Romeo's Arrival
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Eigenproduktion |
| Durchschnittswertung: |
8/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Daniel Wimmer |
Gitarre |
| Julian Grund |
Keyboards |
| Mario Ermlich |
Schlagzeug |
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| Andreas Lorenz |
Bass |
| Olga Hinz |
Gesang |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Romeo's Arrival
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3:28
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| 2. |
Turns To Days
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10:20
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| 3. |
Nostradamus
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6:39
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| 4. |
Believe
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8:46
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| 5. |
When Love Is Fooling You
1. Endless 2. My Spring 3. Sad Confession 4. Imprisoned In Infinity
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23:04
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| Gesamtlaufzeit | 52:17 |
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Rezensionen

Scarlet Romeo, 2006 gegründet, ist eine deutsche Band, die ihre Musik mit einer etwas ungelenken Wortbildung "Progmosphärisch" nennt ("sphärisch" ist klar - aber was ist "Progmo"?) - "Atmoprog", klänge das nicht viel eleganter? Obwohl auch das nicht zutreffend wäre: Denn "progmosphärisch", progressiv und sphärisch also, lässt weit mehr Keyboardteppiche befürchten, als dann tatsächlich vorkommen: Anstatt den Hörer mit Abziehbildern von Pink-Floyd-Klischees oder sonstigen Eso-Sounds zu belästigen, treten Scarlet Romeo lieber aufs Gaspedal. Gut so, denn Leute, die auf Keyboards sanft Akkorde drücken können, gibt es genug.
Scarlet Romeo verbinden frische, dynamische Härte mit Melodiosität ("Meloprog"?), und wer jetzt an Dream Theater denkt, liegt sicher nicht ganz falsch. Wobei Scarlet Romeo deutlich weniger komplex agieren, immer songorientiert und eingängig bleiben, und es dennoch schaffen, dabei nicht peinlich zu werden.
Ich werde hier nicht schreiben, dass "Romeo's Arrival" ein Augenöffner ist, dafür spielt "das facettenreiche Spiel" der Band (so der Werbetext) zu wenig gewagt mit seinen Facetten, aber es gibt Stellen, die mir sehr gefallen, etwa der Piano/Gedresche-Wechsel oder das vertrackte Riff in "Nostradamus" (ich zähle noch), die flinken Unisono-Keyboard/Gitarrenläufe in "Believe", die temporeichen Soli in "When Love Is Fooling You", selbst Basssoli gibt es, solche Stellen haben schon was, aber von dieser technischen Versiertheit würde man, bei gleichbleibender Songorientiertheit (die können doch tatsächlich Melodien schreiben!), doch gerne noch etwas mehr hören.
Überhaupt hätte ich nichts dagegen, wenn Scarlet Romeo etwas mehr auf der instrumentalen Seite angesiedelt wären. Denn es stimmt, was der Werbetext sagt: "der Gesang von Olga Hinz verleiht den Songs eine weitere einzigartige Färbung", das tut er wirklich, nur liegt das daran, dass ihr Organ nicht immer so gut gestimmt ist wie die Instrumente ihrer Mitmusiker, und das tut der Musik über die Gesamtlaufzeit der Platte leider gar nicht gut.
Trotzdem: Im Ganzen ein mehr als solides Debüt einer Band, die wegen ihrer gelungenen Melodien, der einleuchtenden Songaufbauten und einiger vertrackter Passagen aus dem Sumpf mittelmäßiger Hardrock-mit-Keyboard-und-deshalb-Progmetal-Bands deutlich herausragt.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
21.1.2011 |
| Letzte Änderung: |
1.2.2011 |
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