Once Upon Time
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Steve Matusik |
Lead and rhythm guitars |
| Douglas Peck |
Lead and harmony vocals, bass guitar, keyboards (tracks 2, 5, 11) |
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| Steven J. Starvaggi |
Drums, harmony vocals |
| Chris Rodler |
Keyboards, guitar synth, bass guitar |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Deja Vu
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4:49
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| 2. |
Spotlight
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6:32
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| 3. |
Heaven's Gate
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6:15
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| 4. |
One More Day
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5:56
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| 5. |
Jigsaw
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6:14
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| 6. |
Crimson Tears
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5:01
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| 7. |
Face Paint
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7:36
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| 8. |
The Long Walk
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4:34
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| 9. |
Anybody's Guess
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5:22
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| 10. |
False Profit
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3:57
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| 11. |
House of Rags
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8:55
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| 12. |
Migraine
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6:32
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| Gesamtlaufzeit | 71:43 |
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Rezensionen

Der Gitarrist Steve Matusik ist auf diesen Seiten kein gänzlich Unbekannter, sind doch seine Bands Mythologic und Damien Steele bereits auf diesen Seiten verewigt. Damien Steele sind dann auch ein guter Stichpunkt, wenn es um Andeavor geht, deren 1999 erschienenes Debüt "Once Upon Time" zum zehnjährigen Jubiläum (und vielleicht auch zwecks Synergieeffekten mit dem neuen Album "The Darkest Tear") von kleinen, aber feinen PMM-Label aus Erie remixed und remastered neu aufgelegt wurde. Schließlich ist von der Quasi-Vorgängerband neben Steve Matusik auch noch Sänger, Bassist und Teilzeit-Keyboarder Doug Peck, der allerdings an der einzigen Veröffentlichung Damien Steeles nicht beteiligt war, am Start. Ergänzt wird das Lineup durch Drummer Steven J. Starvaggi und Chris Rodler, der durch Leger De Main, seine Gothic-Prog-Kollaboration Mythologic mit Matusik, Gratto, Razor Wire Shrine, RH Factor und als Chef des PMM-Labels zumindest in Progmetal-Insiderkreisen durchaus eine gewisse Bekanntheit aufzuweisen hat. Trotz dessen bekannter Umtriebigkeit sind die Mannen aus Pennsylvania keineswegs ein weiterer Projekt von Rodler, der der Band nur beitrat, weil er beobachtet hatte, dass Peck mit zwei Instrumenten und Gesang bei Liveauftritten doch dezent überfordert war.
Wie bei diesem Namedropping bereits zu erwarten, gehören auch Andeavor am ehesten zur Sparte Progressive Metal. Wer Damien Steele kennt, wird aber ahnen, dass es hier nicht so richtig typisch zur Sache geht. Trotz weitgehend klassischer Ausrichtung halten sich die fast genreobligatorischen Dream-Theater-Anleihen in äußerst engen Grenzen und sind allenfalls im mikroskopischen Bereich nachweisbar. Stattdessen sind, wenn man Vergleiche nennen will, an erster Stelle Rush, aber auch Queensrÿche oder Fates Warning die Namen der Wahl. Betrachtet man, wie lange Matusik bereits im Geschäft ist, wundert diese Orientierung auf die frühesten Ursprünge des Progmetals allerdings kaum.
Ich schreibe jetzt die ganze Zeit immer wieder von Progmetal und wie bereits erwähnt passt das auch am ehesten, wenn man die traditionellen Schubladen verwenden will, aber: An sich wäre Progressive Hardrock der bessere Begriff. Metaltypische Merkmale wie wummernde Doublebass-Passagen gehen Andeavor nämlich völlig ab, gerade die Rhythmusarbeit als gesamtes liegt eher in Hardrock-Gefilden, während Sänger Doug Peck mit seinem Wechsel zwischen (teils recht hohem und nicht immer hundertprozentig tonsicherem) Gesang und Shouting zwischen beiden Bereichen pendelt, ebenso Matusiks Gitarrenspiel, das zwischen aggressivem Heavy-Riffing, relaxteren Passagen und melodischen Soli so ziemlich alles gekonnt abdeckt.
Neben diesem durchaus eigenständigen Ansatz gehen auch die Kompositionen an sich durchaus klar. Die meisten Stücke weisen genug Ecken und Kanten auf, um auch langfristig spannend zu werden, ohne dabei vor lauter Gefrickele den Song an sich zu vergessen. Als exemplarisch kann hier das eröffnende Doppelpack "Deja Vu" und "Spotlight" dienen, das mit Spielfreude, abwechslungsreichem Aufbau und ordentlich Schmackes deutlich aufzeigt, dass Andeavor schon einiges können. Leider haben sich über Albumdistanz allerdings auch einige schwächere Lieder eingeschlichen, das balladeske "House of Rags" beispielsweise ist zwar nicht wirklich schlecht, kommt aber über die kompletten (viel zu langen) neun Minuten nicht aus dem Quark und ist als längster Song zudem auch noch der mit dem am wenigsten abwechslungsreichen Aufbau.
Trotzdem geht insgesamt für Anhänger von wirklich klassischem Progmetal, der so klassisch ist, dass er eigentlich fast noch kein Metal ist, durchaus der Daumen nach oben. "Once Upon Time" ist ein unterhaltsames, beileibe nicht eintöniges und die für das Genre obligatorische Komplexität aufweisendes Album, das erfreulich eigen daherkommt und zudem für eine Veröffentlichung eines solch kleinen Labels amtlich produziert ist (inwiefern hier die Neuveröffentlichung einen Vorsprung gegenüber dem Original hat, kann ich mangels Kenntnis der alten Version nicht beurteilen). An diesem positiven Gesamteindruck können auch einige Spannungsabfälle im Laufe des Albums und der manchmal etwas aus der Spur geratene Gesang von Doug Peck nichts ändern.
| Anspieltipp(s): |
Deja Vu, Jigsaw |
| Vergleichbar mit: |
Damien Steele, Rush, Queensrÿche, Fates Warning |
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| Veröffentlicht am: |
22.11.2009 |
| Letzte Änderung: |
22.11.2009 |
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