This Bread Is Mine
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Karol Wroblewski |
vocals, flute, keyboards |
| Satomi |
violin |
| Mirek Gil |
guitar |
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| Przemas Zawadzki |
bass |
| Vlodi Tafel |
drums, percussion |
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Gastmusiker
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| Bartek Zbroszczyk |
guitar (11) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
The Years
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2:14
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| 2. |
Tales From Under The Tree
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7:34
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| 3. |
Mother
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4:22
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| 4. |
And All The Roads
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8:15
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| 5. |
Darkness
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5:53
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| 6. |
Problems Rise
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6:04
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| 7. |
AA
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4:31
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| 8. |
This Bread Is Mine
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7:39
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| 9. |
This Is Life
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4:08
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| 10. |
Mine
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4:42
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| 11. |
Silence
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3:57
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| Gesamtlaufzeit | 59:19 |
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Rezensionen

Jedes Jahr ein Album? Na ja, fast, auf jeden Fall sind die Polen Believe ganz schön produktiv und legen ihr drittes Studioalbum (und eine DVD gibt es auch schon) vor. Geändert hat sich nicht viel bei den Jungs und dem Mädel rund um Bandleader Mirek Gil. Lediglich der bisherige Sänger und Teilzeit-Gitarrist Tomek Rozycki hat offensichtlich die Band verlassen. Für ihn ist der bisherige Gastmusiker Karol Wroblewski Vollmitglied geworden und hat den Gesang übernommen (daneben spielt er noch Flöte und Keyboards). Bandkumpel Robert Szieradzki hat wieder in bewährter Weise die Texte verfasst.
Und genauso wie das Line-Up stabil geblieben ist, so hat sich auch die Musik von Believe stabilisiert, vielleicht sogar ein bisschen rückentwickelt. Überraschungen gibt es hier keine. Believe schwelgen in melodiösem, verspieltem Rock, der mal eher breitwandig in Richtung Melodic Rock driftet, mal eher introvertiert ins neoproggige. Die sanft geschwungenen Melodien haben durchweg einiges Pop-Appeal, ohne aber ausgelutscht oder langweilig zu wirken. Insgesamt ist das aber schon eher solide und irgendwie unspektakulär, aber eben nett anzuhören.
So musizieren Believe unaufgeregt, eher im getragenen Mid-Tempo, sehr relaxt vor sich hin. Leider nimmt sich auch Violinistin Satomi, die dem letzten Album noch deutlich ihren Stempel aufgedrückt hat, ziemlich zurück und setzt nur einige sparsame Akzente. Auch der neue Sänger Wroblewski agiert mit seiner eher sanften, leicht höheren Stimmlage eher zurückhaltend und blass. Er geht eigentlich nur in ?Darkness? richtig aus sich heraus. Keyboards spielen auch auf diesem Album wieder eher eine Randrolle, da setzen die Polen dann doch eher auf Satomis Violine (wenn auch zuwenig, vergleiche meine Ausführungen vorher) und auf kleine Einlagen mit Flöte oder Cello.
Und ?Darkness? ist das Stichwort: Hier wäre mehr, viel mehr, drin gewesen. ?Darkness? (und mit Abstrichen der Titeltrack) hat plötzlich all das, was dem Album sonst ein bisschen fehlt. Eine packende, leicht düstere Stimmung, die den Hörer sofort gefangen nimmt, etwas aggressivere Gitarren, die richtig zupacken, scharfe Violinenläufe und plötzlich auch richtig engagierten Gesang. Ein toller Song, der hier, umgeben von eher Mittelmaß, umso heller strahlt.
Wer die bisherigen Alben von Believe mochte und Lust auf mehr davon verspürt, der macht mit ?This Bread Is Mine? nichts falsch und kann getrost zugreifen. Ich bin ein bisschen enttäuscht, denn Believe schienen mir beim letzten Album schon weiter zu sein, vor allem sorgten die leicht crimsonesken Momente für ein bisschen ?gegen den Strich? in all der Melodien-Wohligkeit. Trotzdem überzeugen die Polen durchaus wieder mit einem edlen, geschmackvollen ? wie gesagt sehr melodieenseligen - Sound. Wer sich also hier zu Hause fühlt, sollte ?This Bread Is Mine? ruhig mal antesten.
| Anspieltipp(s): |
Darkness, This Bread Is Mine |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
2.9.2009 |
| Letzte Änderung: |
2.9.2009 |
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Bei den dargestellten Inhalten der Rezension von Thomas stellt sich mir die Frage, ob ich überhaupt ein Statement zur dritten Believe CD abgeben sollte, da ich seine Einschätzung teile. Aber auch Übereinstimmungen sind ja nicht uninteressant.
Mir ist bei der doch sehr gleichförmig dargebotenen Kompositionsgüte des Teams um Mirek Gil oftmals die Assoziation ?Riverside light? durch den Kopf gegangen. Wobei mir die neue Stimme von Karol Wroblewski mit seinem gefühlvollen Timbre gut gefällt und mich auch schon mal an Mariusz Duda erinnert. Die Violinen- und manchmal auch Flöten- und Celloklänge bereichern den Klangkosmos von ?This Bread Is Mine?, die allerdings häufiger eine temperamentvolle Führungsrolle hätten übernehmen können.
Obwohl die 11 Tracks für sich betrachtet ansprechend atmosphärisch-melodische Sounds mit zuweilen melancholischer Stimmung und gekonnter Instrumentierung bieten, fehlt ihnen aber über 59 Minuten einfach die erfrischende Brise und besondere Würze.
Von daher empfinde ich ebenfalls eine gewisse Enttäuschung wie Thomas und wünsche mir für den nächsten Believe-Output mehr progressiv-musikalische Vielfältigkeit.
| Anspieltipp(s): |
And All The Roads, This Bread Is Mine |
| Vergleichbar mit: |
Riverside light |
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| Veröffentlicht am: |
14.9.2009 |
| Letzte Änderung: |
14.9.2009 |
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Trotz nicht unbedeutendem Personalwechsel - immerhin der Sänger! - setzen Believe mit This Bread is mine nahtlos dort fort, wo sie mit Yesterday is a Friend aufhörten. Karol Wroblewski singt weicher und wärmer als sein Vorgänger, was vorzüglich zum moderat rockenden Klangbild der Polen passt. Einen Gast-Flötisten können sich Believe damit auch sparen, da Wroblewski vom Gast nun zum festen Bandmitglied aufgerückt ist. Mich überzeugt dieser Personalwechsel!
Die Flöten- und Violineinlagen sind wieder an den richtigen Stellen gesetzt und bereichern das sonst eher akustisch wie elektrisch gitarrendominierte Bild ungemein. Meinem Gefühl nach - ich habe es nicht ausgezählt - gebe ich aber den Kollegen recht, wenn sie meinen, dass mehr als zuvor eine gewisse Gleichförmigkeit - v.a. in der zweiten Hälfte - regiert. Wobei eine melancholisch-düstere Grundstimmung seit jeher Kennzeichen des Believe-Sounds gewesen ist. Und vielleicht muss man nur etwas genauer hinhören, um die magischen Feinheiten in Songs wie Tales from under the Tree oder And all the Roads zu hören, die bei Darkness oder This Bread is mine offener zu Tage zu liegen scheinen.
Die crimson-mäßigen Einflüsse sind auch etwas zurückgenommen worden, was aber auch als ein mehr an Eigenständigkeit interpretiert werden kann, da Flöte und Violine trotzdem weiterhin in angemessener Weise vertreten sind. Die Violine hat dabei wieder ein wenig an Dominanz verloren, wurde wieder stärker ins Gesamtbild eingegliedert. Hier und da wird auch noch etwas Cello gekonnt platziert.
Insgesamt scheinen Believe im Augenblick des Besetzungswechsel eher auf Stabilität als auf Innovation zu setzen. Wobei eine moderate Entwicklung auch deutlich besser zur Musik der Band passt als heftiges Experimentieren. So ist der Besetzungswechsel unfallfrei vonstatten gegangen. Believe bleiben damit für mich mit ihrem kammermusikalisch-melancholischen Sound weiterhin eine der angenehmsten Bands im Prog dieser Jahre.
| Anspieltipp(s): |
And all the Roads, Darkness |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
29.12.2011 |
| Letzte Änderung: |
28.2.2012 |
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