Silent Music
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Sulatron |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Dark Wood
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10:02
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| 2. |
Sunrise
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6:24
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| 3. |
Endless Moment
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9:24
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| 4. |
Little Thought
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5:12
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| 5. |
Lost
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16:32
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| 6. |
Silent Music
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9:37
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| Gesamtlaufzeit | 57:11 |
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Rezensionen

Dave Schmidt ist gemeinhin eher für pulsierenden, psychedelischen Spacerock bekannt. Damit hat das, was auf Silent Music zu hören ist, wenig zu tun. Ähnliche Pfade soll Sula Bassana allerdings bereits 2007 auf dem mir leider noch unbekannten Album Endless Winter eingeschlagen haben.
Der Titel des rein instrumentalen, vorwiegend an Gitarren und ohne Rhythmusinstrumente solo eingespielten Albums ist Programm: Stille Musik. Daher sei der Fan der sonstigen Projekte und Kollaborationen Schmidts (Liquid Visions, Südstern 44, Zone Six, Weltraumstaunen, Nasoni Pop Art Experimental Band, Electric Orange...) gewarnt: hier rockt gar nichts, diese Musik hat "keine Eier" (um Himmels Willen!), sondern sie ist weich und fließend, manchmal auch stockend. Man denkt vielleicht - zumindest in der ersten Hälfte - an die elektronische, ambientorientierte Musik der 70er Jahre.
Dass keine Rhythmusinstrumente eingesetzt werden, bedeutet nicht, dass kein Rhythmus existieren würde. Durch gleichförmig pulsierende E-Gitarrenklänge etwa in Darkwood entsteht ein nahezu unmerklicher, aber fast schon rockiger Rhythmus. Im Laufe der Aufnahmen, die in den Jahren 1999-2009 entstanden, verliert sich aber das, was gerade bei Darkwood noch als nahezu treibend und laut erfahren werden kann, immer mehr in Stille und kommt akustisch zur Ruhe.
Bereits Sunrise, ein mit sachten psychedelischen Effekten untermalter Chill-out an der Gitarre, hat einen ruhigen, meditativen Charakter, der sich im folgenden, düstereren, wie in Watte getauchten Endless Moment noch verstärkt. Little Thought führt mit helltönender, glockiger akustischer Gitarre durch fast unmerkliche synthetische Klangwolken.
Das längste Stück des Albums Lost entstand im Jahr 2006 in einem Wohnzimmer in Trondheim/Norwegen und wird im Gegensatz zu allen anderen Stücken allein am Klavier vorgetragen. Die sehr ruhige, zur Abwechslung rein akustische Improvisation hat einen recht minimalistischen Charakter, der vielleicht an Pärt oder Satie denken lässt. Schmidt baut hier in sparsam eingesetzte Tonreihen immer wieder Momente der Stille ein.
Mit dem titelgebenden Stück Silent Music schließt das Album, indem eine zarte, akustische Gitarrenimprovisation sich in der Stille verläuft.
Dieses Album hat eindeutig Charakter und führt die einfache, aber bestechende Idee des "sich in der Stille verlaufen" bedächtig und bedachtvoll zugleich aus. Mit dieser Musik kann man als Hörer gut selbst zur Ruhe kommen.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
19.5.2010 |
| Letzte Änderung: |
8.3.2012 |
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