now you see it ...
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Compendium Records |
| Durchschnittswertung: |
9/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| George Khan |
Sax, Flute |
| Brian Godding |
Guitars |
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| Steve Cook |
Bass |
| Dave Sheen |
Drums |
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Gastmusiker
| Geoff Castle |
Keyboards (Tracks 7,8) |
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| John Mitchell |
Percussion (Tracks 7,8) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
King´s Heads
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5:17
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| 2. |
Always Leaving
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6:24
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| 3. |
Time Less Words
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7:23
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| 4. |
Elephant´s Tale2
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9:11
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| 5. |
Ballade
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6:15
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| 6. |
Underneath The Arches And Beyond
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6:08
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| 7. |
The King Of Dingswalls
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24:16
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| 8. |
Thwo Times Three
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10:16
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| Gesamtlaufzeit | 75:10 |
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Rezensionen

Mirage war im Grunde ein Seitenprojekt, welches sich um das Jahr 1973 herum aus Mike Westbrooks Band Solid Gold Cadillac entwickelte. Die Band um den Saxophonisten George Khan nannte sich zuerst Zangunga!, wechselte aber, nachdem sich der Gitarrist Brian Godding (ehemals bei den Blossom Toes) der Gruppe angeschlossen hatte, ihren Namen. Mitte des Jahrzehnts war Mirage meist das Quartett aus Khan, Godding, Steve Cook (vormals bei CMU, Gilgamesh und Seventh Wave) und David Sheen, das sich aber für Liveauftritte oft um weitere Mitspieler erweiterte. 1977 erschien das einzige Album der Band auf dem kleinen norwegischen Label Compendium Records. Erst 2007 wurde "now you see it ..." von Vocalion auch auf CD veröffentlicht.
Mirage bieten auf ihrem einzigen Album einen virtuosen Jazzrock, der von Kahns Sax und Goddings E-Gitarre bestimmt wird. Leicht funkig wird hier jazzig gerockt, druckvoll, abwechslungsreich, mal sehr schwungvoll und geschwind, mal eher dezent und getragen. Vor allem Goddings sehr farbiges Gitarrenspiel macht diese Aufnahmen hörenswert. Auf recht einzigartige Weise schafft er es sein erdig-rockiges, mitunter sehr ausschweifendes Solospiel mit den filigranen Mustern der Rhythmusabteilung zu verbinden, in der vor allem Cookes warm-tupfendes Bassspiel herausragt. Das Ergebnis ist eine sehr eleganter, zeitloser Jazzrock mit Canterburytendenz, der zwar nichts weltbewegend Neues bietet, aber sehr unseicht und bisweilen ziemlich packend aus den Boxen sprudelt.
Zwei umfangreiche irgendwann 1975-76 in London mitgeschnittene Livenummern wurden dem Vocalion-CD-Reissue als Bonus beigefügt. Hier sind neben dem Mirage-Stammquartett Geoff Castle (Tasten) und John Mitchell (Perkussion) als Gastmusiker zu hören. "The King of Dingswalls" und "Two Times Three" sind zwei ausladende Livejams von sehr guter Klangqualität, die eine unterhaltsame Aneinanderreihung von virtuosen Soli und dichtem Gruppenzusammenspiel bieten und durch die Erweiterung um E-Piano und Vibraphon Pluspunkte sammelt.
Wer somit Jazzrockiges aus dem erweiterten Canterburyumfeld schätzt (Brian Godding und Steve Cook haben ja einige Zeit bei Soft Machine gespielt, letzterer nach seinem Engagement mit Mirage - siehe "Alive & Well - Recorded in Paris"), eine lockere, aber sehr virtuose Mischung aus Jazz und Rock, der kann durchaus nach "now you see it ..." Ausschau halten. Wirklich etwas verpasst hat man natürlich auch nicht, wenn man das Album nicht kennt. Sehr nett ist das Gebotene aber immer!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
25.10.2010 |
| Letzte Änderung: |
2.12.2010 |
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