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Butzmetz - LingerieZ

Butzmetz "2" - Somewhere Between

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2006
Besonderheiten/Stil: instrumental; live; Jazzrock / Fusion; Psychedelic; RIO / Avant
Label: Vital Records
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Koh "Guts" Yoneyama guitar
Nobuyuki Shioiri bass
Wataru Endo drums

Gastmusiker

Hiroo Takano flute, tenor sax

Tracklist

Disc 1
1. Theme of Potassium Hydroxide 12:31
2. Octavia 11:49
3. A Night in Xiamen 8:57
4. Somewhere between 10:35
5. Fisherman's Blues 11:54
Gesamtlaufzeit55:46


Rezensionen


Von: Christian Rode @


Zunächst einmal dürfen sich die Freunde der verschollenen Nippon-Jazzrock/RIO-Formation IL BERLIONE freuen, denn bei Butzmetz-LingerieZ ist als Gastmusiker an Flöte und Tenorsaxofon Hiroo Takano mit an Bord. Und dieser drückt mit seinen beiden Instrumenten der Musik nicht unmaßgeblich seinen Stempel auf.

Die Aufnahmen der Band mit dem eigentümlich süddeutsch-französisch klingenden Namensgewusel entstanden bei zwei Auftritten im japanischen Musikclub „Silver Elephant“ in Kichijoji (23.11. 2005 und 17.6. 2006). Vom Publikum ist jedoch nichts zu hören. Der Sound ist gleichwohl recht live-improvisatorisch und erdig geraten. Das Grundgerüst ist mit Gitarre, Bass und Drums ein sehr solides und die Band groovt und rockt meist ziemlich druckvoll auf Teufel komm raus bei aller Komplexität der Kompositionen. Das Schlagzeug wirbelt furios durch die krummen Takte, der Bass belebt mit flinken, gelegentlich solistischen Läufen, während die Gitarre immer mal wieder energisch soliert.

Als besonderes Bonbon bereichern das Flöte- und Saxofon-Spiel des Ex-IL-BERLIONE-Musikers den Bandsound ungemein. Gerade die Flöte verleiht hier und da einen psychedelischen Effekt. Hin und wieder werden die Instrumente auch elektronisch verzerrt, sodass man stellenweise Synthies zu hören glaubt, was den Bandsound aber nur vielschichtiger werden lässt, ohne ihn seiner Lebendigkeit zu berauben.

Die im Schnitt um die 10 Minuten langen Instrumentalstücke sind bei allen schrägen Ansätzen doch gut hörbarer und nachvollziehbar strukturierter Jazzrock, haben geradezu etwas Straightes an sich, was sicherlich der gut geölten Rhythmussektion zu danken ist. Eine besondere fernöstliche musikalische Ausrichtung vermag ich übrigens nicht herauszuhören. Butzmetz „2“ ist eine Scheibe, die gehörig frischen Wind aus den Boxen bläst.

Anspieltipp(s): Octavia
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 8.2.2007
Letzte Änderung: 8.2.2007
Wertung: 11/15

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