SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
22.6.2018
Mother Turtle - Zea Mice
Sleeping Horses - Water for Air
Heldon - Heldon IV "Agneta Nilsson"
cosmic ground - cosmic ground IV
Lunatic Soul - Under The Fragmented Sky
21.6.2018
Arena - Double Vision
Karfagen - Messages from Afar: First Contact
20.6.2018
Syrinx Call - The Moon On A Stick
Galaxy Space Man - Unravel
Widek - Dream Reflection
19.6.2018
The Soft Machine Legacy - Burden of Proof
Heldon - It's Always Rock'n'Roll
18.6.2018
Il Bacio della Medusa - Seme
17.6.2018
Temple - Temple
Jack O'The Clock - Repetitions Of The Old City II
Bad Dreams - Chrysalis
Corde Oblique - Back Through The Liquid Mirror
16.6.2018
Sensitiva Immagine - E tutto cominciò così
ARCHIV
STATISTIK
24728 Rezensionen zu 16924 Alben von 6590 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Max Bacon

The Higher You Climb

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1995
Besonderheiten/Stil: Melodic Rock / AOR; Rock / Pop / Mainstream
Label: Now And Then
Durchschnittswertung: 2/15 (1 Rezension)

Besetzung

Max Bacon vocals
Matt Clifford keyboards
Geoff Downes keyboards
Nigel Glockler drums (3-10)
Scott Gorham guitar
Steve Hackett guitar
Steve Howe guitar
Jonathan Mover drums (11, 12)
Phil Spalding bass
Michael Sturgis drums (1, 2)
John Young keyboards

Tracklist

Disc 1
1. The Higher You CLimb 3:32
2. Boys From Diamond City 5:34
3. Walk Away 4:04
4. All Grown Up 4:57
5. When I Was Young 3:54
6. Hold Him Closer 4:20
7. Deperate Times 4:06
8. Love Comes Down 4:06
9. Hungry Warrior 4:05
10. No One Else To Blame 4:43
11. I Know What I Like 4:14
12. Roundabout 8:41
Gesamtlaufzeit56:16


Rezensionen


Von: Nik Brückner @


Max Bacon war (neben Nightwing, Bronz, Phenomena und Mike Oldfield) der Sänger der kurzlebigen Supergroup GTR, deren eigentliche Protagonisten die Gitarristen Steve Howe (Yes, Asia) und Steve Hackett (Genesis) waren. Als deren Album nicht besonders erfolgreich war - man hatte wohl Ähnliches erwartet wie bei Asia einige Jahre vorher -, fiel die Band auseinander. In neuer Besetzung wurde zwar von Oktober 1986 bis Oktober 1987 ein zweites Album aufgenommen, das ist aber nie erschienen. Über Jahre hinweg sind allerdings immer wieder mal Songs dieses zweiten Albums aufgetaucht - mal auf Alben von Steve Howe ("Running the human Race" auf "Turbulence") und ABWH ("Birthright"), mal auf Alben von Steve Hackett ("Cassandra", "Slot Machine", "Oh, how I love you" und "Prizefighters" (das auch auf der King-Biscuit-Live-CD von GTR zu hören ist) von dem Album "Feedback '86"), Robert Berry ("No One Else To Blame" auf "Pilgrimage to a point") oder Asia (eine Coverversion von "The Hunter" ist auf dem Asia-Album "Anthology" zu hören.). Denn das Netzwerk, aus dem sich GTR rekrutierte, und in das die Band ihre Mitglieder danach wieder entließ, war weit gespannt: Vernetzt waren GTR in Richtung Asia (Keyboarder Geoffrey Downes hat "The Hunter" für GTR geschrieben und die beiden GTR-Alben produziert), in Richtung Three (Sänger und Bassist Robert Berry gehörte der zweiten GTR-Besetzung an), dazu kommen natürlich Steve Howe (mit ABWH) und Steve Hackett.

