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Eloy

Floating

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1974
Besonderheiten/Stil: Klassischer Prog; Krautrock
Label: EMI
Durchschnittswertung: 9.33/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Frank Bornemann Gesang, Gitarre
Manfred Wieczorke Orgel, Gitarre
Luitjen Jansen Bass
Fritz Randow Schlagzeug

Tracklist

Disc 1
1. Floating 3:59
2. The Light From Deep Darkness 14:35
3. Castel in the Air 7:13
4. Plastic Girl 9:07
5. Madhouse 5:15
6. Future City   (Bonustitel, Live 1973) 4:59
7. Castle in the Air   (Bonustitel, Live 1973) 8:08
8. Flying High   (Bonustitel, Live 1973) 3:30
Gesamtlaufzeit56:46


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 1 von 3)


"Floating" setzt den Stil von "Inside", genauer von Titeln wie "Land of No Body" fort, wobei der Gitarre mehr Platz eingeräumt wird. Die Platte beginnt mit dem instrumentalen Titelstück, das von treibendem Bass und schöner "krautiger" Gitarre bestimmt wird. Darauf folgt das lange "The Light from Deep Darkness", das sich mit Entstehung und Untergang der Erde beschäftigt, eine Thematik, die dann einige Jahre später auf "Ocean" wieder aufgegriffen wurde. Von seiner Struktur her ähnelt es dem bereits erwähnte "Land of No Body" aus "Inside". Auch "Plastic Girl" fällt musikalisch in diese Kategorie.

"Castle in the Air" und "Madhouse" sind, für Eloy ungewöhnlich, gänzlich ohne Keyboards instrumentiert. Vor allem "Castle in the Air" ist recht gelungen, nach einem kurzen, überwiegend gesprochenen Text besteht der Song praktisch nur aus einem langen Gitarrensolo.

Die neue Remasterversion enthält als Bonus drei live aufgenommene Stücke. Die Tonqualität ist zwar nicht berauschend, aber da dies die ersten offiziell veröffentlichten Liveaufnahmen aus der Frühzeit von Eloy sind, sind sie für den Fan natürlich von großem Interesse.

Anspieltipp(s): Castle in the Air, Plastic Girl
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 1.5.2002
Letzte Änderung: 5.1.2004
Wertung: 10/15

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Von: Thomas Schüßler @ (Rezension 2 von 3)


Daß sich der Eloy-Stil seit dem Vorgänger "Inside" wesentlich verändert hätte, kann man nicht gerade behaupten. Es dominieren nach wie vor die krautrockigen Merkmale. Die Jethro Tull-Einflüsse des Vorgängers sind so gut wie nicht mehr vorhanden. Dafür jammt die Band jetzt deutlich mehr, wobei Bornemanns Gitarre mehr Raum eingeräumt wird als Wieczorkes Orgel. Dieser setzt auf "Plastic girl" zum ersten Mal einen Synthesizer ein, allerdings nur sehr sparsam, quasi um das Instrument einmal auszuprobieren.

Nichts weltbewegend Neues also von Eloy. Aber für Krautrock-Fans durchaus von Interesse.

Anspieltipp(s): Plastic girl
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 24.10.2005
Letzte Änderung: 24.10.2005
Wertung: 8/15

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Von: Christian Rode @ (Rezension 3 von 3)


Tja, was kann ich noch hinzufügen, was die geschätzten Kollegen nicht schon erwähnt haben? Nix Jethro Tull mehr. Ja, aber auch weniger Pink Floyd, dafür mehr Deep Purple, mehr Gitarre. Es rockt noch mehr als auf dem auch schon recht flotten Vorgängeralbum. Trotzdem kommt auch die nach wie vor klar psychedelische Orgel zu ihrem Recht.

Textlich gesehen wird es nicht gerade besser. The Light from Deep Darkness erzählt in bewährter Manier vom Niedergang einer Zivilisation: „they live without fear, help each other in their way through life, tomorrow we will see, they forget life's goal, destroying their future.“ Das ist bitter. Wie im Großen so im Kleinen zeigt dann der Text von Plastic Girl: „we never had the chance to live with each other, but I will remember irresistable moments, the synthetic world destroyed all my feelings, she's a girl full of plastic, she's a plastic girl...“ That's fantastic!

Floating macht genausoviel Spaß wie Inside, wirkt insgesamt aber geschlossener. Ein feines Psychedelic-Krautrock-Album. Bornemann hat jedoch nach Floating die Notbremse gezogen und der Entwicklung der Band eine andere Richtung gegeben, die deutlicher mit dem korrespondiert, was wir fühlen, wenn der Name Eloy fällt.

Anspieltipp(s): The Light from Deep Darkness
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 14.2.2008
Letzte Änderung: 14.2.2008
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Eloy

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1971 Eloy 7.50 2
1973 Inside 10.75 4
1975 Power and the Passion 8.60 5
1976 Dawn 9.00 5
1977 Ocean 11.71 7
1978 Live 12.67 3
1979 Silent Cries & Mighty Echoes 10.60 5
1980 Colours 10.00 2
1981 Planets 10.67 3
1982 Time to Turn 10.00 3
1983 Performance 8.67 3
1984 Metromania 8.67 3
1988 Ra 6.50 4
1991 Rarities - 1
1992 Destination 6.00 2
1993 Chronicles I 11.00 1
1994 The Tides Return Forever 9.20 5
1998 Ocean 2 - The Answer 10.50 4
2003 Timeless Passages 10.50 2
2009 Visionary 8.25 4
2010 The Legacy Box (Doppel-DVD) - 1
2014 Reincarnation on Stage 10.50 2
2017 The Vision, The Sword and The Pyre Part 1 10.33 3

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