America Mystica
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Very Friendly |
| Durchschnittswertung: |
9/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Tom Greenwood |
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| Theo Angell |
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| Jessie Carrot |
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| Brooke Crouser |
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| Samara Lubelski |
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| Josh Stevenson |
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| Andy Cvar |
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| Jeff Mooridan |
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| Fluffy Erskine |
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| Genevieve Dellinger |
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| David Bryant |
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| Honey Owens |
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| Adam Forkner |
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| Alexander Tucker |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Hudson Dragonfly
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26:25
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| 2. |
Ah Sunflower
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20:33
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| Gesamtlaufzeit | 46:58 |
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| Disc 2 |
| 1. |
Kansas City Blues
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26:20
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| 2. |
Celtic Sea Captain
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19:43
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| Gesamtlaufzeit | 46:03 |
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Rezensionen

America Mystica enthält vier lange Stücke, die zwischen 2003 und 2005 in diversen Lokationen live (teils wohl live im Studio) aufgenommen wurden. Die Besetzung variiert,wobei jeweils sechs oder sieben Musiker am Werk sind. Angaben zu den Instrumenten fehlen im Beiheft.
Was Jackie-O Motherfucker hier dem Hörer servieren, ist schon relativ krass. Nicht in dem Sinne, dass die Musik besonders schräg oder laut wäre, sie ist weder das eine noch das andere. Nun ja, Melodic-Freaks würden das wahrscheinlich schon als "schräg" empfinden, und seltsam ist diese Musik zweifellos. Die Stücke entwickeln sich als Melange verschiedenartigster E-Gitarrenklänge. Diese etwas umständliche Formulierung verwende ich bewusst, denn es werden keine wilden Soli oder harten Riffs produziert; stattdessen scheint der eine ein bisschen zu zwirbeln, der andere schlägt ein paar Akkorde an, der nächste macht auch irgendwas auf seiner Klampfe. Garniert wird das Ganze mit gelegentlichen, meist wohl textlosen Stimmeinwürfen, die auch mal in Form von Urschreien kommen, sowie einigen Geräuscheinspielungen. Neben Bass und Schlagzeug scheinen gelegentlich auch Streichinstrumente eingesetzt zu werden.
Das klingt jetzt strukturloser als es letzten Endes ist. Zwar gibt es durchaus längere Passagen, die in ihrer Strukturlosigkeit an krautige Klangexperimente wie Tangerine Dreams Zeit erinnern, meist aber wird die Musik von einem rhythmischen Element (in zeitlupenhaftem bis allenfalls mal schleppendem Tempo) zusammengehalten, und über die lange Laufzeit der Stücke bemerkt man auch eine allmähliche Entwicklung. Dann kann die Musik, ganz Postrock-typisch, zu einem mächtigen Klanggebirge anschwellen, was insbesondere bei Kansas City Blues und Celtic Sea Captain recht ausgeprägt ist.
Diese krautig-postrockige Mischung klingt durchaus faszinierend, aber das Auswalzen der Stücke auf 20 bis 26 Minuten verlangt dem Hörer doch ein gehöriges Maß an Geduld ab, und bisweilen wird selbige etwas arg strapaziert. Ein freakiges Hörerlebnis ist America Mystica jedenfalls, wer weiß, was da bei den Aufnahmen wieder mal konsumiert wurde!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
Tangerine Dreams "Zeit", aber postrockiger und weniger statisch |
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| Veröffentlicht am: |
4.9.2009 |
| Letzte Änderung: |
4.9.2009 |
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