Doktor Fleisch
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Eigenverlag |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Wieland Braunschweiger |
drums |
| Thomas Denzel |
bass, chapman stick |
| Frank Messmer |
synthesizer |
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| Oliver Wendt |
saxophone |
| Hank Willers |
guitar |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
bomster
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7:22
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| 2. |
doktor fleisch
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4:00
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| 3. |
bier bop #2
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4:19
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| 4. |
Phock
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5:13
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| 5. |
thxfz
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5:50
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| 6. |
29 skaters
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4:23
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| 7. |
Party Alarm
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8:32
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| 8. |
wot em nuk
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4:55
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| 9. |
nothing
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7:11
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| 10. |
barbie girl
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5:58
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| Gesamtlaufzeit | 57:43 |
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Rezensionen

Unglaubliche 10 Jahre gingen ins Land, bevor sich Octafish mal wieder mit einem Album zu Wort melden. Nun, die Wartezeit (wenn denn jemand gewartet hat) ist nun zu Ende, Mitte Mai 2009 wird das neue Werk „Doktor Fleisch“ erhältlich sein. Ich habe durchaus gewartet. Die beiden Vorgängeralben zählen zu den geschätzten Werken in meiner Sammlung und so war ich durchaus erfreut, dass die Band anlässlich der Freakshow 2006 ein neues Album für Anfang 2007 angekündigt hat. Das es nun gut zwei Jahre länger gedauert hat, sei's drum.
Das Warten auf „Doktor Fleisch“ hat sich durchaus gelohnt, wenn man vielleicht mal von dem – mich nicht besonders inspirierenden – Albumtitel absieht. Die Stammbesetzung von Octafish ist auch nach so langer Zeit zusammengeblieben, es gibt aber – sozusagen auch wie immer – einen neuen Mann am Sax. Eine Weiterentwicklung kann man der Band auch nicht unbedingt bescheinigen, eher schon eine Art Konsolidierung auf hohem Niveau, auch wenn das schrecklich staubig klingt. Die Musik von Octafish ist aber überhaupt nicht staubig, sondern locker-flott, luftig und irgendwie sonnig, im Sinne von Gute-Laune-Musik. Die Zusammenspielt der Band ist vielleicht noch dichter geworden, vielleicht auch kein Wunder, wenn sich Musiker über so einen langen Zeitraum kennen und die Kompositionen auch ordentlich Zeit zum Reifen hatten.
Dynamisch groovenden Jazz-Rock mit einer kraftvoll-verspielten Rhythmusfraktion hauen uns die Jungs hier um die Ohren. Die Gitarre scheint mir zuweilen etwas rockiger und härter als früher zu agieren, wie überhaupt die Rockkomponente im Sound von Octafish dominanter geworden zu sein scheint. Das tut der Musik, die modern und knackig klingt und in Songs wie „29 skaters“ oder „Party Alarm“ gar die Grenzen zum noch nicht vollständig erkundeten „Nu-Prog“ streift, durchaus gut. Der Titeltrack hingegen bietet 'klassischen' Octafish-Stoff mit treibendem Drumming und virtuosen Soloparts. Immer wieder mischen Octafish auch mal orientalisch anmutende Melodiefolgen unter ihre Musik.
Keyboarder Messmer sorgt dafür das elektronische Gimmicks nicht zu kurz kommen. Sehr mutig wird gleich im Opener mit allerlei Samples und Vocoder-Stimmen gearbeitet und das Ganze mit einem maschinell-stampfigen Rhythmus begleitet. Die Inspiration Frank Zappa wird vor allem im gitarrendominierten „thxfz“ deutlich, bei dem ich sofort an Sachen wie „RDNZL“ denken musste, bevor mir die Bedeutung der Buchstabenkombination aufging. „Nothing“ kommt geradezu hardrockig daher, bevor das abschließende „Barbie Girl“ - sozusagen schon ein Live-Klassiker - das Album augenzwinkernd (und mit einem grandiosen Gitarrensolo) beschließt.
Mit „Doktor Fleisch“ legen Octafish wieder ein farbiges, unterhaltsames und rund um gelungenes Album vor, welches vor allem Fans intelligenter Instrumentalmusik ansprechen sollte.
| Anspieltipp(s): |
doktor fleisch, thxfz, 29 skaters |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
10.5.2009 |
| Letzte Änderung: |
15.5.2009 |
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