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24976 Rezensionen zu 17123 Alben von 6671 Bands.
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Hatfield and the North

The Rotters' Club

(Siehe auch: Leitfaden "Canterbury")
Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1975
Besonderheiten/Stil: Canterbury
Label: Virgin
Durchschnittswertung: 11.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Phil Miller Guitar
Barbara Gaskin Vocals
Amanda Parsons Vocals
Pip Pyle Percussion, Drums
Ann Rosenthal Vocals
Richard Sinclair Bass, Guitar, Vocals
Dave Stewart Organ, Keyboards, Piano, Tone Generator

Gastmusiker

Lindsay Cooper Bassoon, Oboe
Mont Campbell Horn
Jimmy Hastings Flute, Sax
Tim Hodgkinson Clarinet

Tracklist

Disc 1
1. Share It 3:03
2. Lounging There Trying 3:15
3. (Big) John Wayne Sock's Psychology on the Jaw 0:43
4. Chaos At The Greasy Spoon 0:30
5. The Yes No Interlude 7:01
6. Fitter Stoke Has A Bath 7:33
7. Didn't Matter Anyway 3:33
8. Underdup 4:02
9. Mumps

1. Your Majesty is Like a Cream Donut (quiet)
2. Lumps
3. Prenut
4. Your Majesty is Like a Cream Donut (loud)

20:31
10. (Big) John Wayne Socks Psychology on the Jaw   (10 - 14 Bonustracks des CD-Reissues) 0:43
11. Chaos at the Greasy Spoon (edited) 0:20
12. Halfway Between Heaven and Earth (live at Rainbow Theatre 1975) 6:07
13. Oh, Len's Nature! (live in Lyon and Toulouse 1975) 1:59
14. Lything and Gracing (live in Lille 1974) 3:58
Gesamtlaufzeit63:18


Rezensionen


Von: Udo Gerhards (Rezension 1 von 2)


"Hatfield And The North" gehören zu den quintessentiellen Canterbury-Bands; alleine ein kurzer Blick auf die Biographien der Bandmitglieder reicht schon fast aus, um dies klarzumachen: Dave Stewart, Keyboards, Mitglied bei "Egg", "National Health", "Bruford", Pip Pyle, Drums, Mitglied bei "National Health", "Soft Heap", Phil Miller, Gitarre, Mitglied bei "Matching Mole", "National Health" und natürlich Richard Sinclair, Bass, Gesang, Mitglied bei "Camel" und "Caravan". Dazu Unterstützung von Leuten wie Jimmy Hastings, Mont Campell, Lindsay Cooper, Tim Hodgkinson. Eine Art All-Star-Lineup, könnte man sagen.

Aber auch die Musik der Hatfields rechtfertigt den Klassiker-Status und ergibt sich aus der Herkunft der Musiker: im typischen Canterbury-Stil wird eine hauptsächlich instrumentale, leichtherzig fliessende, jazzig-treibende Musik geboten mit viel perlendem E-Piano, reichlich Platz für Soli, bewegten, aber nicht besonders rockigen Rhythmen und ein bisschen Gesang in Richard Sinclairs unspektakulärer, aber durchaus angenehmer Stimme. Gleich der Opener "Share It" erinnert mit seinen verspielten Melodielinien und leicht augenzwinkernder Darbietung stark an Soft Machine a la "Vol 1/2". Lediglich das kurze "(Big) John Wayne Sock's Psychology on the Jaw" aus Stewarts Feder illustriert in der ersten Hälfte der Platte dessen Vorliebe für stärker orchestrierte und etwas symphonischer angehauchte Songs, wie sie im abschliessenden ausgedehnten und vertrackt-vielteiligen "Mumps" mit Hilfe der Sangeskünste der wundervollen "Northettes" (Barbara Gaskin, Amanda Parsons - später auch bei "National Health - und Ann Rosenthal) weiter durchgeführt wird. Aber auch hier kommen natürlich die jazzigen Zwischenspiele nicht zu kurz.

"The Rotter's Club" bietet guten, typischen Canterbury-Prog: vielleicht ein schöner Einstieg für jeden, der Mal in diese Stilrichtung hinschnuppern möchte, auch wenn ich persönlich die beiden "National Health"-Alben - insbesondere das zweite - für etwas griffiger halte.

Anspieltipp(s): Mumps
Vergleichbar mit: National Health, Caravan, Soft Machine
Veröffentlicht am: 8.5.2002
Letzte Änderung: 8.5.2002
Wertung: 12/15

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Von: Thorsten Gürntke @ (Rezension 2 von 2)


Die ersten Durchläufe von Hatfield and The North entpuppten sich als etwas enttäuschend. Zu tief saß mir der Eindruck von National Health' zweitem Album "Of Queues And Cures" noch im Gehörgang. Jenes ist wesentlich powervoller, weniger getragen und bietet für meine Begriffe erheblich mehr Anknüpfungspunkte, wenn man von der rockigen Seite auf eine angejazzte Ecke guckt.

Nun gut. Der Kopf ist wieder frei und plötzlich entpuppt sich dieses hier besprochene Album auch zum hübschen Falter. Vielleicht ist es nicht dieser mit großer Begeisterung immer wieder zitierte "Alte(r) Falter", dennoch, wer fragilen Jazzrock im Canterbury-Stil sucht, der kommt sicher um dieses Album nicht herum. Dabei beginnt die Platte sehr unspektakulär und mit einem Gesangspart über der Musik, der sicher nicht so ganz jedermanns Geschmack treffen dürfte. Nun gut, die Nummer ist flott, angejazzt und lädt zumindest zum weiterhören ein. Wie mein Vorredener schon andeutet, fängt die Platte mit dem orchestrierten "(Big) John Wayne Socks Psychology on the Jaw" erst so richtig an - für meine Begriffe auch der ultimative Opener in dieses Album und eine Einleitung für eine Art "Suite" aus mehreren Stücken, die bis zum wieder mit Gesang vorgetragenen "Fitter Stoke Has A Bath" richtig schön rumjazzt. Das Highlight des Albums folgt dann mit "Mumps", welches hinreißend (nicht nur, weil es mit über 20 Minuten Spielzeit daherkommt) Stimmungen und Gänsehaut fabriziert. Hier musss man hinhören.

Meine CD Variante beinhaltet noch 5 Stücke von der CD "Afters". Davon sind einige Stücke bereits auf den vorhergehenden Minuten dabei gewesen (wenn auch in leicht veränderten Versionen). Erwähnenswert ist das Live Stück, welches die Scheibe beendet: "Lying And Gracing" ist kraftvoller Jazzrock und zeigt, dass die Band offenbar ihren Live Sound nicht zu hundert Prozent auf die Studio CD übertragen konnte. Nichts desto trotz ein erwähnenswertes Album, mit ein paar klitzekleinen Durchhängern.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 12.3.2008
Letzte Änderung: 12.3.2008
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Hatfield and the North

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1973 Hatfield And The North 13.00 1
1980 Afters - 1
1993 Live 1990 8.00 1
2005 Hatwise Choice 12.00 1
2006 Hattitude 12.00 1

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