Empires Never Last
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Avalon Records |
| Durchschnittswertung: |
12.5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Stuart Nicholson |
Vocals |
| Spencer Luckmann |
Drums And Percussion |
| Lee Abraham |
Bass, Backing Vocals |
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| Dean Baker |
Keyboards |
| Roy Keyworth |
Guitars |
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Gastmusiker
| Karl Groom |
Production & Additional Guitars |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
De-Fi-
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2.03
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| 2. |
Ance
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3.42
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| 3. |
Termination
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7.14
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| 4. |
I Could Be God
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13.59
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| 5. |
Sidewinder
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11.00
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| 6. |
Memoirs Form An African Twin
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4.02
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| 7. |
Empires Never Last
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9.06
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| 8. |
This Life Could Be My Last
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9.18
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| Gesamtlaufzeit | 60:24 |
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Rezensionen

Galahad sind angekommen. Nach dem archetypischen Neoprog der ersten Alben begann mit "Following Ghosts" und dem Einstieg des (damals) neuen Keyboarders Dean Baker der lange Weg, der mit "Empires Never Last" seinen vorläufigen Höhepunkt findet. Kein Zweifel, "Following Ghosts" war in vielerlei Hinsicht misslungen: Ziellos, nicht zu Ende gedacht und über weite Strecken langweilig. Und dennoch hätten es Galahad ohne diesen mutigen ersten Schritt wohl weiterhin nur Alben veröffentlicht, die zwar guter Neoprog gewesen wären, aber eben auch nicht mehr.
"Empires Never Last" dagegen setzt konsequent den mit den beiden Vorgängeralben eingeschlagenen Pfad fort und ist dabei doch in vielerlei Hinsicht klassisch-neoproggiger. Verschwunden sind bis auf das Intro die weiten Soundflächen, die Teile von "Year Zero" prägten, stattdessen bieten die Mannen aus Dorset ein Album an, in dem jeder Song für sich steht und überzeugen kann, aber dennoch im Gesamtkontext noch stärker wirkt. Titel wie "I Could Be God" und "Sidewinder" (übrigens mit herrlich debilen Bush-Zitaten versehen) vereinen beide Linien, die Galahad in ihrer Karriere verfolgt haben, zu einem homogenen Ganzen und schaffen dabei das Kunststück, die positiven Seiten beider Ausprägungen in sich zu vereinen. Die düster-majestätische Atmosphäre von Songs wie "Sleepers" oder "Ghost of Durtal" wird kombiniert mit den modernen elektronischen und Trance-Elementen von "Bug Eye" und "Year Zero". Was jedem gesunden Menschenverstand folgend kolossal scheitern sollte, funktioniert in einem Maße, dass es jedem alten Galahad-Anhänger die Tränen in die Augen treiben wird, v.a. da Threshold-Gitarrero Karl Groom dem Album eine Produktion verpasst hat, die sich selbst in diesem nicht gänzlichen finalen Mix nur mit amtlich angemessen beschreiben lässt. Endlich bratzen auch die Gitarren von Roy Keyworth so, wie sie es auch Livekonzerten machen. Auf eine Einzelbesprechung der Stücke möchte ich an dieser dieser Stelle verzichten.
Das was Galahad hier bieten, die Modernisierungen, die Bands wie Nemo oder IQ auf völlig andere Weise einem stagnierenden Genre verpassen, das ist die Zukunft des Neoprog. Sie muss es sogar sein, wenn es eine Zukunft jenseits selbstplagiatorischer Bands wie Pendragon, Jadis und Konsorten geben soll, die seit fast zwei Jahrzehnten nichts Neues mehr auf die Beine gestellt.
Wer dem Neoprog noch eine Zukunft zubilligen möchte, der muss "Empires Never Last" eine Chance geben, und wer dies momentan nicht tut, der könnte nachher seine Meinung geändert haben. Oder, um das vielleicht herrlichste in "Sidewinder" verwendete Zitat abzuwandeln: Nach diesem Album weiß man, dass Neoprog und Modernität nach wie vor in friedlicher Koexistenz leben können. Kaufpflicht!
| Anspieltipp(s): |
I Could Be God, Sidewinder |
| Vergleichbar mit: |
Galahad alt, Galahad neu |
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| Veröffentlicht am: |
29.11.2006 |
| Letzte Änderung: |
27.12.2014 |
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Mit „Empires Never Last“ gelang es Galahad 2007 nach über 20-jähriger Bandgeschichte erstmals ein perfektes Album zu produzieren. Durchweg starke Lieder, die neue, „elektronische“ Impulse sehr schön mit Progressive Rock verbanden, ohne dass der „traditionelle“ Progger vergrault wurde. Der Sound passte und das Schlagzeug klang endlich modern und kraftvoll. Sieben Jahren später erscheint „Empires Never Last“ nun in neuer Ausgabe.
„The Deluxe Edition“ kommt im Digi-Pack nebst 2 Bonus-Tracks daher. Das Album selbst ist re-mixed, re-mastered and generally re-vamped und dies hört man den Aufnahmen bereits beim ersten Durchlauf an. Einige Gitarrenpassagen wurden hervorgehoben und auch die weiblichen Backing Vocals (u.a. von Christina Booth) hatte ich so prominent nicht in Erinnerung. Bei den beiden „alternativen Versionen“ von „Termination“ und „This Live Could Be My Last“ handelt es sich um Piano/Vocal-Arrangements, die sicherlich nicht essentiell sind, aber als Dreingaben das Album nett ergänzen.
Apropos ergänzen: Zusätzlich zur Deluxe Version gibt es via Website der Band weitere Bonus-Stücke unter dem Namen „Empires: A Curious Companion (Various demo tracks and unused ideas)“ als Download, nämlich
1. Empires Never Last - Part Two (Demo) 2. Sidewinder (Abridged demo) 3. Spineless (Demo) 4. Termination (Instrumental demo) 5. This is Where I Come From (Mellotron showcase) 6. Wagging Tongues ( Selected Moments of Madness) 7. Empires Never Last (Piano/Mellotron demo)
Auch von mir gibt es noch einige Bonusworte, und zwar zur Musik selbst. Mit „Termination“ enthält das Album eines der coolsten Stücke der Band überhaupt. Mitreissende Melodien, knackiges Arrangement, wirklich besser waren Galahad nie. Und da es schon mal läuft, legen die Jungs mit „I Could Be God“ noch einen nach und oben drauf. Hier ist Galahad die Verschmelzung von Progressive Rock und elektronischen Spielereien vorbildlich gelungen. Nichts klingt aufgesetzt, sondern wie locker aus dem Ärmel geschüttelt. Auch die restlichen Stücke sind toll und halten das Niveau locker. Ich wette, fünf Fans des Albums könnten problemlos fünf verschiedene Stücke daraus als Lieblingssong benennen und genau erklären, warum sie diesen und keinen anderen bevorzugen. Nobel, wenn man dies über ein Album sagen kann.
| Anspieltipp(s): |
Termination |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
27.12.2014 |
| Letzte Änderung: |
27.12.2014 |
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