SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
18.9.2018
Mark Wingfield - Tales from the Dreaming City
Blackfield - Open Mind - The Best of Blackfield
17.9.2018
Giant Hedgehog - Die Irrealität der Zeit
16.9.2018
Ángel Ontalva & Vespero - Sea Orm Liventure
Finally George - Life is a Killer
15.9.2018
Dai Kaht - Dai Kaht
OAK (Oscillazioni Alchemico Kreative) - Giordano Bruno
14.9.2018
Antony Kalugin Project (Sunchild) - Messages from afar: The Division and Illusion of Time
London Underground - Four
13.9.2018
Starfish64 - The Future in Reverse
The Aaron Clift Experiment - If All Goes Wrong
12.9.2018
Le Mur - exorta
10.9.2018
Anderes Holz - Fermate
9.9.2018
stringmodulator - Manifesto: Noises made by Guitar and Bass
8.9.2018
Monophonist - Über die Freiheit der praktischen Unvernunft
Colonel Petrov's Good Judgement - Among Servants
7.9.2018
The Flaming Lips - Onboard the International Space Station Concert for Peace
Yes Featuring Jon Anderson, Trevor Rabin, Rick Wakeman - Live At The Apollo (Blu-Ray)
ARCHIV
STATISTIK
24893 Rezensionen zu 17064 Alben von 6650 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Manning

Songs from the Bilston House

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2007
Besonderheiten/Stil: Konzeptalbum; Canterbury; Folk; Psychedelic; RetroProg
Label: Festival Music
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Guy Manning acoustic, 12-string and electric guitars, bouzouki, mandolin, keyboards, bass, percussion, vocals
Laura Fowles saxes, vocals
David Million electric guitars
Ian Walter Fairbairn fiddles
Julie King vocals

Gastmusiker

Steve Dundon flutes
Andy Tillison keyboards, drums, vocals

Tracklist

Disc 1
1. Songs from the Bilston House 6:03
2. The Calm Absurd 7:24
3. Lost in Play 7:05
4. Understudy 8:13
5. Skimming Stones 7:18
6. Antares 7:10
7. Icarus & me 5:53
8. Pillars of Salt 10:35
9. Inner Moment 7:33
Gesamtlaufzeit67:14


Rezensionen


Von: Christian Rode @


Do not enter here! The last Person died! Diese dramatischen Worte sollen auf einem Schild vor dem Bilston House gestanden haben, das Guy Manning zu diesem Album inspirierte. Der Konzeptcharakter ergibt sich dabei daraus, dass Manning sich vorstellt, welche Geschichten sich in diesem seltsamen Haus zugetragen haben könnten. Dabei fließen in seine Texte nach eigenem Bekunden aber auch autobiographische Elemente ein.

Musikalisch wird auf den Songs from the Bilston House ziemlich deutlich, dass Mannings Stammband The Tangent heißt. Immerhin steuert auch The Tangent-Mastermind Andy Tillison die Drums sowie einige Keyboard- und Gitarrensounds bei. Die Songs sind tief von retroproggigen bis leicht canterburigen Einflüssen durchtränkt. Hinzu kommt die für Manning typische Vorliebe für den Folkrock und ein guter Schuss Psychedelic. Insgesamt wirkt diese Mischung sehr stimmig. Der locker-jazzige Einschlag, der auch an Steely Dan erinnert, kommt besonders trefflich bei The Calm absurd rüber. Ein verspielter Retroprog mit kammermusikalischem Flair im Instrumentalteil kommt hingegen bei Lost in Play zum Tragen. Aber der Retroprog kann auch ganz plötzlich über ein Stück hereinbrechen, wie in der sonst melancholisch-folkigen Ballade Antares. Der Folk kommt bei den Songs nicht zu kurz, besonders schön ist das Zusammenspiel von Fiedel, Flöte und Orgel bei Skimming Stones. Und immer wieder wird es auch symphonisch.

Aber mit Understudy ist auch ein am Sound der 80-ies orientiertes Artpop-Stück dabei, das mich an ich-weiß-nicht-was erinnert. So geht es mir bei dieser Scheibe öfters. Bei Pillars of Salt ist der Einfluss hingegen leicht auszumachen, weil offensichtlich und auch in Text gefasst: "Sitting in the Parlour with the Beatles on the Radio (oh Boy)"... Und entsprechend psychedelisch ist das Stück auch, mehr noch als der psychedelisch-hüpfende Opener des Albums. Pillars of Salt stellt für mich den Höhepunkt dieses harmonischen kleinen Retroschatzes dar.

Songs from the Bilston House ist eine Freude für jeden Retro-Proggie, der seinen Retro mit Einflüssen aus Folk, Psychedelic und leichtfüßigem Jazz gewürzt mag. Dabei ist das Album keinesfalls so melancholisch geraten wie es das Cover nahe zu legen scheint, sondern eher so bunt und zugleich geheimnisvoll wie das Leben in diesem seltsamen Haus es vielleicht einmal gewesen sein mag. Zumindest in der Vorstellung Mannings.

Anspieltipp(s): Pillars of Salt, Antares
Vergleichbar mit: Tangent, Steely Dan
Veröffentlicht am: 5.2.2008
Letzte Änderung: 5.3.2014
Wertung: 10/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Manning

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2002 The ragged curtain 11.00 1
2003 The View From My Window 13.00 2
2004 A Matter Of Life & Death (The Journal Of Abel Mann) 7.25 4
2005 One Small Step... 8.80 5
2006 Anser´s Tree 10.67 3
2009 Number Ten 9.00 2
2010 Charlestown 6.50 2
2013 The Root, The Leaf & The Bone 10.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2018; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Datenschutzerklärung - Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum