Rhizome
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Bluenoise |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Christian Koller |
Vocals, E-Gitarre, Casiotone |
| Jan Wendeler |
E-Bass, Moog, Prodigy |
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| Nick Mavridis |
Drums, Nord Lead, Rhodes, Backing Vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Cascade Inc.
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2:09
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| 2. |
Requiem
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3:17
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| 3. |
Sameagain
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3:27
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| 4. |
Hiding / Rhizome
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3:57
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| 5. |
Mutecontrol
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4:21
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| 6. |
Interlude (Echolot)
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2:53
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| 7. |
The Balance
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5:14
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| 8. |
Uniformed
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4:25
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| 9. |
Medusa
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4:00
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| 10. |
Peng*
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4:07
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| 11. |
The Quest Of M. / Gates
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4:53
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| 12. |
Defectedwhite
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1:44
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| Gesamtlaufzeit | 44:27 |
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Rezensionen

Zu den interessantesten Scheiben, die mir in den letzten Monaten aus deutschen Landen auf den Tisch (bzw. in den Player) gekommen sind, gehört das Debütalbum "Rhizome" des Kölner Trios Mouth, auf dem eine sehr catchy Art des verschärften und gestrafften Progressive Rock mit Hardrock-Geschepper und Glamrock-Attitüde (und hie und da anderer 1970er-Einflüssen) zelebriert wird. Hui, so spaßig und dabei so kantig, so rockig, ein wenig rotzig und dann auch noch aus meiner Heimatstadt: Wer hätte gedacht, dass ich so etwas noch mal in dieser Güte zu hören kriege?!
Die zwischenzeitlich nach den Albumaufnahmen zum Duo geschrumpfte Combo beruft sich auf dem Bands wie Gentle Giant, Genesis, Yes, Soft Machine und Hatfield and the North, aber man muss schon genau hinhören, um diese Querverbindungen zu hören: Freilich, wenn man die etwas ungeschliffen-rotzigen Frühalben der genannten Bands aus den späten 1960er, frühen 1970er zum Maßstab nimmt, dann passt es schon eher (man beachte auch das Mouth-Logo, das dem ersten Yes-Logo in der Sprechblase recht ähnlich sieht). Wenn man dann noch in nicht unerheblichen Maße Led Zeppelin, The Who, David Bowie, T.Rex und Fish (Um Progrocks Willen nicht in der Musik, wohl aber in manchen Stimm-Registern und in einem gewissen Hang zur Theatralik!) als Paten hinzufügt, dann kriegt man einen ungefähren Eindruck vom altmodischen Klangbrei (exzellent produziert von Guido Lucas), der hier lecker serviert wird. Das hier ist kein reinrassiger Progrock, aber es hat was von jenem Prog-Touch, der seinerzeit in vielen Rockalben zu finden war, auch bei Genre-fremden Bands.
Die kratzig-kantige Gitarre mit einer ganzen Batterie von Fuzz-, Flanger-, Delay- Wha-Wha- und Was-weiß-ich-für-Effekten, die drolligen Retro-Keyboard-Sounds, das Fender Rhodes Piano und die gewagten Vocals (bisweilen im Falsetto - Ich mag ja sowas, das ist zumindest prägnant!) sorgen für erstaunlich gut und frisch reproduzierten Mitt-Siebziger-Genuss. Wenn man sich jetzt noch traut, die Songs breiter anzulegen und den Zuhörer mal durchatmen zu lassen, dann bin ich spätestens beim nächsten Album vorbehaltlos glücklich. Aber auch so ist "Rhizome" eine sehr gelungenes Album, das Spaß macht und wo der geneigte Progger gerne auch mal sein Haar schütteln darf. Oder gar mit dem Hintern wackeln.
| Anspieltipp(s): |
Mutecontrol, The Balance, Uniformed, The Quest Of M. |
| Vergleichbar mit: |
Hardrock meets Glam-Rock meets Progressive Rock der 1970er |
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| Veröffentlicht am: |
6.10.2009 |
| Letzte Änderung: |
6.10.2009 |
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