Circles
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Burning Shed |
| Durchschnittswertung: |
9/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Gavin Harrison |
drums, guitar & bass |
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| Ø5Ric |
extended-range bass & vocals |
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Gastmusiker
| Gary Sanctuary |
Piano on "Circles" |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Circles
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4:29
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| 2. |
Source
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5:49
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| 3. |
Last Call
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3:32
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| 4. |
Crisis
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3:42
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| 5. |
Faith
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5:03
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| 6. |
Scar
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4:00
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| 7. |
Break
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4:55
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| 8. |
Beyond The 'A'
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3:56
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| 9. |
Eye
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3:33
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| 10. |
Goodbye
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3:21
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| Gesamtlaufzeit | 42:20 |
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Rezensionen

"Polyrhythmik bezeichnet die Überlagerung mehrerer verschiedener Rhythmen in einem mehrstimmigen Stück. Dabei kann jede einzelne Stimme auch einen eigenen Takt oder gar ein eigenes Metrum haben (Polymetrik)." So die Wikipedia (brrrr! Böse! Finger weg!). Trotzdem: diese Beschreibung passt wunderbar auf "Circles", das zweite Album von Gavin Harrison & Ø5Ric (nein, der heißt nicht 05Ric!).
Wobei Harrison sich nicht aufs Schlagzeugspielen beschränkt: "drums, bass and guitar" heißt es auf der Rückseite meiner CD, und bei Herrn Ø5Ric steht "Vocals, extended-range bass". Was nun auch nicht wieder heißt, dass hier die Rhythmen nicht dominant im Vordergrund stünden. Das wäre von einem Gavin-Harrison-Album wohl etwas viel verlangt. Bei allem Gesang, allem Extended Range Bass (eine Art Monsterbass, der auch Gitarre kann - und wohl auch Espresso) gibt es hier ein Album auf die Ohren, dessen Zielgruppe wohl eher Rhythmusfreaks sein dürften, die Typen, die niemals ohne Taschenrechner vor der Anlage sitzen.
Und so lautet die Frage, die dieses Album aufwirft: "reicht das?" - Es reicht insofern, als Harrison, der mir als Genie bislang nur vom Lesen bekannt war, hier tatsächlich recht eindrucksvoll unter Beweis stellt, warum er derzeit zweiter Schlagzeuger von King Crimson ist. Das ist einer wie Bruford, fix, präzise, trocken, und wie Mastelotto, dynamisch, kraftvoll, farbig. Mehrere Metren gleichzeitig? Kein Problem. Dazu kommt, dass die Musik der King Crimsons nicht unähnlich ist. Seltsame Melodien, seltsamer noch, eigentlich, dazu dieses dichte Gewebe an schier unentwirrbaren Bass- und Gitarrenlinien, deren Metren beim Titelsong ich immer noch am Entschlüsseln bin. B.L.U.E. wären ebenso ein Orientierungspunkt, aber "Circles" ist nur an wenigen Stellen so jazzig (z. B. beim Pianosolo des Titelstücks).
Aber dann reicht es doch nicht. Denn jenseits von "Circles", dem ersten Stück des Albums, geht es eigentlich so weiter. Es gibt mehr versponnene Melodien (oder was man so "Melodien" nennt), mehr dicht verwobene Begleitlinien, mehr stoischen Gesang, blass vorgetragen von besagtem Ø5Ric, der nun alles andere als eine plastische, dynamische, mitreißende Stimme hat. Wobei auch das wieder zur Musik passt und akustischen zum Gesamteindruck das seine beiträgt.
Gemischte Gefühle also angehörs eines Albums, das mal wieder Technik über Feeling stellt. Aber es gibt alles, und so gibt es auch Leute, die auf sowas stehen. Viel Spaß Euch!
"Circles" ist übrigens eigentlich bereits 2009 erschienen, wird aber erst jetzt dank Kscope allgemein verfügbar und als kleine Dreingabe gibt es noch das Album im 5.1-Mix auf DVD.
| Anspieltipp(s): |
"Circles", "Eye", "Beyind the 'A'" |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
7.1.2011 |
| Letzte Änderung: |
7.1.2011 |
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