Manipulated by Taylor
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Marvel Of Beauty Records |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Karsten Vogel |
Sax |
| Pierre Tassone |
Processed Violin, Grand Piano, Bells |
| Robin Taylor |
Guitars, Loops, Sounds, Keyboards |
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| Klavs Hovman |
Bass, Loops |
| Lars Juul |
Drums, Electronics |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Introducing Mr. Gregory
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4:45
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| 2. |
Music Quiz
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6:20
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| 3. |
The Danger of Modern Art
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4:51
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| 4. |
Evil Force
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3:22
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| 5. |
Collective Acid Drive
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11:22
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| 6. |
Forum
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1:51
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| 7. |
Energizing
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2:20
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| 8. |
East of Sweden
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3:19
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| 9. |
(Never Understood) Manestreem Bob
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5:41
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| 10. |
Iron Sausage End
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7:06
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| Gesamtlaufzeit | 50:57 |
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Rezensionen

Ein neues Jahr, eine neue CD von Taylor's Free Universe (TFU). Die Frequenz mit der Robin Taylor Tonträger auf den Markt wirft - sei es unter seinem Namen, als Taylor's Universe oder Taylor's Free Universe - ist erstaunlich hoch. 15 CDs hat Taylor seit 1996 auf seinem Marvel Of Beauty-Label veröffentlicht. "Manipulated By Taylor", das fünfte Album von TFU, ist Silberling Nummer 16.
Diesmal gibt es wieder ein Live-Konzert der Dänen (und einem Franzosen) zu hören, aufgezeichnet am 15. September in Kopenhagen. Neben Taylor und Tassone ist nun wieder Karsten Vogel mit von der Partie, dazu kommen Lars Juul, seit "Family Shot" der TFU-Drummer, und der neue Bassist Klavs Hovman. Es gibt auf "Manipulated By Taylor" aber nicht einfach einen Auftritt von Taylors Band zu hören. Wie der Titel des Albums schon ausdrückt, wurde das Ganze nachträglich von Robin Taylor bearbeitet. Dieser hat gut 50 Minuten des Konzerts ausgewählt, abgemischt, neu zusammengestellt, bearbeitet und klanglich manipuliert. Es ist daher nicht so ganz klar, welche der hier zu hörenden Klänge und Geräusche, die zusätzlich zum TFU-typischen Avantgarde-Jazzrock-Ambientgefrickel erklingen, schon Teil des Konzertes waren und welche erst durch Taylors Bearbeitung entstanden. Jedenfalls haben die Zuhörer im JazzHouse an jenem 15. September mit Sicherheit etwas anderes zu Hören bekommen.
Wie schon bei den vier Vorgängeralben ist die Basis der Musik ein freier Jazz, der allerdings sehr elektrifiziert aus den Boxen purzelt und fließt. Fast traditionell Jazziges reiht sich hier an wüste, RIO-artige Ausbrüche, freies Klangdurcheinander, trübe Klangseen und bizarre Ambientabschnitte, in denen Jazzfragmente in ein dicht dahinwaberndes Gefüge aus seltsamen Klängen eingebettet sind. Dazu gibt es auch einige ruhigere Momente, meist geprägt von Vogels Saxophon, in denen Tassone ab und zu auch in die Tasten eines Pianos greift. Wie schon auf den Vorgängeralben wird es nie zu heftig, schräg oder frickelig. Das Ergebnis ist ein gut anhörbares, anspruchsvolles und spannendes Ganzes, welches Liebhabern von improvisierter Musik im Grenzbereich von Rock und Jazz sehr zusagen sollte.
Kurzum: Taylor hat wieder ein starkes Album abgeliefert!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
26.3.2006 |
| Letzte Änderung: |
27.3.2006 |
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