Approach
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Dynasty Recordings |
| Durchschnittswertung: |
12/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Kie von Hertzen |
Lead guitars, vocals, etc |
| Mikko von Hertzen |
Vocals, guitars, etc |
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| Jonne von Hertzen |
Bass, vocals, etc |
| Sami Kuoppamäki |
Drums and Percussion |
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Gastmusiker
| Juha Kuoppala |
Various keyboards on all tracks |
| Jukka Paurala |
Viola and Violin (3) |
| Antto Melasniemi |
Flute (5) |
| Juho Martikainen |
Double Bass (7) |
| Laura Narhi |
Vocals (7) |
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| Sonny Helnila |
Ney Flute (8) |
| Maikki Liuski |
Vocals (8,9) |
| Tuomas Murtomaa |
French Horn (9) |
| Tommi Lindell |
Analog Porina (9) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Disciple Of The Sun
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8:12
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| 2. |
Let Thy Will Be Done
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4:47
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| 3. |
River
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4:02
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| 4. |
Endlessly
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8:20
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| 5. |
In Your Arms
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5:37
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| 6. |
Open Water Stormy Weather
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4:47
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| 7. |
Ocean of Mercy
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7:42
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| 8. |
Kiss a Wish
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9:30
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| 9. |
After All
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5:03
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| Gesamtlaufzeit | 58:00 |
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Rezensionen

Das 2008er Album "Love Remains The Same" der Finnen "Von Hertzen Brothers" wurde ja schon sehr wohlwollend auf den Babyblauen Seiten besprochen. Im direkten Vergleich jedoch gefällt mir der Vorgänger "Approach" noch viel besser. Wer die Musik der Brüder kennen lernen möchte, dem empfehle ich die Anschaffung dieses Albums.
Hier wird noch viel direkter losgerockt und gefühlvoll geschmachtet, ein Ohrwurm jagt den anderen (besonders: In Your Arms, Kiss A Wish). Bewusst künstlerisch ambitionierte Stellen, die mich an "Love Remains The Same" ein wenig stören, finden sich hier noch nicht. Hier ist alles perfekt aufeinander abgestimmt und die instrumentalen Zwischenteile harmonieren bestens mit den restlichen eher konventionellen Songstrukturen. Obwohl die 70er-Einflüsse deutlich zu hören sind, wirken die Stücke in keinster Weise antiquiert und kommen frisch und ehrlich herüber.
Die Dynamik macht die Stücke so interessant, es gibt immer wieder ruhige und lyrische Momente, aber dann wird auch wieder richtig losgelegt. Die Percussion ist manchmal treibend, manchmal beruhigend, aber immer total spannend und abwechslungsreich. Die Retro-E-Gitarrensoli sind erste Sahne. Es gibt kulminiernde Instrumentalteile die ein wenig an Donovans Atlantis (Disciple Of The Sun) oder Hey Jude (After All) erinnern. Kiss A Wish enthält einen wunderbaren Teil mit Panflöte zu akustischer Gitarre, Endlessly einen mit Chorgesang, Gitarrensolo und Orgelbackground.
Neben der auch sonst abwechslungsreichen Instrumentierung (Gitarre/Cello auf Ocean Of Mercy, Hornbegleitung bei After All) finden sich diverse Einflüsse der Musik anderer Länder (Indien: Disciple Of The Sun, Spanien: Kiss A Wish, Asien: River).
Über allem steht natürlich der wunderbare Harmonie-/Chorgesang, der sich auch schon mal gerne mit einer solierenden Gitarre vermischt (In Your Arms, Endlessly). Auch weibliche Gesangsunterstützung fügt sich bestens ein (After All).
Ein kleiner Kritikpunkt ist die Produktion: Es ist alles so retro-mäßig abgemischt, daß es teilweise etwas matschig klingt. In den lauteren Stellen fällt es schwer, einzelne Instumente in der Klangwand zu lokalisieren.
Wer die (Heavy-)Musik der 70er (nicht reduziert auf die großen Progger) mag und z.B. Black Bonzo's "Sound Of The Apocalypse" nicht mehr aus dem Player bekommt, der sollte sich dieses Album schleunigst zulegen.
| Anspieltipp(s): |
Kiss a Wish, Disciple Of The Sun |
| Vergleichbar mit: |
Black Bonzo, Kingston Wall gekreuzt mit Crosby, Stills, Nash and Young |
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| Veröffentlicht am: |
6.11.2010 |
| Letzte Änderung: |
7.11.2010 |
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