Live
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Eigenverlag |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Antoine Cola |
keyboards, rhodes |
| Devy Diadema |
guitar, vocals |
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| Jeremy Joubert |
bass |
| Claude Montagnier |
drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Le siege de verre
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4:20
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| 2. |
Nouveau jour
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4:32
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| 3. |
L'armee de la paresse
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8:02
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| 4. |
Le singe main
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7:08
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| 5. |
L'Homme sans fin
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6:49
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| Gesamtlaufzeit | 30:51 |
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Rezensionen

Zwei Jahre nach ihrem Debüt ließen die Franzosen Opram ein Livealbum folgen. Mit seiner kurzen Laufzeit etwas über 30 Minuten muss man in der heutigen Zeit fast von einer EP sprechen (Ja, ich weiß, im LP-Zeitalter wäre das natürlich ein vollständiges Album gewesen). Allerdings enthält das Album komplett neues Material, vom Debüt ?Mon Temps Mon Espace? wurde nichts auf diesem Album verewigt (zumindest nicht im Musikteil, dazu unten mehr).
Opram haben einen neuen Basser, aber der alleine dürfte nicht der Verantwortliche für die spürbare stilistische Wandlung der Band gewesen sein. Ähnlich wie die Vergleichsband Nemo entfernen sich Opram von ihren neoproggigen Wurzeln und spielen nun eher eine Art verspielten, atmosphärischen, sinfonischen, modernen Rock mit allerlei Ingredenzien aus Prog und Hard Rock. Sehr viel ?französischer? klingen Opram nun, was sagen will, die Songs haben mehr Atmosphäre, mehr Seele, mehr Ausdruckskraft und berühren mehr. Dabei darf die Gitarre trotzdem immer mal wieder noch ordentlich krachen, Opram sind also keine Weichspüler geworden. Aber ?metal? würde hier sicherlich niemand mehr assoziieren. Die Keyboards haben auch jegliche Quietsch-Attitüde abgelegt und Cola liefert immer mal wieder spacige oder jazzige Zwischenspiele ab. Der neue Bassist macht ordentlich Druck und harmoniert sehr gut mit dem abwechslungsreichen Spiel von Schlagzeuger Montagnier.
Dieser Liveausschnitt mit neuen Songs gerät Opram sehr überzeugend. In ihrem musikalischen Genre können sich damit gut und gerne im Oberhaus platzieren. Auch an den Kern der guten französischen Progbands wie (neue) Ange, Lazuli, Thork, Nil oder eben Nemo nähern sie sich deutlich an. So kann das weitergehen.
Um zumindest den Datenraum der CD auszunutzen, gibt es noch zwei Bonus-Videos. Eines zeigt die Band bei dem Konzert auf dem dieses Album aufgenommen wurde, mit dem Titel ?L'armee de la paresse?. Das Zweite ist ein Mitschnitt von ?Mon temps et mon espace? (vom Debütalbum), welcher auf der ?Class'EuRock 2005?-DVD veröffentlicht wurde. Beide Aufnahmen glänzen mit gutem Bild und Ton und zeigen Opram als überzeugende Liveband. Optisch hat man sich in den zwei Jahren auch ganz schön verändert, gerade bei den Haarlängen.
?Live?, ein weiteres Lebenszeichen von Opram, einer hoffnungsvollen Nachwuchsband. Bin schon gespannt auf ein hoffentlich folgendes zweites Studioalbum.
| Anspieltipp(s): |
alles |
| Vergleichbar mit: |
siehe Rezi-Text... |
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| Veröffentlicht am: |
24.1.2010 |
| Letzte Änderung: |
24.1.2010 |
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