aNdeXelt.
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Metamorphos |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| t. elo |
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| j. laiho |
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| j. lehtisalo |
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Gastmusiker
| t. huunonen |
flute |
| t. leppänen |
percussion |
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| v. raitio |
percussion |
| t. korpipää |
oscillators |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
aNdeXelt
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6:31
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| 2. |
OdUltePt
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9:03
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| 3. |
20MIlate
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8:57
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| 4. |
lISääPUI
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5:21
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| 5. |
hUMUSaaR
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8:31
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| 6. |
PalJaSta
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5:50
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| 7. |
VeReftOI
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7:36
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| 8. |
KIdUlgOS
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6:22
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| 9. |
fRIItalaN NahKa
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17:53
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| Gesamtlaufzeit | 76:04 |
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Rezensionen

"aNdeXelt." (ich hoffe, die Schreibweise stimmt so) entstand im Sommer 1998 und ist somit das Nachfolgealbum von "Pori". Auch wenn sich die Besetzung kaum verändert hat, ist das Album doch deutlich schlichter ausgefallen als der Vorgänger. Gitarren bestimmen das Geschehen, begleite von der metronomhaft voranschreitenden Rhythmusabteilung. Gesang gibt es nicht. Tastenklänge, Piano und elektronische Sounds kommen zwar auch noch vor, doch stehen sie deutlich im Schatten der E-Gitarren, die bisweilen recht aggressiv riffen. Erfreulich ist allerdings die ab und zu erklingende Querflöte, die der Musik dann einen ganz eigenen Charakter verleiht.
Trotzdem hat sich am Stil der Musik der Finnen auf "aNdeXelt." nicht viel verändert. Die Musik ist nur nicht mehr ganz so abwechslungsreich als auf "Pori". Postrock und Neokrautrock vermengen Circle auch hier zu einem druckvollen und überzeugendem Ganzen, bisweilen ergänzt um leicht jazzige Einsprengsel.
Repetitiv, von monotonen Schlagzeugmustern voran getrieben, rockt diese Musik mal schneller, mal getragener aus den Boxen. Das dicht verzahnte Spiel von Gitarren und Bass erzeugt hypnotisch-komplexe Endlosmuster, die stundenlang aus den Boxen tackern könnten, ohne dass Langweile aufkommt ("man höre z.B. "20MIlate"). Eingewoben sind zudem die schon erwähnten Flötensoli und die wie schon gesagt eher dezenten, doch meist seltsam verspielten Tastenverzierungen und Elektronikeinlagen. Der Musik hängt meist eine gewisse nordische Melancholie oder Kälte an, doch gibt es auch recht beschwingte, fast fröhliche Momente (in "PalJaSta" und "KIdUlgOS" z.B.).
Der auf der vom US-Label tumult veröffentlichten Version des Albums wurde noch das lange "fRIItalaN NahKa" als Bonus beigefügt. Hierbei handelt es sich zuerst um recht freiformatige, aber immer noch repetitive Elektronik- und Klangexkurse, die gut 10 Minuten etwas uninspiriert dahinwabern und -dröhnen. Nach einer einminütigen Pause wird dann noch mal heftiger krautpostgerockt. Allzu viel Mehrwert bring dieses Stück allerdings nicht.
"aNdeXelt." ist ein weiteres interessantes Album von Circle, welches das für die Musik der Finnen aus den späten 90ern charakteristische Gemenge aus Retrokrautrock und Postrock in Reinform, geradezu destilliert bietet. Wer solcherart Musik schätzt, z.B. das, was die skandinavischen Kollegen von Salvatore nicht viel später im Angebot hatten (siehe "Clingfilm"), dem wird auch dieses Album recht wohl munden!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
8.2.2010 |
| Letzte Änderung: |
8.2.2010 |
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