So viel Geschichte braucht es, um sich einen Überblick über die Songs zu verschaffen, die auf diesem Album versammelt sind. Denn auch hier sind mit "No One Else To Blame" und "Hungry Warrior" zwei der verlorenen GTR-Stücke zu hören. Dementsprechend finden sich hier sämtliche GTR-Bandmitglieder als Musizierende, darunter auch Phil Spalding und Nigel Glockler von der zweiten GTR-Besetzung, dazu Michael Sturgis, Geoffrey Downes und John Young von Asia. "No One Else To Blame" ist, wie bereits erwähnt, auch auf Robert Berrys "Pilgrimage to a point" zu hören, allerdings in einer anderen Version.

Interessant ist auch der Song "Boys from Diamond City": Nur wenige wissen, dass es 1987, zwei Jahre nach dem Ende von Asia, zu einem ersten Wiedervereinigungsversuch dieser Band kam. Geoffrey Downes und John Wetton hatten einige Stücke geschrieben und versuchten, mit einem neuen Lineup an einen Plattenvertrag zu kommen. Mit dabei waren der Schlagzeuger Michael Sturgis und der Gitarrist Scott Gorham (ex-Thin Lizzy), die Wetton während seiner Mitarbeit an Tom und Mel Galleys Phenomena-Projekt kennengelernt hatte. Als aber nur JVC Japan die Band unter Vertrag nehmen wollte, verließ Wetton aus Frust die sich eben reformierende Band. Aus dieser Zeit stammen die Songs "Summer (can't last too long)" (später auf dem Asia-Sampler "Then and Now"), "Kari-Anne" (später als Studioversion auf Asias "Live Mockba 09-XI-90"), und eben jenes "Boys from Diamond City", das in den 90ern in einer anderen, von John Payne eingesungenen, Version auf dem Asia-Raritäten-Album "Archiva 1" veröffentlicht wurde.

Doch es gibt noch mehr: Downes, Sturgis und Gorham wurden nach dem Weggang Wettons von Geffens A&R-Guru John Kalodner dazu gedrängt, eine neue Supergroup zu gründen. Noch 1987 taten sie sich mit Phil Spalding (Bass) und Max Bacon (Gesang) zusammen, die kurz zuvor GTR beerdigt hatten. Das neue Projekt bekam den Namen "Rain", nach einem der ersten Songs, die dafür geschrieben wurden: "Who can stop the Rain". 1988 stieß durch die Vermittlung Spaldings der Sänger und Bassist John Payne zum Rain-Projekt dazu - eine schicksalhafte Fügung, wie sich einige Jahre später, dann wiederum in der Bandgeschichte Asias, zeigen sollte. Ebenfalls beteiligt war Johnny Warman, allerdings nur als Songwriter. Über Downes, Sturgis und Gorham wurde "Boys from Diamond City" an das Rain-Projekt vererbt - und so gelangte dieser einstige Asia-Song über die Zwischenstation Rain auf ein Solo-Album von Mac Bacon.

Das Album ist, das habt ihr mitbekommen, ziemlich zusammenkompilert, und ist daher als 80er-Jahre-Platte im Kontext der frühen Neunziger vollkommen deplaziert gewesen. Wer unbedingt jeden Ton von Steve Howe oder Steve Hackett haben muss, wird sich diese Aufnahmen aber wohl besorgen, auch wenn er dabei nicht viel Neues erfahren wird. Zu hören gibt es erwartungsgemäß ein schlechtes GTR-Album, sprich: soften Pop-Rock von der melodiösen Sorte. Historisch interessant sind für ein breiteres Publikum allenfalls die beiden verlorenen GTR-Tracks sowie die beiden Live-Versionen der Yes- bzw. Genesis-Klassiker "Roundabout" und "I know what I like", aufgenommen in Los Angeles auf der GTR-Tour.

Anspieltipp(s): "Roundabout", "No One Else To Blame"
Vergleichbar mit: GTR
Veröffentlicht am: 18.10.2005
Letzte Änderung: 12.6.2013
Wertung: 2/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Max Bacon

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2002 From The Banks Of The River Irwell 2.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2018; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Datenschutzerklärung - Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum