Cyclokosmia
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Art Safari |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Tuomas |
Guitars |
| Sini |
Sax, Percussion, Mallets, Tubular Bells |
| Marko |
Drums |
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| Teppo |
Keyboards, Voice |
| Ville |
Bass |
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Gastmusiker
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Orbitary Volcano
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7:11
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| 2. |
... Phantom Wakes
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12:26
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| 3. |
Cosmic Train to Anticreation
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7:41
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| 4. |
Trinity Quadrilogy
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10:53
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| Gesamtlaufzeit | 38:11 |
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Rezensionen

War das Cover des ersten Albums von Dasputnik noch ganz in Blau gehalten, bestimmen nun Gelb-, Rot- und Brauntone das der zweiten CD der Finnen. Die Dame mit langen, schlangenartig-verästelten Haaren hier ist wohl wieder zu sehen, zusammen mit einem männlichen Kollegen. Im Vergleich zu dem von "Parapsykosis" wird dieses Gemälde allerdings um einiges dilettantischer und naiver.
Auf die Musik von "Cyclokosmia" lässt sich dies zum Glück nicht übertragen. Das Album ist druckvoll produziert (nur die E-Gitarre ist mitunter etwas eigenartig in den Hintergrund gemischt) und auch in kompositorischer Hinsicht gibt es Anspruchsvolles zu hören. Vom schwungvollen Spacerock des Erstlings sind Dasputnik auf "Cyclokosmia" etwas abgerückt. Man hat sich weiterentwickelt, auf einer spacerockigen Basis natürlich, aber die Scheibe klingt doch etwas anders als "Parapsykosis".
Sinis (auch hier werden dem interessierten Beiheftleser die Nachnamen der Musiker vorenthalten) Sax hat auf "Cyclokosmia" eine etwas gewichtigere Rolle als auf dem Debüt, bzw. eine im Vergleich zur Gitarre zumindest stellenweise gleichwertige solche. Spacig-symphonisch, abwechslungsreich und auch mal ruhiger wird hier gerockt und gejammt, mal leicht folkig, mal jazzig und ab und zu auch mit ein paar exotisch-asiatischen Einsprengseln. Der Synthesizer wabert und blubbert dabei gewohnt spacig und kosmisch und Bass und Schlagzeug treiben die Musik druckvoll voran, wenn diese nicht gerade in ruhigeren Gefilden dahindümpelt. Verträumt Retroprogressives und elegischer Saxophonjazzrock treffen hier auf verspieltes jazzig-spaciges Gejamme, das mit entsprechendem Gitarreneinsatz kurzzeitig auch einmal etwas härter ausfallen kann (wobei da oft - wie schon weiter oben erwähnt - die E-Gitarre seltsam weit hintern im Mix steht, so als hätte Tuomas im nächsten Raum des Studios gespielt), oft aber auch sehr typisch nach klassischem Spacerock klingt (man höre die zweite Hälfte von "... Phantom Wakes"). Ab und zu, vor allem dann wenn Gastbläser Antti seine Posaune erklingen lässt, gerät die Musik aber auch in brassrockige Gefilde bzw. erinnert an den folkig-finnischen Polkarock à la Alamaailman Vasarat (immer mal wieder in "Cosmic Train to Anticreation" oder am Ende von "Trinity Quadrilogy").
"Cyclokosmia" ist ein sehr unterhaltsames Album mit finnischem Spacerock (und viel mehr), das Liebhabern des Genres, insbesondere all jenen, die abwechslungsreiches, von fiependen und blubbernden Synthesizersounds unterlegtes Gejamme im allgemeinen schätzen und die Musik der finnischen Kollegen Hidria Spacefolk im besonderen, sehr empfohlen sei!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
30.5.2011 |
| Letzte Änderung: |
30.5.2011 |
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