Girt Dog
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Andrea Stagni |
Vocals, Keyboards, Programming, Add. Guitars |
| Giuliano Vandelli |
Bass |
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| Marcello Bellina |
Drums, Vocals |
| Mauro Monti |
Guitars, Vocals |
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Gastmusiker
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Picture Frame
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8:05
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| 2. |
The Circle Gallery
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8:32
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| 3. |
Another Lie
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8:51
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| 4. |
My Me And You
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5:57
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| 5. |
In Another Way
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6:06
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| 6. |
Ghost Caged For Keepsake
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6:52
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| 7. |
I'll Be There
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5:44
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| 8. |
Wounded, Part I
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8:35
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| 9. |
Wounded, Part II
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5:27
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| 10. |
(Hidden Track)
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2:53
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| Gesamtlaufzeit | 67:02 |
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Rezensionen

Mit "Girt Dog" stellt eine im Jahr 2008 in Norditalien gegründete vierköpfige Neoprogcombo ihre englischsprachige Debütscheibe vor. Vertrieben wird sie seit Veröffentlichung im März 2011 vom britischen White Knight Records Label, hinter dem niemand Geringeres als ROB REED/Magenta und WILL MACKIE/Hoggwash stecken. Wer nun eine musikalische Verwandtschaft vermutet, liegt schon einmal richtig.
Denn die neun Songs (zuzüglich Hidden-Track) mit einer gesamten Laufzeit von 67 Minuten lassen keine Wurzeln zur italienischen Progmusik erkennen. Dies liegt zum einen natürlich am akzentfreien englischsprachigen Gesang, sowie zum anderen am Fehlen von komplexerem Kompositionsgut sowie jazziger/folkiger Strukturen. Dagegen wissen AltaVia hochmelodiöse Musik zu erzeugen, die sowohl poppige und eingängige Melodien als auch stimmungsvolle sinfonische Töne bietet.
Das Keyboardspiel von Sänger ANDREA STAGNI, der auch der Gründer und das Mastermind der Band ist, erinnert mich sehr stark an ROB REED. Insofern ähneln auch die Phasen mit variationsreicher sinfonischer Darbietung denen von Magenta oder Credo, die immer mal wieder durch das rockige oder sphärische Gitarrenspiel von MAURO MONTI bereichert werden. Erfreulich ist auch das Ertönen der weiblichen Stimmen von BETTY COPETA und LAURA MONTI, die der musikalischen Darbietung zuweilen mehr Farbe verleihen.
Insgesamt fehlen mir allerdings bei aller Güte der Scheibe die hervorstechenden Merkmale, um bei der anhaltenden Flut an neoprogressiven Veröffentlichungen diese CD besonders in Erinnerung zu behalten. Da würden mich noch mehr der leicht jazzigen und improvisierten Töne reizen, wie sie auf dem fast dreiminütigen instrumentalen Hidden-Track zu vernehmen sind. Wer weiß - vielleicht auf der nächsten Veröffentlichung.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
Magenta, It Bites, Credo |
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| Veröffentlicht am: |
8.5.2011 |
| Letzte Änderung: |
28.2.2012 |
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In der Tat, "Girt Dog" ist ein eher italo-untypisches Progalbum. Zwischendurch kommen auch schon mal Erinnerungen an einige 70er Proggrößen hoch, so zum Beispiel Genesis und Yes. Diese Anleihen bleiben aber unaufdringlich, so dass sich ein ansprechend abwechslungsreicher, stilistischer und rhythmischer Mix ergibt, der sowohl mit hohem melodiösem Anteil als auch mit ein paar härteren Riffs aufwartet.
Gefallen findet bei mir ferner der Gesang, hier insbesondere der mehrstimmige, der dem kraftvollen Soundfundament die rechte Würze gibt. Die Drums unterstützen solide und soliert wird auch ordentlich.
Ungemach bereitet mir hingegen der "Hidden Track", dessen Daseinsberechtigung sich mir nicht erschließt, und Track 4, der viel zu klebrig aus den Boxen trieft.
Recht hat Wolfram vor allem mit der Aussage, dass leider relativ wenig des Gehörten - durchaus Gutklassigen - hängen bleibt. Vor allem in der Mitte des Albums plätschern die Songs ein wenig dahin.
Insgesamt ein nettes Scheibchen, Alta Via gefällt mir besser als zuletzt die Landsleute Moongarden. "Girt Dog" wirkt frischer und weniger "bemüht" als deren letzte Outputs.
| Anspieltipp(s): |
Picture Frame, Wounded I und II |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
29.7.2011 |
| Letzte Änderung: |
29.7.2011 |
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