Tous dans l´meme bateau
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
A&M Records |
| Durchschnittswertung: |
9/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Marcel Aymar |
Voice, Acoustic Guitar, Turkish Cymbals |
| David C. Burt |
Electric Guitar, Harmonica |
| Michel Dasti |
Drums, Percussion |
| John Doerr |
Bass, Trombone, Synthesizer, E-Piano |
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| Michel Kendel |
Piano, E-Piano, Bass |
| Wasyl Kohut |
Violin, Mandolin, Seagulls |
| Rachel Paiement |
Voice, Acoustic Guitar, Percussion |
| Andre Paiement |
Voice, Acoustic Guitar, Recorder |
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Gastmusiker
| Merv Doerr |
Trombone (Track 8) |
| Nick Ayoub |
Clarinet (Track 6) |
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| Jimmy Tanaka |
Congas (Track 9) |
| Luc Cousineau |
Percussion |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Viens nous voir
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7:52
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| 2. |
Dimanche après-midi
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3:38
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| 3. |
Pluie estivale
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2:50
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| 4. |
Le vieux médéric
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2:56
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| 5. |
Les rues d´Ottawa
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3:45
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| 6. |
En plein hiver
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9:27
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| 7. |
Chanson pour Suzie
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1:03
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| 8. |
Baie Ste-Marie
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9:29
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| Gesamtlaufzeit | 41:00 |
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Rezensionen

CANO steht nicht etwa für das auf dem Cover zu sehende Wasserfahrzeug (was ja auch canoë geschrieben werden würde), sondern für Coopérative des Artistes du Nouvel Ontario. Diese Künstlervereinigung wurde 1971 in Sudbury, einer Stadt im nördlichen, zu großen Teilen französischsprachigen Ontario gegründet. Aus einer Art von Hippiekommune entstand so ein lockeres Gefüge aus Malern, Bildhauern, Dichtern, Schauspielern, Schriftstellen und Handwerkern, welches im Laufe des Jahrzehnts einige durchaus professionelle Projekte entwickelte, darunter auch eine Band. Die Musiker von CANO fanden Mitte des Jahrzehnts zusammen und traten im Dezember 1975 erstmals gemeinsam auf. 1976 legte die achtköpfige Formation, die bei Konzerten schon einmal auf 15 Personen anwachsen konnte, ihr Debütalbum vor.
Das von A&M Rercords veröffentlichte "Tous dans l'meme bateau" bietet einen typisch kanadischen Folkprog, wie ihn zur selben Zeit vor allem Bands aus der Nachbarprovinz Quebec im Angebot hatten. Am ehesten Vergleichbar ist die Musik von CANO daher mit der der Kollegen von Harmonium. Die kürzeren Stücke hier bieten eher harmlose Folkrocknummern, dominiert von akustischem Gitarrengeklampfe und dem angenehm-klangvollen Gesang Marcel Aymars und der Paiments. Proggig und jazzig wird es - wie zu erwarten - in den drei längeren Stücken. "Viens nous voir", "En plein Hiver" und "Baie Ste-Marie" bieten ausladenden Folkprog, leidlich komplexe, aber immer sehr melodische Klangbilder, bestimmt von Gitarren, Flöten, Violine und eher dezenten Tasteneinlagen. Eine eigene Note bekommt die Musik auch durch den wunderbaren Gesang, der für europäische, das klassische Hochfranzösisch gewohnte Ohren doch irgendwie seltsam klingt. Frankokanadier betonen doch deutlich anders.
Sehr elegant und rund ist diese Musik, hochmelodisch, ohne seicht zu werden, oder durch gefährliche Zuckrigkeit abzuschrecken. In den beiden Neunminütern schwingt die Musik bisweilen ins Jazzige um, sorgen munter dahinperlende E-Pianolinien und der leichtfüßig voranhüpfende Bass für leicht Canterbureske Atmosphäre, die zudem durch die eine oder andere aufjaulende Einlage von der E-Gitarre aufgelockert wird. Neben dem wunderschönen am Anfang des Albums stehenden "Viens nous voir" kann so vor allem das abschließende "Baie Ste-Marie" begeistern, welches sich zudem durch ausgiebigen Posauneneinsatz auszeichnet.
"Tous dans l'meme bateau" ist ein schönes Album aus Kanada, ausnahmsweise einmal nicht aus Quebec, welches zumindest in den längeren Stücken einen augesprochen qualitätvollen Folkprog mit leichtem Jazzeinschlag bietet. Auf ihrem nächsten Album sollten sich die Kanadier in progressiver Hinsicht allerdings noch deutlich steigern. Das Album wurde vor einiger Zeit in Kanada von A&M auf CD neu aufgelegt, ist aber offenbar im Moment vergriffen. Wer Harmonium, Malicorne und Vergleichbares schätzt, sollte sich aber trotzdem auf die Suche machen. Vielleicht wird man ja im Gebrauchthandel fündig.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
6.8.2010 |
| Letzte Änderung: |
6.8.2010 |
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