Incubate
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Electrum Productions |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Daniel Gielza |
vocals |
| Tomasz Otto |
guitar |
| Kamil Wisniewski |
gitara,backing vocals |
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| Piotr Torbicz |
bass |
| Pawel Gajewski |
drums,backing vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Nothing
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7.51
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| 2. |
Mantis
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6.25
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| 3. |
Obsession
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6.58
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| 4. |
In the name of God
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7.40
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| 5. |
Blame
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11.00
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| 6. |
Way to nowhere
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11.00
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| Gesamtlaufzeit | 50:54 |
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Rezensionen

Manchmal bin ich von einer CD sofort und spontan sehr angetan und danach muss ich mich der Situation stellen, in der ich diesen Eindruck einigermassen verständlich erklären soll. "Incubate", die zweite CD der polnischen Progmetal-Formation Qube ist wieder so ein Fall. Zunächst einmal überzeugt mich die Energie und die scheinbar auf den Hörer überspringende Begeisterung der Musiker für ihre verwinkelten Songs, die pure Aggresivität des zeitgenössischen Metal mit der Komplexität des Progressive Metal verbinden. Und zwar so, dass es stimmig rüberkommt. Der Werbezettel nennt als grobe Orientierung unter anderem Namen wie Tool, OSI und Alice in Chains. Als grobe Orientierung gar nicht mal so schlecht. Vielleicht sollte man noch Metallica aus der Zeit nennen, als der Bassist dort noch etwas zu melden hatte? In der Musik von Qube können verkopfte Riffs a la Meshuggah oder besessene Passagen a la Tool in die atmosphärischen akustischen Passagen übergehen, um dann wieder als Progressive Thrash Metal zu enden. Extremer, gebrüllter Gesang kann neben melodiösen, mehrstimmigen Gesängen stehen. Solche Sachen fliessen wie selbstverständlich ineinander, ohne die frische Rauheit zu verlieren. Als wäre da eine virtuose Thrash Metal-Kapelle am Werk, die auf einmal etwas Verkopftes (im positiven Sinne) präsentieren will. Soll heissen, einige Metal-Klischees sowie sympathische "schaut, was wir alles drauf haben"-Versuche sind durchaus feststellbar, werden aber durch ansteckende und ehrlich wirkende Spielweise mehr als wettgemacht. Keineswegs überproduziert die Scheibe. Der Eindruck ist eher, man lauscht einer sehr motivierten Combo im Proberaum, die ihre Songs perfekt einstudiert hat. Der Gesang ähnelt eher Layne Staley, als James LaBrie. Vielleicht könnte diese Feststellung für einige als Kaufanreiz dienen. Auch sehr erfrischend: die Rhythmustruppe, die gelegentlich so tut, als wollte sie Red Hot Chilli Peppers nacheifern. (Den ersten Song des Albums kann man auf der Seite der Band kostenlos runterladen).
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
9.1.2011 |
| Letzte Änderung: |
9.1.2011 |
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