischen Marillion-Fans. Die restlichen Stücke sind eigentlich nur intelligente Rocksongs. Ok, Company of Wolves mag noch als weiterer Neo-Progger durchgehen, doch spätestens dann ist Ruhe.

Aber was soll's? „For Your Eyes“ und „The Cradle“ waren damals wie heute starke Stücke. Für Aragon war es der Beginn einer Karriere als kleine aber feine Kult-Band in der Neo-Prog-Szene. Wer den wahren Neo-Prog der 80er liebt sollte dieses Album kennen.

Ein Minuspunkt aus heutiger Sicht ist jedoch der enorm höhenlastige Sound und der Dosen-Drum-Sound. Ach ja, man beachte das lustige Aragon-Logo. In Australien gab's also auch Pendragon-LPs zu kaufen.

Anspieltipp(s): The Crucifixion
Vergleichbar mit: Marillion
Veröffentlicht am: 12.9.2009
Letzte Änderung: 12.9.2009
Wertung: 11/15
Fxxx the sound!

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Aragon

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1992 The Meeting 11.00 1
1993 Rocking Horse (and Other Short Stories from the Past) 9.00 1
1995 Mouse 10.00 1
1998 Mr. Angel 6.00 1
2004 The Angels Tear 9.50 2

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