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Happy Family

Toscco

(Siehe auch: Leitfaden "Zeuhl")
Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1997
Besonderheiten/Stil: instrumental; HardRock; Metal; RIO / Avant; Zeuhl
Label: Cuneiform
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Kenichi Morimoto keyboards
Tatsuya Miyano bass
Takahiro Izutani guitar
Keiichi Nagase drums

Tracklist

Disc 1
1. The Great Man 3:01
2. Overdrive Locomotive 6:31
3. Nord Company vs. Lead Company 5:19
4. Filial Piety At The Dawn 4:03
5. The Sushi Bar (With Bad Face, Bad Manners And Bad Taste) 11:42
6. He Is Coming At Tokyo Station 3:50
7. The Picture Book - X Rated 6:29
8. The Three Leaves Insect 12:19
9. The Great Man (Revisited) 1:25
Gesamtlaufzeit54:39


Rezensionen


Von: Udo Gerhards


Zweite Platte des Monster-Zeuhl-Quartetts aus Japan mit dem dämlichen - vielleicht doch vollkommen ironischen? - Namen.

Nach dem seltsamen, zerbrechlichen Opener "The Great Man" mit Amateur-Sax und schrägen Akkorden springt die Band unvermittel in zähnefletschenden Muskel-Macho-Modus mit dem krachenden "Overdrive Locomotiv", dessen energetisches Gitarren-Bass-Geriffe immer wieder gebrochen wird von zurückgenommenen Teilen mit hupenden Keyboards, die auch in den anderen "Songs" die Akzente setzen, während darunter die restliche Combo treibt und tobt: wüst und seltsam, aber klasse.

In ihren Riff-betonten Stücken mit kraftvollem Baß und geschäftigem, virtuosem, ungemein druckvollem Schlagzeug erinnert "Happy Family" teilweise an "Magma", ist aber im allgemeinen, insbesondere durch die verzerrte Gitarre, heftiger und nicht so mystisch-hymnisch, sondern mehr auf der "Heavy-Schiene", allerdings ohne in peinliches Gepose zu verfallen, sondern rein Sound-mäßig; weiterhin kann das ein oder andere Riff seine Inspiration durch die 1974er "King Crimson" kaum verleugnen, aber das hat ja noch nie jemandem geschadet...

Trotzdem klingt die Band originell und unterhaltsam. Lediglich manchmal gehen mir die gummimäßigen Keyboardsounds leicht auf den Geist, aber dies so penetrant und burlesk, daß ich schon wieder grinsen muß. Dennoch: ein bißchen weniger Geblubber und Gezwitscher würde es z.B. auf "Nord Company vs. Lead Company" oder "Filial Piety At The Dawn" - so ein Songtitel kann nur aus Japan kommen! - auch tun. Aber vielleicht sehe ich das nur so, weil ich selbst keinen "Clavia Nordlead"-Kult-Synthie mein Eigen nennen darf...

Die unerwartet intime Reprise von "The Great Man" am Schluß mit akustischer Gitarre und Akkordeon bietet übrigens einen schönen Abschluß und rundet die Platte nett ab.

Anspieltipp(s): Overdrive Locomotive
Vergleichbar mit: Magma, King Crimson
Veröffentlicht am: 7.5.2002
Letzte Änderung: 5.11.2003
Wertung: 11/15

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